Kategorie: Web & Experience

  • SEO reicht nicht mehr: Sichtbarkeit mit System durch SEO, AEO und GEO

    SEO reicht nicht mehr: Sichtbarkeit mit System durch SEO, AEO und GEO

    Sichtbarkeit entsteht heute nicht mehr nur über Rankings. Immer öfter werden Antworten direkt in der Suche ausgespielt – als „Direktantwort“, in „Ähnliche Fragen“ oder als KI-Zusammenfassung. Für Unternehmen heißt das: Es reicht nicht, irgendwo auf Seite 1 zu stehen. Entscheidend ist, ob Inhalte so klar und strukturiert sind, dass sie als verlässliche Antwort taugen – und damit überhaupt in diesen Flächen vorkommen.

    Das ist eine Chance: Wer Inhalte verständlich aufbaut, wird nicht nur gefunden, sondern als Orientierung genutzt. Und genau dort entstehen Vertrauen und Anfragen – oft noch bevor jemand überhaupt auf eine Website klickt.

    Sichtbarkeit passiert heute auf mehreren Ebenen

    Viele Marketingteams kennen das Gefühl: Es wird Content produziert, optimiert, veröffentlicht – und trotzdem wirken die Ergebnisse schwankender als früher. Ein Grund ist die veränderte Suchergebnis-Seite: Neben den klassischen Treffern gibt es mehr Antwortflächen, mehr Kontextboxen, mehr Zusammenfassungen. Die Aufmerksamkeit verteilt sich anders, und Nutzer:innen treffen Entscheidungen schneller.

    Das heißt nicht, dass Content weniger wert ist. Aber Content muss anders gebaut sein: weniger „Textfläche“, mehr klare Struktur. Weniger „wir erzählen alles“, mehr „wir beantworten genau das, was gerade gefragt wird“.

    SEO, AEO, GEO – was ist was

    Damit die Begriffe nicht nach Trend klingen, hier die einfache Einordnung:

    SEO sorgt dafür, dass Inhalte in Suchmaschinen überhaupt sichtbar werden: technisch sauber, thematisch relevant, gut strukturiert.
    AEO sorgt dafür, dass Inhalte als direkte Antwort funktionieren – also so klar sind, dass sie in Antwortboxen oder „Ähnliche Fragen“ auftauchen können.
    GEO sorgt dafür, dass Inhalte in KI-Zusammenfassungen und generativen Antwortsystemen besser verwertbar sind: verständlich, eindeutig, gut zusammenfassbar.

    In der Praxis ist das kein neues „Extra-Projekt“, sondern ein besseres System für Inhalte: SEO ist das Fundament, AEO macht Inhalte antwortfähig, GEO macht sie KI-tauglich.

    Was sich in der Praxis wirklich ändert

    1) Von „Text produzieren“ zu „Antworten liefern“

    Früher hat es oft gereicht, ein Thema ausführlich abzudecken. Heute zählt stärker, ob eine Seite schnell Orientierung gibt: Was ist das? Für wen ist es? Wann braucht man es? Was sind die nächsten Schritte? Je klarer diese Logik, desto höher die Chance, als Quelle oder Antwort herangezogen zu werden.

    2) Struktur ist nicht Deko – sie entscheidet über Verwertbarkeit

    Gute Inhalte sind heute so aufgebaut, dass man sie scannen kann: klare Überschriften, kurze Absätze, Listen, eindeutige Aussagen. Das hilft nicht nur Menschen, sondern auch Systemen, die Inhalte extrahieren oder zusammenfassen. Eine Seite, die „auf den Punkt“ ist, gewinnt oft gegen eine, die alles gleichzeitig erzählen will.

    3) Vertrauen wird zum Sichtbarkeitsfaktor

    Wenn Inhalte als Antwort dienen sollen, müssen sie glaubwürdig wirken. Das passiert selten durch Superlative, sondern durch Substanz: klare Beispiele, nachvollziehbare Aussagen, saubere Begrifflichkeiten, konkrete Vorgehensweisen. In B2B gilt: Wer Orientierung gibt, wirkt kompetent – und Kompetenz wird zur Voraussetzung für Sichtbarkeit.

    4) Weniger Klicks heißt nicht automatisch weniger Wirkung

    Ja: Antwortflächen können Klicks reduzieren. Aber dafür entstehen oft mehr „Vorentscheidungen“ direkt in der Suche. Wer dort präsent ist, wird schneller als passende Lösung wahrgenommen. Die Konsequenz: Inhalte müssen nicht nur informieren, sondern den nächsten Schritt klar machen – Kontakt, QuickCheck, Termin, Anfrage.

    Quick-Checklist: 10 Punkte für SEO + AEO + GEO

    1. Starte mit Klarheit: Gleich am Anfang 2–3 Sätze, die das Thema zusammenfassen („Worum geht’s – und wozu ist es gut?“). Das ist kein technischer Trick, sondern Nutzerorientierung.
    2. Nutze Überschriften als Fragen: „Was ist…?“, „Wann braucht man…?“, „Wie läuft…?“ – so finden Leser:innen schneller, was sie suchen.
    3. Ein Abschnitt = eine Aussage: Vermeide Kapitel, die mehrere Themen mischen. Das macht Seiten schwer verständlich – und schwer verwertbar.
    4. Arbeite mit Listen, wo Entscheidungen fallen: Schritte, Kriterien, Vorteile – Listen machen Inhalte sofort greifbar.
    5. Benenn Dinge konkret: Branchen, Leistungen, Zielgruppen, Orte – lieber klar sagen als umschreiben.
    6. Halte Begriffe konsistent: Wenn „Designsystem“ gemeint ist, dann dabei bleiben und nicht fünf Synonyme mischen.
    7. Baue interne Wege: Von Hub zu Portfolio, von Portfolio zu Cases, von Cases zum CTA – damit aus Lesen ein nächster Schritt wird.
    8. Baue Vertrauenssignale ein: z. B. klare Methoden, Erfahrung, Kennzahlen, echte Beispiele, nachvollziehbare Prozesse. Das ersetzt „Werbe-Behauptungen“ durch Belege.
    9. Optimiere Einleitungen & Snippets: Die ersten 150–200 Zeichen entscheiden oft, ob jemand bleibt oder weiterklickt.
    10. Miss, was zählt: Termin-Klicks, Formular-Abschlüsse, Telefon/Email-Klicks – nur so wird Optimierung planbar statt gefühlt.

    Mini-FAQ

    Braucht man AEO und GEO heute als Unternehmen wirklich?
    Wenn Sichtbarkeit und Leads über die Website relevant sind: ja – zumindest als Denkweise. Denn Suchergebnisse liefern immer häufiger Antworten direkt aus Inhalten. Wer dort vorkommen will, muss Inhalte so aufbauen, dass sie klar beantworten und nicht nur „beschreiben“.

    Ist GEO nur ein Trendwort?
    Der Begriff ist neu, die Logik nicht. Es geht darum, Inhalte so zu strukturieren, dass sie in KI-Zusammenfassungen verständlich und korrekt verarbeitet werden können. Praktisch heißt das: klare Aussagen, saubere Struktur, eindeutige Begriffe, belegbare Substanz.

    Macht GEO klassisches SEO überflüssig?
    Nein. Ohne solides SEO-Fundament (Technik, Struktur, Content-Qualität) wird auch GEO nicht funktionieren. GEO ist eher ein „Qualitäts- und Struktur-Upgrade“ für Inhalte.

    Lohnt sich Content noch, wenn Google die Antwort direkt zeigt?
    Ja, aber Content muss stärker auf Orientierung und Entscheidung einzahlen: Was ist die beste Lösung? Was sind Risiken? Was sind die nächsten Schritte? Wer hier überzeugend führt, gewinnt Vertrauen – und Vertrauen führt zu Anfragen.

    Welche Inhalte eignen sich besonders für AEO/GEO?
    Alles, was klare Fragen beantwortet: FAQs, Leitfäden, Checklisten, Vergleiche, Prozessseiten, Leistungsseiten und Artikel mit konkreten Entscheidungshilfen. Besonders gut funktionieren Inhalte, die Komplexität reduzieren und eine klare Struktur bieten.

    Wie misst man, ob das funktioniert?
    Nicht nur über Rankings. Wichtig sind auch Impressionen, Klickrate, Verweildauer, und vor allem: Anfragen/Termin-Klicks aus organischem Traffic. Wenn diese Kennzahlen steigen, wirkt das Setup – auch wenn sich der Traffic nicht linear verhält.


    Ein Fazit

    Sichtbarkeit ist heute weniger ein „SEO-Projekt“ und mehr ein System aus Klarheit, Struktur und Substanz. Wer Inhalte so baut, dass sie Antworten liefern, wird nicht nur gefunden – sondern als Orientierung genutzt. Und genau daraus entsteht im B2B das, was am Ende zählt: Vertrauen, Relevanz und planbare Anfragen.

  • GEO/LLMO: Wie Content in KI-Suchen sichtbar wird

    GEO/LLMO: Wie Content in KI-Suchen sichtbar wird

    Suchmaschinen verändern gerade ihre Rolle: Immer häufiger bekommen Nutzer nicht mehr zehn blaue Links, sondern eine zusammengefasste Antwort – oft inklusive Quellen. Genau hier setzt Generative Engine Optimization (GEO) bzw. LLM Optimization (LLMO) an: Es geht weniger darum, „auf Platz 1“ zu ranken, sondern in KI-generierten Antworten als verlässliche Quelle aufzutauchen.

    Warum GEO mehr ist als klassisches SEO

    Das ist eine andere Disziplin als klassisches SEO, weil KI-Systeme Inhalte nicht nur „finden“, sondern verstehen, verdichten und zitieren müssen. Für Unternehmen entsteht dadurch eine neue Chance (und Pflicht): Wer seine Expertise so strukturiert, dass sie als Referenz taugt, gewinnt Sichtbarkeit in einem Umfeld, in dem Klicks tendenziell knapper werden können.

    Der wichtigste Hebel: Referenz-Qualität

    Der Hebel liegt in der Referenz-Qualität eurer Inhalte. KI-Systeme bevorzugen Material, das eindeutig ist: klare Definitionen, saubere Antworten, nachvollziehbare Quellen, konsistente Begriffe und eine Struktur, die sich gut „extrahieren“ lässt. Das heißt nicht, dass man für Maschinen schreibt – im Gegenteil. GEO funktioniert dann am besten, wenn Content für Menschen maximal hilfreich ist: präzise, gut gegliedert, kontextreich.

    In der Praxis sind Content Hubs dafür ideal: Themencluster, Glossare, FAQs, How-tos, Checklisten und Use-Case-Artikel, die miteinander verlinkt sind und eine klare Autoritätslinie aufbauen. Ergänzend werden technische Grundlagen wieder wichtiger: saubere Informationsarchitektur, interne Verlinkung, strukturierte Daten, eindeutige Entities (Marke, Produkte, Standorte, Personen) und ein „zitatfähiger“ Stil (kurze, belastbare Kernaussagen).

    Vertrauen wird zum Rankingfaktor

    Gleichzeitig wächst die Bedeutung von Vertrauen: Wenn KI-Antworten nicht immer zuverlässig sind, wird es für Unternehmen umso wichtiger, als seriöse Quelle aufzutauchen – mit Expertise, Transparenz und klarer inhaltlicher Verantwortung.

    Erfolg messen: Visibility statt nur Rankings

    Für die Erfolgsmessung braucht es ebenfalls ein Update: Neben Rankings und organischem Traffic wird „Visibility in Answers“ relevant – also wie oft eure Marke in KI-Antworten genannt oder zitiert wird. Viele Teams starten pragmatisch mit einem festen Prompt-Set (typische Kundenfragen) und prüfen regelmäßig, ob und wie sie in den Antworten erscheinen.

    Der strategische Nutzen ist groß: GEO/LLMO zwingt zu Klarheit – in Positionierung, Begriffswelt und Mehrwert. Und genau das macht Inhalte nicht nur „KI-tauglich“, sondern auch besser für Nutzer, Vertrieb und Marke.

  • Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) 2025: Das kommt auf Sie als Online Shop Betreiber zu

    Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) 2025: Das kommt auf Sie als Online Shop Betreiber zu

    Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), das am 28. Juni 2025 in Kraft tritt, bringt für Betreiber von Online-Shops grundlegende Veränderungen mit sich. Es verpflichtet Unternehmen, ihre digitalen Angebote barrierefrei zu gestalten, damit sie von allen Menschen – auch mit Behinderungen – genutzt werden können.

    Aber warum ist das so wichtig? Neben der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben verbessern Sie mit einem barrierefreien Shop nicht nur die Nutzererfahrung, sondern auch Ihre Reichweite und Kundenbindung. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um aktiv zu werden.

    Was verlangt das BFSG von Online-Shop-Betreibern?

    Das BFSG setzt die europäischen Vorgaben des European Accessibility Act (EAA) in deutsches Recht um und schreibt vor, dass digitale Angebote – darunter auch Online-Shops – für alle Menschen zugänglich sein müssen. Für Online-Shop-Betreiber bedeutet das konkret:

    Kernanforderungen des BFSG für Online-Shops

    • Barrierefreie Navigation: Ihr Shop muss auch ohne Maus, z. B. per Tastatur oder Sprachsteuerung, bedienbar sein.
    • Alternativtexte: Bilder, Icons und Grafiken benötigen beschreibende Texte, damit Screenreader diese Inhalte interpretieren können.
    • Multimediale Inhalte: Videos und Audios müssen Untertitel oder Transkripte enthalten.
    • Barrierefreie Formulare: Bestell- und Kontaktformulare sollten mit klaren Anweisungen versehen sein und auch mit assistiven Technologien funktionieren.
    • Kontrastreiche Gestaltung: Farben und Schriftarten müssen gut lesbar sein, auch für Menschen mit Sehbehinderungen.

    Fristen und Konsequenzen bei Nichteinhaltung

    • Deadline: Bis zum 28. Juni 2025 müssen neue digitale Angebote die BFSG-Anforderungen erfüllen.
    • Übergangsfrist: Für bestehende Angebote gilt eine Frist bis 28. Juni 2030.
    • Folgen bei Nichteinhaltung: Unternehmen, die die Vorgaben nicht umsetzen, riskieren Bußgelder, rechtliche Konsequenzen und einen Reputationsverlust.

    Was müssen Sie jetzt tun?

    Schritt 1: Analyse Ihrer aktuellen Barrierefreiheit

    Prüfen Sie Ihren Online-Shop auf Barrieren, z. B.:

    • Können alle Inhalte auch ohne Maus navigiert werden?
    • Sind Ihre Produktbilder mit Alternativtexten versehen?
    • Sind Ihre Videos mit Untertiteln ausgestattet?
    • Funktionieren Ihre Bestellformulare mit Screenreadern?

    Nutzen Sie Tools wie den BITV-Test oder den Accessibility Checker, um erste Schwachstellen zu identifizieren.

    Schritt 2: Priorisierung und Maßnahmenplanung

    Erstellen Sie einen Maßnahmenplan mit Fokus auf die größten Hürden:

    1. Technische Anpassungen: Navigation, Formulare und multimediale Inhalte.
    2. Inhaltliche Optimierungen: Leichte Sprache, Alternativtexte, Kontraste.
    3. Testing und Feedback: Involvieren Sie Menschen mit Behinderungen, um sicherzustellen, dass Ihr Shop wirklich zugänglich ist.

    Schritt 3: Umsetzung der Maßnahmen

    • Navigation: Optimieren Sie die Menüführung und interaktiven Elemente so, dass sie intuitiv und ohne Maus bedienbar sind.
    • Bilder und Videos: Fügen Sie Alternativtexte hinzu und statten Sie Videos mit Untertiteln oder Transkripten aus.
    • Formulare: Sorgen Sie dafür, dass alle Formulare klar beschriftet und mit Tastatur oder Screenreader zugänglich sind.
    • Technische Standards: Halten Sie sich an die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.1.

    Schritt 4: Testen und kontinuierliche Optimierung

    Nachdem Sie die Maßnahmen umgesetzt haben, sollten Sie die Barrierefreiheit regelmäßig testen. Lassen Sie die Änderungen von Personen mit Behinderungen prüfen und führen Sie technische Tests mit gängigen Accessibility-Tools durch.

    Warum sollten Sie jetzt handeln?

    Eine frühzeitige Umsetzung der BFSG-Anforderungen bietet zahlreiche Vorteile:

    • Reichweite steigern: Ihr Shop wird für eine breitere Zielgruppe zugänglich.
    • Kundenzufriedenheit erhöhen: Barrierefreie Shops bieten eine bessere Nutzererfahrung – für alle.
    • Rechtssicherheit schaffen: Sie vermeiden rechtliche und finanzielle Risiken.
    • Wettbewerbsvorteil sichern: Viele Unternehmen zögern noch – Sie können sich als Vorreiter positionieren.

    Unser Experten-Support für Ihre barrierefreie Zukunft

    Die Umsetzung der BFSG-Anforderungen kann komplex sein – von technischen Anpassungen bis hin zur inhaltlichen Optimierung. Als erfahrene Designagentur unterstützen wir Sie bei jedem Schritt:

    Unsere Leistungen

    • Analyse: Wir identifizieren bestehende Barrieren und zeigen Ihnen konkrete Verbesserungsmöglichkeiten auf.
    • Gestaltung: Unsere Experten unterstützen bei der Optimierung der Benutzerfreundlichkeit und des Designs, für vollständige Barrierefreiheit.
    • Technische Umsetzung: Mit unserer detaillierten Dokumentation können Ihre Entwickler die Anforderungen des BITV 2.0 und WCAG 2.2 effizient umsetzen.
    • Zertifizierung: Nach erfolgreicher Umsetzung der notwendigen Maßnahmen erhalten Sie das barrierefrei-geprüft- Zertifikat und den entsprechenden Hinweis prominent in Ihrem Webshop.

    Kontaktieren Sie uns und machen Sie Ihren Online Shop fit für die Zukunft – barrierefrei, benutzerfreundlich und wettbewerbsstark!

    👉 Jetzt unverbindlich anfragen: Hier geht’s zu unserem Kontaktformular

    Fazit: Werden Sie aktiv – Barrierefreiheit zahlt sich aus!

    Das BFSG ist nicht nur eine gesetzliche Vorgabe, sondern eine Chance, Ihren Online-Shop zukunftssicher und inklusiv zu gestalten. Indem Sie frühzeitig Maßnahmen umsetzen, schaffen Sie nicht nur Zugang für Menschen mit Behinderungen, sondern verbessern die Nutzererfahrung für alle.

    Fangen Sie noch heute an – wir helfen Ihnen gerne dabei!

  • Barrierefreiheit leicht gemacht:5 Quick-Tipps für Online-Shops und Webseitenbetreiber

    Barrierefreiheit leicht gemacht:5 Quick-Tipps für Online-Shops und Webseitenbetreiber

    Digitale Barrierefreiheit ist längst nicht mehr nur eine Option – sie wird zur Pflicht. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) schreibt vor, dass digitale Angebote bis 2025 barrierefrei sein müssen. Doch oft wirkt die Umsetzung auf den ersten Blick komplex und ressourcenintensiv.

    Die gute Nachricht: Sie müssen nicht alles auf einmal erledigen. Schon mit einigen wenigen Maßnahmen können Sie erste Barrieren abbauen und wichtige Schritte Richtung Barrierefreiheit unternehmen. In diesem Artikel geben wir Ihnen 5 praktische Quick-Tipps, um direkt loszulegen – und zeigen Ihnen, wie wir als Experten Sie auf diesem Weg unterstützen können.

    1. Quick-Tipp: Alternativtexte für Bilder hinzufügen

    Bilder sind ein wesentlicher Bestandteil jeder Webseite – doch ohne Alternativtexte (Alt-Texte) bleiben ihre Inhalte für Nutzer von Screenreadern unsichtbar.

    • Sofort umsetzbar: Fügen Sie beschreibende Texte hinzu, die den Inhalt und die Funktion des Bildes erklären.
    • Beispiel: Statt „Produktbild“ könnte ein Alt-Text lauten: „Blauer Sneaker mit weißer Sohle, Modell 2025“.

    Warum ist das wichtig?
    Alternativtexte machen Ihre Inhalte zugänglicher für Menschen mit Sehbehinderungen und verbessern gleichzeitig die SEO-Performance Ihrer Webseite.

    2. Quick-Tipp: Kontrastverhältnisse optimieren

    Eine ausreichende Farbkontrastierung ist essenziell für die Lesbarkeit – insbesondere für Menschen mit Sehbehinderungen.

    • Schnelle Überprüfung: Nutzen Sie kostenlose Tools wie den Contrast Checker von WebAIM, um sicherzustellen, dass Text und Hintergrund einen Kontrastwert von mindestens 4,5:1 aufweisen.
    • Schnelle Anpassung: Überarbeiten Sie Ihre Farbpalette, um Texte deutlicher hervorzuheben.

    Warum ist das wichtig?
    Klare Kontraste sorgen nicht nur für Barrierefreiheit, sondern verbessern die Benutzerfreundlichkeit für alle Kunden – auch bei schwierigen Lichtverhältnissen.

    3. Quick-Tipp: Navigation mit der Tastatur testen

    Viele Nutzer – darunter Menschen mit motorischen Einschränkungen – bedienen Webseiten ausschließlich per Tastatur.

    • So testen Sie es: Versuchen Sie, sich ohne Maus durch Ihre Webseite zu navigieren. Können Sie alle Menüs, Buttons und Formulare problemlos erreichen und bedienen?
    • Quick-Fix: Sorgen Sie dafür, dass interaktive Elemente wie Buttons und Links klar erkennbar und per „Tab“-Taste erreichbar sind.

    Warum ist das wichtig?
    Eine tastaturfreundliche Navigation verbessert nicht nur die Zugänglichkeit, sondern ist auch eine gute Basis für die Optimierung Ihrer mobilen Benutzerfreundlichkeit.

    4. Quick-Tipp: Untertitel für Videos bereitstellen

    Wenn Sie Videos auf Ihrer Webseite oder in Ihrem Shop verwenden, sollten diese Untertitel enthalten.

    • Schnelle Umsetzung: Nutzen Sie Tools wie YouTube oder automatische Untertitel-Generatoren, um schnell und kostengünstig Untertitel hinzuzufügen.
    • Tipp: Erstellen Sie auch schriftliche Transkripte, um zusätzliche Zugänglichkeit zu schaffen.

    Warum ist das wichtig?
    Untertitel machen Ihre Inhalte für Menschen mit Hörbehinderungen zugänglich und verbessern die SEO, da Suchmaschinen Text besser auswerten können als Video-Inhalte.

    5. Quick-Tipp: Barrierefreie Formulare erstellen

    Formulare sind ein zentraler Bestandteil jedes Online-Shops – sei es zur Bestellung, Kontaktaufnahme oder Anmeldung.

    • Was Sie sofort tun können:
      • Versehen Sie Formularfelder mit klaren Labels (z. B. „Name“ statt „Feld 1“).
      • Fügen Sie Hilfetexte hinzu, um Eingaben zu erleichtern (z. B. „Passwort muss mindestens 8 Zeichen enthalten“).
      • Testen Sie, ob Ihre Formulare per Tastatur und Screenreader bedienbar sind.

    Warum ist das wichtig?
    Barrierefreie Formulare sorgen für weniger Abbrüche im Bestellprozess und verbessern die Conversion-Rate Ihres Shops.

    Wie wir Sie unterstützen können

    Auch wenn Sie mit diesen Quick-Tipps erste wichtige Schritte in Richtung Barrierefreiheit machen können, gibt es oft versteckte Hürden, die sich erst durch eine umfassende Analyse zeigen. Genau hier kommen wir ins Spiel:

    Unsere Expertise – Ihre Vorteile

    • Barrierefreiheits-Check: Wir prüfen Ihre Webseite oder Ihren Online-Shop auf Barrierefreiheit und identifizieren Verbesserungsbedarf.
    • Individuelle Lösungen: Gemeinsam entwickeln wir Maßnahmen, die auf Ihre spezifischen Anforderungen und Ressourcen abgestimmt sind.
    • Zertifizierung: Nach erfolgreicher Umsetzung stellen wir Ihnen ein Zertifikat für barrierefreie digitale Angebote aus – ein echter Wettbewerbsvorteil!

    Machen Sie Ihren Shop fit für die Zukunft – barrierefrei, rechtssicher und kundenfreundlich. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch!

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    Fazit: Kleine Schritte, große Wirkung

    Barrierefreiheit muss nicht kompliziert sein – mit den richtigen Maßnahmen können Sie schnell erste Erfolge erzielen. Nutzen Sie diese Quick-Tipps als Einstieg und lassen Sie uns Ihnen dabei helfen, die nächsten Schritte professionell umzusetzen. Gemeinsam schaffen wir einen Online-Shop, der wirklich für alle zugänglich ist – und das zahlt sich aus!

    Jetzt aktiv werden und barrierefrei durchstarten!

  • Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) 2025: Das müssen Webseitenbetreiber und Online-Shop-Inhaber wissen

    Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) 2025: Das müssen Webseitenbetreiber und Online-Shop-Inhaber wissen

    Die digitale Welt ist für viele von uns ein unverzichtbarer Bestandteil des täglichen Lebens – sei es zum Einkaufen, Arbeiten oder Kommunizieren. Doch für Menschen mit Behinderungen sind diese digitalen Angebote oft mit erheblichen Hürden verbunden. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), das am 28. Juni 2025 in Kraft tritt, will das ändern. Es verpflichtet Unternehmen dazu, ihre digitalen Produkte und Dienstleistungen barrierefrei zu gestalten.

    In diesem Artikel erfahren Sie, was das BFSG für Webseitenbetreiber und Online-Shop-Besitzer bedeutet, welche Anforderungen umgesetzt werden müssen und wie Sie die Barrierefreiheit Ihrer digitalen Angebote optimieren können.

    Was ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG)?

    Das BFSG setzt die Vorgaben des European Accessibility Act (EAA) in deutsches Recht um. Ziel ist es, digitale Angebote so zu gestalten, dass sie von allen Menschen – unabhängig von individuellen Fähigkeiten – problemlos genutzt werden können. Dies betrifft insbesondere Webseiten, Online-Shops und mobile Anwendungen. Das Gesetz ist Teil eines umfassenden europäischen Ansatzes zur Förderung der digitalen Inklusion und trägt dazu bei, einheitliche Standards innerhalb der EU zu schaffen.

    Wen betrifft das BFSG?

    Das Gesetz gilt für alle Unternehmen, die digitale Produkte oder Dienstleistungen anbieten, darunter:

    • Betreiber von Webseiten und Online-Shops.
    • Anbieter von Apps und digitalen Dienstleistungen wie E-Books oder Online-Banking.
    • Händler, Hersteller und Importeure interaktiver Selbstbedienungsterminals.

    Ausnahmen: Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten (weniger als 10 Mitarbeitende und maximal 2 Millionen Euro Jahresumsatz), sind von den Anforderungen ausgenommen. Allerdings müssen Kleinstunternehmen, die Produkte in Umlauf bringen, die BFSG-Vorgaben dennoch erfüllen.

    Warum ist digitale Barrierefreiheit wichtig?

    • Gesellschaftliche Verantwortung: Barrierefreiheit fördert die digitale Inklusion und ermöglicht allen Menschen die gleichberechtigte Nutzung digitaler Angebote.
    • Reichweite erhöhen: Barrierefreie Webseiten und Online-Shops sprechen eine breitere Zielgruppe an, einschließlich Menschen mit Behinderungen, älteren Menschen und Nutzergruppen mit eingeschränkten technischen Möglichkeiten.
    • Bessere Nutzererfahrung: Eine klare Navigation, verständliche Inhalte und technische Zugänglichkeit kommen allen Nutzern zugute – nicht nur Menschen mit Behinderungen.
    • Rechtliche Sicherheit: Unternehmen, die die gesetzlichen Anforderungen nicht erfüllen, drohen Bußgelder und rechtliche Konsequenzen.

    Die wichtigsten Anforderungen des BFSG

    Das BFSG verpflichtet Unternehmen, ihre digitalen Angebote entsprechend den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.1 zu gestalten. Diese Anforderungen umfassen:

    1. Technische Barrierefreiheit

    • Alternativtexte: Bilder müssen mit Textbeschreibungen versehen sein, damit Screenreader die Inhalte erfassen können.
    • Untertitel und Audiodeskriptionen: Videos sollten Untertitel und, falls nötig, Audiodeskriptionen enthalten.
    • Navigation: Webseiten müssen auch ohne Maus bedienbar sein – etwa über Tastatur oder Sprachsteuerung.
    • Barrierefreie PDFs: Alle Dokumente, die zum Download angeboten werden, müssen zugänglich sein.

    2. Inhaltliche Barrierefreiheit

    • Klare Sprache: Texte sollten einfach und verständlich formuliert sein.
    • Struktur: Eine logische Anordnung der Inhalte sowie aussagekräftige Überschriften helfen Nutzern, sich zurechtzufinden.
    • Kontrast: Farben und Schriftarten müssen einen ausreichenden Kontrast bieten, um für Menschen mit Sehbehinderungen lesbar zu sein.

    3. Kompatibilität mit assistiven Technologien

    • Digitale Angebote müssen mit Screenreadern, Braillezeilen und anderen Hilfsmitteln kompatibel sein.

    In wenigen Schritten zur Umsetzung

    1. Analyse: Barrieren identifizieren

    • Führen Sie eine Bestandsaufnahme durch: Welche Elemente Ihrer Webseite oder Ihres Online-Shops sind nicht barrierefrei?
    • Nutzen Sie Tools wie den WAVE Accessibility Checker oder den BITV-Test, um erste Schwachstellen zu erkennen.

    2. Planung: Maßnahmen definieren

    • Priorisieren Sie die wichtigsten Anpassungen basierend auf den Anforderungen der WCAG 2.1.
    • Erstellen Sie einen Umsetzungsplan mit klaren Deadlines.

    3. Umsetzung: Anforderungen umsetzen

    • Arbeiten Sie mit Experten für digitale Barrierefreiheit zusammen.
    • Passen Sie Navigation, Design und Inhalte gemäß den Richtlinien an.

    4. Testen: Barrierefreiheit überprüfen

    • Lassen Sie Ihre Webseite von Menschen mit Behinderungen testen, um reale Nutzungsszenarien abzubilden.
    • Nutzen Sie Feedback, um weitere Verbesserungen vorzunehmen.

    5. Dokumentation und Schulung

    • Dokumentieren Sie alle Maßnahmen und Ergebnisse.
    • Schulen Sie Ihr Team in barrierefreier Gestaltung, um zukünftige Barrieren zu vermeiden.

    Fristen und Übergangsregelungen

    Ab dem 28. Juni 2025
    Alle neuen digitalen Produkte und Dienstleistungen müssen barrierefrei sein.

    Bis zum 28. Juni 2030
    Übergangsfrist für bestehende Produkte und Dienstleistungen
    , die vor dem Inkrafttreten des Gesetzes veröffentlicht wurden.

    Konsequenzen bei Nichteinhaltung

    Unternehmen, die die Anforderungen des BFSG nicht erfüllen, müssen mit folgenden Konsequenzen rechnen:

    • Bußgelder: Empfindliche Strafen durch Aufsichtsbehörden.
    • Rechtsstreitigkeiten: Klagen von Betroffenen oder Interessenverbänden.
    • Imageverlust: Unternehmen, die nicht inklusiv handeln, riskieren einen schlechten Ruf.

    Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

    • Unzureichende Alternativtexte: Stellen Sie sicher, dass alle Bilder sinnvoll beschrieben sind.
    • Fehlende Untertitel: Bieten Sie Untertitel für alle Videos an, insbesondere bei Tutorials oder Produktvorstellungen.
    • Schlechte Navigation: Vermeiden Sie komplexe Menüstrukturen und achten Sie auf eine klare, intuitive Navigation.
    • Unzureichender Kontrast: Testen Sie Farbschemata, um sicherzustellen, dass alle Inhalte gut lesbar sind.

    SEO-Tipps zur Umsetzung des BFSG

    Neben der rechtlichen Verpflichtung bietet die barrierefreie Gestaltung Ihrer Webseite auch SEO-Vorteile:

    • Alt-Texte optimieren: Alternativtexte verbessern nicht nur die Barrierefreiheit, sondern auch die Auffindbarkeit in der Bildersuche.
    • Strukturierte Inhalte: Klare Überschriften und gut gegliederte Inhalte fördern die Crawlability durch Suchmaschinen.
    • Barrierefreie Videos: Untertitel und Transkripte verbessern die User Experience und sorgen für bessere Rankings.
    • Page Speed: Schnelle Ladezeiten sind nicht nur für barrierefreie Webseiten wichtig, sondern auch ein entscheidender Rankingfaktor.

    Unser Experten-Support für Ihre barrierefreie Zukunft

    Die Umsetzung der Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) erfordert Expertise in Design, Technik und Nutzerfreundlichkeit – und genau hier kommen wir ins Spiel. Als erfahrene Designagentur mit Schwerpunkt auf barrierefreier Gestaltung von Webseiten und Online Shops unterstützen wir Sie dabei, Ihre digitalen Angebote nicht nur gesetzeskonform, sondern auch benutzerfreundlich und ästhetisch ansprechend zu gestalten.

    Unsere Leistungen im Überblick

    • Analyse Ihrer bestehenden digitalen Angebote: Wir identifizieren Barrieren und entwickeln maßgeschneiderte Lösungsansätze.
    • Gestaltung und Optimierung: Unsere Designer und Entwickler erstellen barrierefreie Webseiten, Online-Shops und Apps, die den aktuellen gesetzlichen Richtlinien entsprechen.
    • Zertifizierung: Nach erfolgreicher Umsetzung der notwendigen Maßnahmen erhalten Sie das barrierefrei-geprüft- Zertifikat und den entsprechenden Hinweis prominent auf Ihrer Website oder Webshop.

    Warum SILBERWEISS?

    • Erfahrung: Wir kennen die Anforderungen des BFSG und setzen sie mit einem geschulten Blick für Design und Technik um.
    • Benutzerzentrierung: Unsere Lösungen verbessern nicht nur die Barrierefreiheit, sondern auch die Nutzererfahrung für alle.
    • Individuelle Betreuung: Wir begleiten Sie von der Erstanalyse bis zur erfolgreichen Umsetzung und auf Wunsch auch darüber hinaus.

    Haben Sie Fragen oder möchten Sie die Barrierefreiheit Ihrer digitalen Angebote optimieren?
    Kontaktieren Sie uns – gemeinsam machen wir Ihre Webseite fit für die Zukunft!

  • Fördermöglichkeiten für barrierefreie Websites clever nutzen – So unterstützen Bund und Länder Ihre Investition

    Fördermöglichkeiten für barrierefreie Websites clever nutzen – So unterstützen Bund und Länder Ihre Investition

    Die Umsetzung einer barrierefreien Website ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch eine Investition in die Zukunft Ihres Unternehmens. Doch viele Betriebe, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), schrecken vor den vermeintlich hohen Kosten zurück.

    Die gute Nachricht: Es gibt zahlreiche Förderprogramme, die Sie bei der Finanzierung unterstützen können – von Zuschüssen über Darlehen bis hin zu steuerlichen Erleichterungen. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen und wie Sie Fördermittel beantragen können.

    Warum gibt es Fördermöglichkeiten?

    Barrierefreiheit ist ein gesellschaftliches Ziel, das von Politik und Wirtschaft gleichermaßen unterstützt wird.
    Förderprogramme sollen:

    + Die Chancengleichheit verbessern, indem digitale Angebote für alle zugänglich gemacht werden.
    + Unternehmen ermutigen, frühzeitig in barrierefreie Technologien und Inhalte zu investieren.
    KMU und kleinere Organisationen entlasten, die oft nicht über die nötigen finanziellen Ressourcen verfügen.

    Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

    1. Bundesweite Förderprogramme

    Der Bund stellt verschiedene Programme bereit, die Barrierefreiheit im digitalen Bereich fördern:

    Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU

    Ziel: Förderung von Investitionen in digitale Technologien und Qualifizierungsmaßnahmen.
    Fördersumme: Bis zu 50.000 € (bei Kooperationen bis zu 100.000 €).
    Relevanz für Barrierefreiheit: Zuschüsse für die Erstellung oder Nachrüstung barrierefreier Webseiten und Shopsysteme.

    Förderung durch die KfW-Bank

    Ziel: Finanzierung von Maßnahmen zur digitalen Barrierefreiheit und IT-Sicherheit.
    Angebote: Zinsgünstige Kredite und Zuschüsse, z. B. über das Programm „ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit“.


    2. Landesförderungen

    Viele Bundesländer bieten eigene Programme, die speziell auf regionale Unternehmen zugeschnitten sind. Beispiele:

    • NRW-Digitalzuschuss
      • Ziel: Unterstützung von KMU bei der Digitalisierung, einschließlich Barrierefreiheit.
      • Fördersumme: Bis zu 10.000 € Zuschuss.
    • Bayern: Digitalbonus
      • Ziel: Förderung digitaler Technologien und der Verbesserung der IT-Sicherheit.
      • Fördersumme: Bis zu 50.000 €, je nach Unternehmensgröße und Projektumfang.

    Tipp: Informieren Sie sich bei Ihrer zuständigen Wirtschaftsförderung oder IHK über regionale Programme.


    3. EU-Fördermittel

    Die Europäische Union stellt im Rahmen des European Accessibility Act (EAA) ebenfalls Fördermittel bereit:

    EU-Innovationsförderung

    Ziel: Unterstützung innovativer Projekte, die Barrierefreiheit vorantreiben.
    Programme: Förderinitiativen wie „Horizon Europe“ oder der „Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)“.

    Digital Jetzt: Investitionsförderung für KMU

    Zielgruppe

    Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) mit 3 bis 499 Mitarbeitenden.

    Fördergegenstand

    Investitionen in digitale Technologien und Qualifizierungsmaßnahmen, darunter auch die Entwicklung und Optimierung von barrierefreien Webseiten.

    Förderhöhe

    > Maximal 50.000 € pro Unternehmen.
    > Bei Kooperationen können bis zu 100.000 € beantragt werden.

    Bedingungen

    > Vorlage eines Digitalisierungsplans, der das geplante Vorhaben und die erwarteten Effekte beschreibt.
    > Nachweis der nachhaltigen Nutzung der Förderung zur Verbesserung der digitalen Prozesse.

    Besonderheit

    Dieses Programm eignet sich besonders gut für Unternehmen, die Barrierefreiheit nicht nur als gesetzliche Pflicht, sondern als strategischen Wettbewerbsvorteil sehen. Die Kombination aus finanzieller Unterstützung und der Möglichkeit, digitale Prozesse zu optimieren, macht es zu einer attraktiven Option für Unternehmen, die den Schritt Richtung Barrierefreiheit effizient umsetzen möchten.

    Tipp: Durch die Verknüpfung von Digitalisierungsmaßnahmen mit den Anforderungen des BFSG können Unternehmen nicht nur die Fördermittel optimal nutzen, sondern gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.

    Förderung durch die KfW-Bank

    Zielgruppe

    Unternehmen aller Größen, Start-ups, Selbstständige und Freiberufler, die in Deutschland oder in der EU tätig sind.

    Fördergegenstand

    Investitionen in die Digitalisierung, darunter auch Maßnahmen zur barrierefreien Gestaltung von digitalen Angeboten wie Websites, Apps oder Online-Shops.

    Förderhöhe

    KfW-Digitalisierungs- und Innovationskredit:
    Kreditrahmen zwischen 25.000 € und 25 Millionen €.
    Besonders niedrige Zinsen durch Unterstützung der Bundesregierung.

    Tilgungsfreie Anlaufjahre: Unternehmen können die Rückzahlung flexibel gestalten, um ihre Liquidität zu schonen.

    Bedingungen

    Vorlage eines Investitionsplans, der das geplante Vorhaben beschreibt.
    Nachweis der Tragfähigkeit des Unternehmens und seiner Investitionen.

    Besonderheit

    Die KfW-Förderung eignet sich ideal für Unternehmen, die neben der Barrierefreiheit auch umfassendere Digitalisierungsmaßnahmen finanzieren möchten.

    Tipp: Die KfW bietet spezielle Programme, die an die Bedürfnisse von KMU und Start-ups angepasst sind. Eine frühzeitige Beratung durch die Hausbank oder direkt über die KfW wird empfohlen.

    Förderung durch NRW-Digitalzuschuss

    Zielgruppe

    Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Nordrhein-Westfalen mit bis zu 250 Mitarbeitenden.

    Fördergegenstand

    Investitionen in digitale Technologien und Prozesse, einschließlich Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit digitaler Angebote.

    Förderhöhe

    • Bis zu 10.000 € Zuschuss pro Unternehmen.
    • Förderung beträgt bis zu 50 % der Investitionskosten.

    Bedingungen

    • Antragstellung vor Projektbeginn.
    • Nachweis über die Notwendigkeit der Investition für die Digitalisierung des Unternehmens.

    Besonderheit

    Der NRW-Digitalzuschuss ist speziell für kleine Unternehmen gedacht, die mit begrenztem Budget erste Schritte in Richtung Barrierefreiheit und Digitalisierung gehen möchten.

    Tipp: Informieren Sie sich frühzeitig über Antragsfristen und verfügbare Mittel, da Förderungen oft begrenzt sind.

    Förderung durch das Land Bayern: Digitalbonus

    Zielgruppe

    Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Bayern mit weniger als 250 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen €.

    Fördergegenstand

    Digitalisierungsvorhaben, darunter die barrierefreie Gestaltung von Webseiten, Apps und IT-Systemen sowie Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit.

    Förderhöhe

    • Digitalbonus Standard: Bis zu 10.000 € Zuschuss.
    • Digitalbonus Plus: Bis zu 50.000 € Zuschuss für besonders innovative Projekte.
    • Förderung beträgt bis zu 50 % der Investitionskosten.

    Bedingungen

    • Antragstellung vor Beginn der Maßnahme.
    • Nachweis, dass die Investition die Digitalisierung des Unternehmens nachhaltig verbessert.

    Besonderheit

    Der Digitalbonus Plus bietet höhere Fördersummen, wenn die Barrierefreiheit als innovativer Bestandteil des Projekts nachgewiesen wird.

    Tipp: Der Digitalbonus Bayern ist äußerst beliebt – planen Sie frühzeitig und sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Fördermittel.

    Fördermöglichkeiten über Aktion Mensch

    Im Rahmen des Programms „Barrierefreiheit für alle“ werden Projekte gefördert, die dazu beitragen, digitale Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung zugänglich zu machen.

    Dies umfasst unter anderem die barrierefreie Gestaltung von Webseiten gemäß den Standards WCAG 2.0 oder BITV 2.0.

    Mikroförderung

    Die Mikroförderung richtet sich speziell an kleinere Vorhaben und bietet Zuschüsse von bis zu 5.000 € für Projekte mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr.

    Dabei werden bis zu 100 % der förderfähigen Kosten übernommen, sodass kein Eigenmittelanteil erforderlich ist.

    Förderfähige Kosten umfassen unter anderem:

    • Anschaffungen zur Herstellung der Barrierefreiheit
    • Bauten/Umbauten
    • Technische Gebrauchsgegenstände
    • Honorarkosten für Gebärdensprach-/Schriftdolmetscher*innen
    • Gestaltung barrierefreier Webseiten

    Projektförderung

    Für größere Projekte bietet die Aktion Mensch die Projektförderung an, mit Zuschüssen von bis zu 450.000 € und einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren.

    Hierbei ist ein Eigenmittelanteil von mindestens 10 % der förderfähigen Kosten erforderlich.

    Gemeinnützigkeit

    Bitte beachten Sie, dass die Förderprogramme in der Regel für gemeinnützige Organisationen wie Vereine, Stiftungen oder Verbände konzipiert sind.

    Steuerliche Vorteile

    Neben direkten Fördermitteln können Unternehmen auch steuerliche Erleichterungen nutzen:

    • Abschreibungsmöglichkeiten: Investitionen in barrierefreie Webseiten können als Betriebsausgaben geltend gemacht werden.
    • Sonderabschreibungen: Für KMU gibt es in einigen Fällen die Möglichkeit, Investitionen schneller abzuschreiben.

    Wie beantragen Sie Fördermittel?

    1. Bedarf ermitteln: Analysieren Sie, welche Maßnahmen in Ihrem Unternehmen notwendig sind.
    2. Passende Programme finden: Nutzen Sie Plattformen wie „Förderdatenbank.de“ oder fragen Sie bei Ihrer IHK nach.
    3. Antrag vorbereiten: Stellen Sie alle relevanten Informationen zusammen, z. B. Projektbeschreibung, Kostenplan und Zeitrahmen.
    4. Fristen beachten: Viele Förderprogramme haben feste Bewerbungszeiträume – reichen Sie Ihren Antrag rechtzeitig ein.
    5. Professionelle Unterstützung: Lassen Sie sich von Experten bei der Antragstellung unterstützen, um Ihre Erfolgschancen zu erhöhen.

    Unser Experten-Support für barrierefreie Websites und Online Shops

    Barrierefreiheit ist nicht nur ein technisches, sondern auch ein strategisches Thema. Wir helfen Ihnen nicht nur dabei, Ihre Website oder Ihren Online Shop barrierefrei zu gestalten, sondern auch Mehrwert stiftend zu vermarkten.

    Unsere Leistungen im Überblick:

    • Analyse Ihrer bestehenden digitalen Angebote: Wir identifizieren Barrieren und entwickeln maßgeschneiderte Lösungsansätze.
    • Gestaltung und Optimierung: Unsere Designer und Entwickler erstellen barrierefreie Webseiten, Online-Shops und Apps, die den aktuellen gesetzlichen Richtlinien entsprechen.
    • Zertifizierung: Nach erfolgreicher Umsetzung der notwendigen Maßnahmen erhalten Sie das barrierefrei-geprüft- Zertifikat und den entsprechenden Hinweis prominent auf Ihrer Website oder Webshop.

    Nutzen Sie Förderprogramme, um Ihr Projekt kosteneffizient umzusetzen

  • Social Recruiting: Die Macht der sozialen Medien

    Social Recruiting: Die Macht der sozialen Medien

    gelber Stuhl in mitten von vielen blauen Stühlen

    In der heutigen digitalisierten Welt hat sich der Arbeitsmarkt drastisch verändert. Traditionelle Stellenanzeigen und Bewerbungsschreiben sind nicht mehr die einzigen Wege, um qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Stattdessen hat sich Social Recruiting als eine effektive und zeitgemäße Methode etabliert, um talentierte Kandidaten anzuziehen. In diesem Blogartikel werden wir uns mit Social Recruiting befassen und erläutern, wie Unternehmen von dieser innovativen Methode profitieren können.


    Was ist Social Recruiting?

    Social Recruiting ist ein Ansatz, bei dem soziale Medienplattformen wie LinkedIn, Facebook, Twitter, Instagram und andere genutzt werden, um potenzielle Bewerber zu erreichen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Es geht darum, die Macht der sozialen Medien zu nutzen, um die richtigen Kandidaten anzusprechen, sie für das Unternehmen zu begeistern und schließlich zu einer Bewerbung zu ermutigen.


    Die Vorteile von Social Recruiting:

    Größere Reichweite: Durch Social Recruiting haben Unternehmen Zugang zu einem viel größeren Pool an Talenten. Die sozialen Medien haben Milliarden von Nutzern weltweit, und diese Plattformen ermöglichen es Unternehmen, Stellenanzeigen und Informationen über offene Positionen schnell und einfach zu teilen.
    Gezielte Ansprache: Soziale Medien bieten fortschrittliche Targeting-Tools, mit denen Unternehmen bestimmte Zielgruppen ansprechen können. Sie können nach bestimmten Fähigkeiten, Interessen oder beruflichen Hintergründen suchen, um die besten Kandidaten für ihre offenen Stellen zu identifizieren.
    Authentizität und Unternehmenskultur: Social Recruiting ermöglicht es Unternehmen, ihre Arbeitgebermarke und Unternehmenskultur effektiv zu präsentieren. Potenzielle Bewerber können Einblicke in das Arbeitsumfeld und die Unternehmenswerte erhalten, was die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber steigert.
    Schneller Bewerbungsprozess: Soziale Medien erlauben es Bewerbern, sich mit wenigen Klicks zu bewerben oder Interesse zu bekunden. Das beschleunigt den Bewerbungsprozess und führt dazu, dass Unternehmen schneller auf Talente zugreifen können.
    Mitarbeiterempfehlungen: Mitarbeiter können aktiv in den Rekrutierungsprozess einbezogen werden, indem sie offene Stellen über ihre sozialen Netzwerke teilen. Dies führt oft zu qualifizierten Empfehlungen von vertrauenswürdigen Quellen.


    Social Recruiting Best Practices:

    Klare und ansprechende Stellenanzeigen: Stellenanzeigen sollten präzise, informativ und gleichzeitig ansprechend gestaltet sein. Nutzen Sie visuelle Elemente und klare Call-to-Action, um das Interesse potenzieller Bewerber zu wecken.
    Aktive Beteiligung in sozialen Medien: Unternehmen sollten eine aktive Präsenz auf relevanten sozialen Plattformen pflegen, um ihre Arbeitgebermarke aufzubauen und sich mit potenziellen Bewerbern zu engagieren. Dies zeigt, dass das Unternehmen modern und offen für Dialog ist.
    Mitarbeiterengagement fördern: Mitarbeiter sollten ermutigt werden, das Unternehmen in ihren eigenen sozialen Medien zu repräsentieren. Teilen Sie positive Geschichten, Erfahrungen und Erfolge, um das Image des Unternehmens zu stärken.


    Fazit:

    Social Recruiting ist ein unverzichtbares Instrument im modernen Rekrutierungsprozess. Durch die Nutzung der Macht der sozialen Medien können Unternehmen ihre Reichweite erweitern, gezielt Talente ansprechen und ihre Arbeitgebermarke effektiv präsentieren. Ein gut durchdachter und engagierter Social Recruiting-Ansatz kann dazu beitragen, hochqualifizierte Kandidaten anzuziehen und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Es ist klar, dass Social Recruiting die Zukunft des Talentmanagements ist und Unternehmen, die diese Methode ignorieren, möglicherweise wertvolle Chancen verpassen.

  • 9 Tipps für erfolgreiches Storytelling – eure Geschichte als Marketingtool

    9 Tipps für erfolgreiches Storytelling – eure Geschichte als Marketingtool

    Storytelling

    Storytelling hat als Marketingtool das Potenzial, authentisch eure Motivation zu vermitteln, warum eure Marke existiert. Warum ihr eurer Business überhaupt gestartet habt. Und warum ihr Menschen damit erreichen möchtet.

    Obwohl ihr dabei eine Geschichte erzählt, erzählt ihr bei weitem kein Märchen. Der Key ist es, authentisch zu bleiben und so die Kund*innen von euch zu überzeugen. Damit hebt ihr euch von der Masse ab und bleibt einzigartig – wie eure Marke.

    Wir zeigen euch, wie Storytelling geht: Mit unseren 9 Tipps werdet ihr selbst die Held*innen eurer Markenstory.


    First things first: Was ist Storytelling?

    Erzählen, statt erfinden: Bei dieser Marketingstrategie kommt es darauf an, die Menschen hinter den Bildschirmen emotional zu erreichen. Statt nur als Markenname im Kopf zu bleiben, verinnerlichen sich bei euren Kund*innen ganze Geschichten und positive Assoziationen, die sie mit eurem Business auch noch lange nach dem Ad in Verbindung bringen werden. Storytelling bedeutet authentische Geschichten zu erzählen, die bewegen und mitreißen.


    #1 Setzt euer Ziel

    Damit ist nicht nur gemeint, was ihr mit eurer Markenbotschaft erreichen wollt, sondern auch, welches Ziel eure Geschichte verfolgt.

    Was soll die Story bewirken? Welche Emotionen wollt ihr wecken? Wollt ihr bewegen oder entertainen? Auf etwas aufmerksam machen oder einfach nur beeindrucken? Davon hängt euer gesamter Plot ab.


    #2 Findet euren Kanal

    Wen soll eure Story erreichen? Und wo ist dieser jemand zu finden?

    Danach entscheidet sich, welche Plattform mit eurer Story am besten bespielt werden soll.
    Ein emotionales Imagevideo auf der Firmenwebsite, in dem ihr die Story eurer Firma zeigt, ist sinnvoll, um zum Beispiel neue Mitarbeiter*innen zu gewinnen, die perfekt ins Team passen.

    Eine witzige Story als Social Media Ad kann wiederrum neue Kund*innen erreichen und der Marke mehr Reichweite verschaffen.


    #3 Kreiert eure Held*innen

    Die Frage aller Fragen: Wer bekommt die Hauptrolle? Hier könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen und sogar über menschliche Figuren hinaus denken. Auch Tiere oder frei erfundene Wesen können sich als Hauptfigur eignen und Applaus ernten.

    Das wichtigste Feature: Das Publikum muss sich mit euren Held*innen identifizieren können.


    #4 Haltet euch kurz

    Vor allem Social Media Kanäle eignen sich als ideale Plattformen für dieses Marketingtool. Apps wie Instagram, Facebook und TikTok sind gefüllt mit in Storytelling verpackten Markenbotschaften.

    Um hier herauszustechen und vor allem die Aufmerksamkeit eurer Zuschauer*innen halten zu können, ist Kürze der Schlüssel. Seid direkt und kommt zum Punkt, um eurer Geschichte maximale Reichweite zu verschaffen.


    #5 Bleibt authentisch

    Weniger Fantasy Fiction, mehr ihr! Wahre Stories, Mut zu Fehlern und ehrliche Emotionen sind hier gefragt.

    Ihr wollt mit eurer Geschichte überzeugen, statt nur für euer Business zu werben. Nur so bleibt ihr positiv im Gedächtnis.


    #6 Genießt die Aufmerksamkeit

    Emotionale Geschichten motivieren euer Publikum zum Dranbleiben oder Weiterlesen. Dadurch hat Storytelling Marketing das Potenzial, eurer Marke langfristig mehr Reichweite zu verschaffen.

    Auch Start-ups und kleinere Kanäle sind davon nicht ausgeschlossen, sondern können so gezielt die Zielgruppe vergrößern.


    #7 Poliert euer Image

    Positive Storys verbessern das Markenimage, das ist ein Fakt.

    Mit diesem Marketing werden Emotionen mit eurem Unternehmen in Verbindung gebracht, die Kund*innen auch noch lange danach motivieren, eure Marke zu unterstützen und eure Produkte zu kaufen. Zwei Fliegen mit einer Klappe!


    #8 Findet euer Team

    Apropos zwei Fliegen: Hier kommt die Dritte!

    Das Marketingtool eignet sich genauso gut als Recruiting Strategie. Denn nicht nur Kund*innen überzeugt eine authentische Geschichte, sondern auch potenzielle Mitarbeiter*innen. So kombiniert ihr effizient und smart unterschiedliche Benefits – in nur einer Story!


    #9 Bleibt im Kopf

    Eine Geschichte wird oft unterschätzt: In ihr stecken unzählige Potenziale.

    So wie Erwachsene bis heute mit alten Kinderfilmen positive Erinnerungen verbinden, hat das Storytelling das gleiche Potenzial. Positives bleibt im Kopf!


    Auf einen Blick

    Storytelling Marketing besitzt also die Fähigkeit, eure Markenbotschaft authentisch rüberzubringen – für Interessent*innen, Kund*innen und sogar potenzielle Mitarbeiter*innen.

    Hier geht es um mehr als eine Vorstellung von Produkten oder die bloße Werbung für eure Firma. Mit eurer Geschichte bewegt ihr Menschen, löst Emotionen aus und bleibt auch noch lange danach im Kopf.

  • Newsletter-Marketing

    Newsletter-Marketing

    Newsletter Marketing

    Der Newsletter ist ein unterschätztes Format. Während viele damit bloß lästigen E-Mail-Spam verbinden, besitzt er bei richtiger Nutzung bis heute großes Potenzial für die Unternehmenskommunikation. Wir erklären euch, was sich hinter E-Mail- bzw. Newsletter-Marketing verbirgt und wie ihr dafür sorgen könnt, dass euer Newsletter es locker mit modernem Social Media-Marketing aufnehmen kann.


    Die gute alte E-Mail – Ein zeitloses Marketingtool

    Zunächst einmal sollten wir ein paar Begrifflichkeiten klären, denn wer über Newsletter-Marketing recherchiert, stolpert mit großer Wahrscheinlichkeit auch über den Begriff des E-Mail-Marketings. Gibt es da überhaupt einen Unterschied? Die Antwort ist ganz simpel. Genauso wie die Newsletter-Mail eine Form der E-Mail ist, so ist das Newsletter-Marketing als Teil einer ganzheitlichen E-Mail-Marketing-Strategie anzusehen. Wir konzentrieren uns hier auf Ersteres und nehmen das Medium Newsletter nun einmal genauer unter die Lupe.

    Beim Newsletter-Marketing handelt es sich um eine Form des Direktmarketings, das heißt, dass der Newsletter in Form einer E-Mail über eine private Adresse direkt in das digitale Postfach der Empfänger*innen gelangt. Durch die direkte Adressierung entsteht der Eindruck persönlicher Kommunikation zwischen Sender- und Empfängerseite. Für alle, die mit WhatsApp, TikTok und Co. aufwachsen, mag die E-Mail beinahe so antiquiert wirken, wie eine Brieftauben-Korrespondenz. Betrachten wir jedoch die Fakten, so sehen wir, dass die E-Mail sich noch immer großer Beliebtheit erfreut. Laut dem Online-Portal Statista liegt der E-Mail-Nutzungsanteil in Deutschland aktuell sogar bei 87% der Bevölkerung – eine stattliche Zahl, die kaum Zweifel an der Beständigkeit dieses Mediums lässt.


    Vorteile von Newsletter-Marketing

    Die scheinbar zeitlose Beliebtheit der E-Mail macht den Newsletter zu einem vielversprechenden Marketing-Format. Wir zeigen euch, warum:

    Zeit- und Kosteneffizienz

    Ein Newsletter lässt sich mit verhältnismäßig wenig Aufwand betreiben und ist zudem vielseitig einsetzbar. Durch den vollautomatisierten E-Mail-Versand an alle Empfänger*innen eures Verteilers spart ihr euch jede Menge Arbeit und vermeidet Flüchtigkeits-, Adress- und Tippfehler, die sich bei manuellem Versand schnell mal einschleichen können.

    Zusätzlicher Kanal

    Vielleicht seid ihr schon auf Facebook aktiv, habt eine top gepflegte Website oder einen firmeneigenen Youtube-Kanal… Doch mit einem Newsletter öffnet ihr euch auf unkomplizierte Weise einen weiteren Kanal, über den ihr eure Werbebotschaft verbreiten könnt. Der große Vorteil der E-Mail ist dabei ihre universelle Nutz- und Erreichbarkeit über digitale Postfächer. Anders gesagt kann jemand, der zum Beispiel GMX als Anbieter nutzt, problemlos E-Mails von WEB.de-Nutzer*innen empfangen, wohingegen eine Korrespondenz über Facebook auf beiden Seiten einen vorhandenen Account erfordert. Dadurch ist beim Newsletter eine breitere Zielgruppe erreichbar. Zudem werden E-Mails in der Regel auf langfristiger Basis genutzt, während Social Media Channels häufig nur übergangsweise eröffnet werden.

    Markenpositionierung und Imagearbeit

    Genau wie bei anderen Marketing-Kanälen ist auch der Newsletter ein Weg, das eigene Unternehmen bei den Kund*innen ins Gedächtnis zu rufen, Markenbotschaften zu verbreiten und für Produkte und Dienstleistungen zu werben. Bei erfolgreicher Umsetzung werden weitere Vorteile generiert – bestenfalls kommt es zu Neukundengewinnung und langfristiger Umsatzsteigerung.

    Kundenbindung durch persönliche Ansprache

    Besonders effektiv ist ein Newsletter, wenn er zielgruppenspezifisch und personalisiert gestaltet ist. Durch emotionale Mailings und eine direkte Anrede der Leser*innen sorgt ihr für Sympathie, Nahbarkeit und eine stärkere Kundenbindung.

    Geringe Streuverluste

    Da ihr euren Newsletter nur an die Personen versendet, die sich vorab dafür angemeldet haben, sollten der Empfänger*innen-Kreis und die Zielgruppe weitgehend deckungsgleich sein. Schließlich ist davon auszugehen, dass bei freiwilliger Anmeldung das Interesse an eurem Angebot bereits vorhanden ist. Eure Aufgabe ist es nun, richtig damit umzugehen und echten Mehrwert für eure Empfänger*innen zu schaffen.

    Erfolgsmessung anhand von Newsletter-Kennzahlen

    Für die Überprüfung der Wirksamkeit eures Newsletters gibt es zahlreiche Parameter, die in Echtzeit Auskunft über die wichtigsten Eckdaten geben. Mit Hilfe dieser Kennzahlen lassen sich Optimierungspotenziale aufdecken, anhand derer ihr euren Newsletter auf lange Sicht noch effektiver machen könnt. Mehr dazu erfahrt ihr in ein paar Absätzen!


    Der Weg zur erfolgreichen Newsletter Marketing-Strategie

    Newsletter-Marketing ist ein zentraler Bestandteil für einen gelungenen Marketing-Mix. Als Tool zur Kundenbindung und Produktvermarktung kann es erfolgsversprechend eingesetzt und in die übergeordnete Marketing-Strategie integriert werden. Auch hier heißt es jedoch: Einsatz mit Bedacht. Ein Newsletter sollte inhaltlich, gestalterisch und organisatorisch gut geplant sein, denn nur so kann er wirklich aus der Masse an täglichen E-Mails herausstechen. Das Grundprinzip ist ganz einfach: Guter Content, passende Zielgruppe, richtiger Zeitpunkt. Darüber hinaus gibt es wie immer ein paar Faustregeln, die wir für euch zusammengefasst haben:

    Ziele und Zielgruppen definieren

    Von Anfang an sollte klar sein, wen und was ihr mit eurem Newsletter erreichen möchtet. Geht es zum Beispiel darum, eure Marke und eure Kundenbindung zu stärken? Dann kann es von Vorteil sein, euer Unternehmen zu präsentieren und interessante Informationen bereitzustellen. Oder besteht das oberste Ziel in der Leadgenerierung, Kundengewinnung und Verkaufssteigerung? Hier bieten sich zum Beispiel Aktionen und Angebote an, auf die ihr in eurem Newsletter verweist. Mit dieser Form des Marketings ist vieles möglich. Jedoch gilt es, möglichst gezielt zu arbeiten und eure Mailings bewusst auf die Erreichung dieser Ziele hin auszurichten. Darüber hinaus solltet ihr euch ein möglichst genaues Bild von eurer Zielgruppe machen, um anhand dieser Informationen den Content noch besser an ihre Interessen anpassen zu können.

    Content Planung

    Gestaltet euren Newsletter genauso, wie ihr selbst ihn ansprechend finden würdet. Dazu gehören neben der Gestaltung natürlich in erster Linie die Inhalte, die ihr präsentiert. Versucht, euch in die Kundenperspektive hineinzuversetzen. Welche Erwartungen soll der Newsletter erfüllen? Worin genau besteht sein Mehrwert und wie vermittelt ihr diesen auf eine abwechslungsreiche, ansprechende Art und Weise? Um für Vielfalt zu sorgen, könnt ihr unterschiedliche Formate nutzen: Verweist auf den neuen Post eures Firmenblogs, stellt eure Mitarbeiter*innen vor, bewerbt neue Produkte und Services oder überrascht eure Zielgruppe mit exklusiven Angeboten. Achtet dabei stets auf eine prägnante, persönliche und nicht zu werbliche Sprache. Im Fokus stehen immer die Inhalte und die Empfänger*innen, nicht der Verkauf. Um trotzdem zum Aktivwerden aufzurufen, sind auch hier ausdrucksstarke Call2Actions unverzichtbar. Schon in der Betreffzeile und im Preheader solltet ihr die Chance nutzen, eure Leser*innen abzuholen. Andernfalls verschwindet die Mail vermutlich zwischen vielen anderen ungeöffneten Nachrichten.

    Design und technische Umsetzung

    Auch hier gilt: Gestaltet euren Newsletter möglichst anhand eurer eigenen Maßstäbe – ästhetisch wie technisch. Besonders wichtig ist beispielsweise das responsive Design, das die optimierte Abrufbarkeit eures Newsletters in unterschiedlichen Bildschirm-Formaten sicherstellt. Hinsichtlich der Gestaltung empfiehlt es sich zudem, Bilder sparsam einzusetzen und eure Texte mithilfe von Absätzen und Aufzählungen zu gliedern. Mit der passenden Schriftart und einem stimmigen Farbschema rundet ihr euren Newsletter optisch ab und sorgt für ein insgesamt ansprechendes Erscheinungsbild.

    Intervall bestimmen

    Legt fest, mit welcher Regelmäßigkeit und zu welchen Zeitpunkten euer Newsletter versendet werden soll. Dabei empfiehlt es sich, ein gesundes Mittelmaß zu wählen. Wenn ihr nur einmal im Jahr aktiv werdet, gerät euer Unternehmen möglicherweise in Vergessenheit. Jedoch solltet ihr es auch nicht übertreiben, da euer Newsletter sonst schnell aufdringlich wirkt und schlimmstenfalls wieder deabonniert wird. Was den Versandzeitpunkt angeht, so empfehlen sich natürlich die „aktiven Zeiten“ eurer Zielgruppe. Häufig ist das morgens, wenn die Mails zum ersten Mal gecheckt werden, wohingegen am Wochenende mit deutlich weniger Aktivität zu rechnen ist.

    Erfolgsmessung und Optimierung

    Je nachdem welche Ziele ihr mit eurem Newsletter verfolgt, sind bestimmte Kennzahlen besonders relevant. Diese Faktoren dienen euch ebenfalls zur langfristigen Erfolgsmessung und – falls sich Schwachstellen auftun – auch zur Optimierung eures Newsletters. Die wichtigsten KPIs seien hier nur überblicksweise genannt:

    / Die Zustellrate gibt Auskunft darüber, wie viele eurer versendeten Mails prozentual auch wirklich zugestellt wurden.
    / Die Öffnungsrate gibt an, wie viele der zugestellten Mails tatsächlich geöffnet wurden.
    / Die Click-Through-Rate zeigt an, wie viele Empfänger*innen, den Links in eurem Newsletter gefolgt sind.
    /Die Bounce Rate gibt Aufschluss über den Anteil nicht zugestellter E-Mails aus der Zustellungsliste.

    Rechtliche Vorgaben beachten

    Gesetze wie die DSGVO erschweren heutzutage die Nutzung von Kund*innen-Daten für Marketingzwecke. Um euren Newsletter so rechtskonform wie möglich zu gestalten, können einige hilfreiche Features eingebaut werden. Häufig wird zum Beispiel ein Double-Opt-In-Verfahren genutzt, bei dem die Empfänger*innen einer Aufnahme in den Verteiler über a) den Klick auf den Anmeldebutton und b) einen Bestätigungslink doppelt zustimmen müssen. Darüber hinaus ist es ratsam, eine Datenschutzerklärung und ein Impressum in den Newsletter zu integrieren, damit eure Leser*innen bei Bedarf Zugriff auf alle datenschutzrechtlichen Informationen haben. Zu guter Letzt sollte immer auch ein Abmeldelink im Mailing vorhanden sein, damit der Newsletter ohne unnötige Umwege wieder deabonniert werden kann.


    Newsletter Marketing-Infografik


    Newsletter-Tools: Ein paar Beispiele

    Wenn ihr einen professionellen Newsletter betreiben wollt, empfiehlt sich dafür die Nutzung eines Tools, das für eine volle Prozessautomatisierung sorgt und vor Spam-Filtern geschützt ist. Ein bekannter und beliebter E-Mail-Marketing-Service ist MailChimp. Aufgrund des US-amerikanischen Firmensitzes eröffnen sich jedoch Probleme bezüglich der DSGVO-Konformität. Glücklicherweise gibt es auch in Deutschland jede Menge Anbieter, von denen wir euch eine kleine Auswahl vorstellen möchten.

    Cleverreach

    Dieses Tool zeichnet sich durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit und zahlreiche nützliche Features aus – vom Anmeldeformular über Analysereports bis hin zur RSS-Kampagnen-Funktion. Durch Abmeldelinks und das integrierte Double-Opt-in-Verfahren ist das Programm leicht mit der DSGVO vereinbar.

    RapidMail

    Dieser Anbieter stellt euch neben den Standard-Features auch detaillierte Analysetools zur Verfügung, zum Beispiel durch Datenauswertungsfunktionen und Google-Analytics-Integration. Durch den Drag-and-Drop-Editor und eine große Auswahl an Designvorlagen habt ihr zudem leichtes Spiel bei der visuellen Gestaltung eures Newsletters.

    Sendinblue

    Mit Sendinblue profitiert ihr von einem breiten Funktionsspektrum, das euch unter anderem Zielgruppen-Clusteranalysen und Kennzahlen-Report in Echtzeit ermöglicht. Bei diesem Anbieter kann je nach Bedarf zwischen drei Preismodellen gewählt werden. Die Datenspeicherung erfolgt dabei ausschließlich auf deutschen Servern.

    Wer sich zu diesem Thema detaillierter einlesen möchte, findet hier eine übersichtliche Darstellung zu den Buchungsoptionen sowie zu den Vor- und Nachteilen dieser und weiterer Newsletter-Tools.


    Auf einen Blick

    Wie wir feststellen können, ist der Newsletter alles andere als verstaubt. Als klassisches, aber zeitloses Format eignet er sich ideal, um größere Zielgruppen zu erreichen, als Unternehmen regelmäßig bei der Kundschaft in Erscheinung zu treten und abwechslungsreiches Online-Marketing zu betreiben. Doch die Zauberworte zum Erfolg lauten auch hier „Konzept“ und „Kreativität“ – nur so bewahrt ihr euren Newsletter davor, im endlosen Meer von Spam-E-Mails unterzugehen.

  • Social Recruiting Strategien

    Social Recruiting Strategien

    Social Recruiting Kampagnen

    Im Internet gibt es alles – auch jede Menge unentdeckte Talente. Warum also nicht gezielt Ausschau danach halten? Wir erklären euch, wie man durch Social Recruiting aus dem Meer an User*innen die geeigneten Job-Kandidat*innen aufspürt, anspricht und erfolgreich anwirbt.


    Was bedeutet Social Recruiting?

    Beim Social Recruiting handelt es sich um eine moderne Form der Personalgewinnung über Social Media. Alternativ wird diese Strategie auch als Social Hiring, Social Recruitment und Social Media Recruiting* bezeichnet und ist in der Jobwelt mittlerweile in aller Munde. Die wohl bekanntesten Social Recruiting-Plattformen sind XING und LinkedIn, also rein auf berufliche Zwecke ausgerichtete Netzwerke. Doch auch über Instagram, Facebook und Twitter lassen sich neue Talente ausfindig machen, insbesondere wenn Kandidat*innen aus der Generation der Digital Natives angesprochen werden sollen.


    Und wie funktioniert‘s?

    Unter Social Recruiting fallen alle Maßnahmen des Personalmarketings, der Personalsuche und der Personalgewinnung, die sich auf den sozialen Netzwerken abspielen. Das Grundprinzip ist einfach: Durch Social Media wird eine unkomplizierte, schnelle und direkte Kontaktaufnahme möglich, die wiederum zur weiteren Interaktion und Kommunikation zwischen Arbeitgeber und Kandidat*in führen kann. Anders als auf klassischem Wege, zum Beispiel durch Stellenanzeigen im Printbereich, können Personaler*innen mit dieser Strategie potenzielle Kandidat*innen noch persönlicher adressieren.

    Beim Social Recruiting unterscheidet man verschiedene Formen und Funktionsprinzipien. Auf der einen Seite gibt es das sogenannte Active Sourcing, das, wie der Name schon sagt, auf der proaktiven Suche, Ansprache und Rekrutierung neuer Mitarbeiter*innen beruht. Um geeignete Kandidat*innen aufzuspüren, müssen Personaler*innen zunächst einmal durch eigene Bemühungen Daten aus Social Media-Profilen ermitteln, die Auskunft über die Qualifikationen der User*innen geben. Darauf folgt die gezielte Ansprache ausgewählter Kandidat*innen. Grundlegend dafür sind zunächst eine eigene Social Media-Präsenz des Unternehmens und ein Mindestmaß an Aktivität und Kommunikation. Dazu gehört auch, dass neben der Personalabteilung auch die anderen Arbeitnehmer*innen an dieser Kommunikation teilnehmen, zum Beispiel indem sie Stellenanzeigen teilen und weiterleiten. Hier spricht man von Social Distribution, einem der Grundprinzipien des aktiven Social Recruitings.

    Eine weitere Form ist das sogenannte Internet Sourcing bzw. Social Profiling. Im Unterschied zum Active Sourcing werden hier Kandidat*innen nicht direkt angeschrieben, sondern passende Stellenanzeigen in den Feeds potenzieller Interessent*innen eingeblendet. Damit werden auch solche adressiert, die nicht aktiv auf der Suche nach einem neuen Job sind und dementsprechend eher als „passive Kandidat*innen“ zu bezeichnen sind. Auch hier werden Profildaten genutzt, um die Zielgruppe zu bestimmen, die mit den Anzeigen erreicht werden soll.

    Lichttafel mit Schrift: Wir stellen ein


    Man beachte! – Tipps für erfolgreiches Social Recruiting

    Bevor ihr kreuz und quer Anzeigen schaltet und User*innen kontaktiert, solltet ihr euch zuerst eine grundlegende Strategie für die digitale Personalgewinnung überlegen. Wichtig zu beachten sind dabei folgende Aspekte:

    Die Vorarbeit: Wer erfolgreich Social Recruiting betreiben will, verfügt am besten schon über stabile Social Media-Präsenzen auf verschiedenen Plattformen. Schließlich nutzt ihr soziale Netzwerk nicht nur zur Personalbeschaffung, sondern in erster Linie, um euer Unternehmen zu präsentieren und nach außen zu bewerben. Wenn ihr Kandidat*innen anschreibt, müsst ihr damit rechnen, dass sie sich ein Bild von euch machen wollen. Idealerweise solltet ihr darum auf all euren Kanälen Sympathie und Authentizität ausstrahlen, eure Unternehmenswerte vermitteln und cleveres Content-Marketing betreiben. Werdet kreativ und nutzt unterschiedliche Medienformate wie Fotos, Videos, Podcasts, Factsheets und Co., um euch für Bewerber*innen attraktiv zu machen. Nur so wird es gelingen, das Interesse eurer Wunschkandidat*innen zu wecken. Aus diesen Gründen werden Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit Social Media auch für Personaler*innen immer wichtiger.
    Kommunikation und Interaktion: Egal ob in der direkten Ansprache oder bei der Anzeigenschaltung – ihr solltet euer Stellenangebot so klar und knackig wie möglich beschreiben. Integriert alle notwendigen Informationen und verweist gegebenenfalls auf zugehörige Landingpages, eure Website oder Bio, aber geht nicht zu sehr ins Detail. Das schreckt tendenziell ab und kann immer noch im persönlichen Gespräch nachgeholt werden. Formuliert eure Botschaft gezielt und persönlich und macht dem bzw. der Kandidat*in verständlich, warum ihr ausgerechten ihn bzw. sie ausgewählt habt. Zudem darf auch hier der Call-2-Action nicht fehlen, um die kontaktierte Person zum Handeln aufzufordern und Aufmerksamkeit zu erregen. Und – ganz wichtig! – achtet auf kurze Reaktionszeiten und eine insgesamt schnelle Interaktion mit euren Kandidat*innen. Lasst ihr euch zu viel Zeit mit dem Antworten, könnte das einen schlechten Eindruck erzeugen und das Interesse an eurem Angebot senken.
    Datenanalyse und Erfolgsmessung: Nutzt Tools wie zum Beispiel den Facebook Graph, um regelmäßig Recruiting-Daten und Zahlen zu ermitteln und auszuwerten. Nur so könnt ihr den Erfolg eurer Recruiting-Strategie langfristig steigern und im Blick behalten. Viele Plattformen bieten zudem individuelle Reportings an, auf deren Grundlage ihr zukünftige Aktivitäten noch gezielter gestalten könnt.


    Mehr als Personalgewinnung! – Die Vorteile von Social Recruiting

    Zuallererst halten wir fest: Social Recruiting eignet sich perfekt, um gezielt und individuell qualifizierte Kandidat*innen für euer Stellenangebot anzusprechen, darunter auch die sogenannten „passiven Kandidat*innen“ und natürlich die auf Social Media gut vertretenen Millennials. So eröffnet sich euch ein unendlicher Pool an Talenten, den ihr durch die enorme Reichweite sozialer Netzwerke systematisch durchsuchen und adressieren könnt. Hinzu kommt, dass es sich beim Social Recruiting um eine verhältnismäßig günstige Strategie handelt. So sind Profilerstellung, Nachrichtenaustausch und Anzeigenschaltung oft gratis und Kosten fallen meist nur für spezielle Features an. Konkret bedeutet das für euch, dass ihr mit insgesamt weniger Budget einen größeren Personenkreis erreicht.

    Ganz nebenbei kann man dieses Vorgehen auch noch einen „kurzen Prozess“ nennen, da Kommunikation und Interaktion auf Social Media zeiteffizienter realisierbar sind. So verkürzt sich bestenfalls die Time-to-Hire und Personalengpässe werden vermieden. Neben dem Hauptzweck der Personalbeschaffung hat Social Recruiting viele weitere positive Nebeneffekte für euer Unternehmen. So steht das Wort „Social“ vor allem für den Beziehungsaufbau, die langfristige Pflege von Geschäftskontakten, für Weiterempfehlungen und Community. Stellt euch beispielsweise vor, der oder die von euch kontaktierte Kandidat*in lehnt das Jobangebot ab, ist dafür jedoch an einer Zusammenarbeit interessiert. In diesem Falle würdet ihr zwar auf eine andere Weise profitieren als ursprünglich geplant, aber das ist oft mindestens genauso viel Wert. Zu guter Letzt bleibt anzumerken, dass jede Social Media-Aktivität eures Unternehmens einen Beitrag zu Markenpositionierung, Reichweitensteigerung und Employer Branding leistet. Einen wertvolleren Nebeneffekt gibt es quasi nicht!

    Portrait einer jungen Dame am einem Tablet PC


    Auf einen Blick

    Wer sich entscheidet, Social Recruiting zu betreiben, stellt sich digitalen Herausforderungen und nutzt große Potenziale für die Zukunft seines Unternehmens. Als Methode der Personalbeschaffung eignet sich Social Recruiting für jedes Unternehmen, egal ob klein oder groß, international oder regional orientiert, neu gegründet oder fest verwurzelt. Worauf es ankommt, ist die richtige Kommunikationsstrategie. Also legt euch ins Zeug und baut eure Kanäle aus, haltet die Augen offen und werdet direkt. Es könnte sich ziemlich lohnen!

     

    *Anmerkung: Vereinzelt werden Social Recruiting und Social Media Recruiting als a) Beziehungsaufbau durch Kommunikation und b) Rekrutierung durch mediale Kanäle voneinander unterschieden. Wir haben uns jedoch dazu entschieden, beide Begriffe synonym zu verwenden, wie es mittlerweile in vielen Quellen gängig ist.

    (Info dazu kommt hierher: https://karrierebibel.de/social-recruiting/)

  • Content Marketing Strategien 2021

    Content Marketing Strategien 2021

    Content Marketing Strategie 2021

    Der Content macht das Marketing! Um eure Werbung noch effektiver zu gestalten, solltet ihr in Zukunft mehr Zeit und Energie in den Mehrwert und die Vielfalt eurer Inhalte stecken. Wir zeigen euch, warum sich das definitiv lohnt und geben euch einen Überblick über Infos, Tipps und Trends!


    Was versteckt sich hinter Content Marketing?

    Beim Content Marketing geht es in erster Linie um die Qualität der ausgespielten Inhalte. Im Kern folgt diese Marketing-Strategie dem Anspruch, das Publikum mit einer Mischung aus unterhaltsamem, informierendem und beratendem Content anzusprechen. Ziel ist es, vom eigenen Unternehmen, der eigenen Marke oder einem Produkt zu überzeugen und dadurch Kunden zu halten oder neu zu gewinnen.

    Und das funktioniert? Ja, weil sich guter Content positiv auf die Markenwahrnehmung und das Interesse an eurem Angebot auswirkt. Durch den unübersehbaren Mehrwert werden laufend neue Leads und potenzielle Kunden angelockt. Darüber hinaus profitiert ihr von der Möglichkeit, innerhalb dieser erfolgsversprechenden Strategie viele verschiedene Content-Formate zu erproben.


    Der Weg zur eigenen Content-Marketing-Strategie

    Der Content ist das A und O – dementsprechend solltet ihr genug Zeit für dessen Herstellung einplanen. Es geht dabei jedoch nicht nur um die Inhalte an sich, sondern auch um deren gezielte Gestaltung und Verbreitung. Stellt euch dazu im ersten Schritt folgende Leitfragen:

    Für wen sind eure Inhalte gedacht?
    Welche Bedarfe und Probleme sollen sie bedienen?
    Was zeichnet eure Inhalte aus und hebt sie von der Masse ab?
    Welche Formate möchtet ihr vorrangig nutzen und wo plant ihr, euren Content auszuspielen?
    Welches CMS-Tool oder Programm könnt ihr zur langfristigen Verwaltung eures Contents nutzen?
    Worin besteht das übergeordnete Ziel eurer Marketing-Strategie?

    Um die Ausgangslage für zukünftige Marketingaktivitäten zu verbessern, ist es außerdem empfehlenswert, eine Zielgruppen-Recherche sowie eine Bestandsaufnahme des bisherigen Contents durchzuführen. So verschafft ihr euch einen Überblick, über das, was euch in der Vergangenheit wichtig war, was ihr beibehalten wollt und worauf ihr euch in Zukunft konzentrieren möchtet. Regelmäßige Brainstormings im Team sorgen dabei für immer wieder neue Content-Ideen und Inspiration.


    Diese Content-Marketing-Trends solltet ihr 2021 beachten

    Das Angebot an Techniken, Trends und Tools ist riesig und was zu euch passt, hängt immer auch von euren individuellen Zielen und Vorlieben ab. Wir haben für euch eine kleine Auswahl an Tipps getroffen, die euch bei der Umsetzung eurer Content Marketing-Strategie behilflich sein könnten.


    // Communities entwickeln

    Erfolgreiches Marketing zu betreiben, wird immer schwerer. Kaum noch ein Unternehmen sieht heutzutage davon ab, online zu werben, sodass die Zahl der Inhalte und der Konkurrenten rasant ansteigt. Doch das gilt nicht automatisch auch für die Qualität des Contents. Vieles hat man schon hundertmal gehört, weniges scheint wirklich originell. Eure Chance liegt darin, euch eine Nische zu suchen, die euch von der Masse abhebt und einen engeren Zielgruppenkreis anspricht. Das erfordert zwar eine Portion Mut, doch zahlt sich in der Regel aus.

    Unser Tipp: Seht in eurer Zielgruppe mehr als nur potenzielle Käufer*innen und unterstützt einen aktiven Community-Aufbau. Vorstellen könnt ihr euch das ähnlich wie eine Facebook-Gruppe, in der Mitglieder zu einem bestimmten Thema gemeinsamen Interesses Tipps, Gedanken und Meinungen austauschen. Natürlich lässt sich so etwas nicht erzwingen, doch könnt ihr durch gezieltes Dialogmarketing und Echtzeit-Kommunikation die Eigendynamik der Gruppenbildung in Gang setzen. Durch authentische Postings, Gesprächsanregungen sowie persönliche Reaktionen auf Fragen und Kritik stärkt ihr nicht nur den Beziehungsaufbau zu euren Kund*innen. Vielmehr trägt eine themenrelevante Interaktion auch zur Bindung der Community-Members untereinander bei. Ihr selbst profitiert dabei von stetig wachsender Reichweite und der Zunahme organischer Website-Besucher*innen. Und was könnte die Community besser „catchen“ als starker und relevanter Content!?


    // Expertise beweisen

    Google wird in Zukunft mehr Wert auf Expertise und „In-depth content“ legen. Darüber besteht offenbar weitgehend Einigkeit im Netz. Zwar handelt es sich hier nicht direkt um einen Ranking-Faktor, wie zum Beispiel beim Backlinking, doch ist der Algorithmus trotzdem in der Lage, durch Hintergrundsignale den inhaltlichen Gehalt des Contents einzustufen. Googles Einführung des E-A-T-Scores (‚Expertise-Authoritativeness-Trustworthiness‘) für Websites bestimmter Ausrichtungen zeigt diesen Trend bereits deutlich an.

    Es geht also nicht mehr nur darum, clevere Backlinks und Keywords einzubauen, sondern zu zeigen, wie gut ihr euren eigenen Content kennt. Diesen gilt es dann optimal in bestehende Website-Kontexte zu integrieren. Gerade in Kombination mit anderen SEO-Techniken kann so mehr Relevanz geschaffen und neuer Traffic generiert werden.

    Scheut euch nicht davor, in die Tiefe zu gehen. „Long-form content“ kann sehr effektiv sein, solange dabei aus lang nicht langweilig wird und der Mehrwert nicht verloren geht. Wir empfehlen euch dazu, einen Content-Cluster anzulegen. Tipps dazu findet ihr unter Punkt 8!

    Ein weiterer Geheimtipp, um Fachwissen zu beweisen, ist das Einbauen von Expertenstimmen. Ein schönes Zitat wertet nicht nur das Layout auf, sondern vermittelt gleichzeitig Connections und Extra-Kompetenz.


    // Live gehen

    Dass Live-Videos heute ein „Go To“-Content-Format sind, hat nicht nur mit den Einschränkungen der Corona-Pandemie zu tun. Der Grund für die enorme Beliebtheit? Live-Videos eignen sich gut, um schnell, effektiv und in Echtzeit Botschaften auszuspielen und sich persönlich an sein Publikum zu wenden.  Im Vergleich zu vorproduzierten Videos hat der „Live-Faktor“ eine ganz besonders authentische Wirkung. Zum einen macht ihr euch als Unternehmen dadurch nahbarer für eure Kund*innen, zum anderen erhaltet ihr selbst Einblicke in eure Followerschaft und könnt in einen direkten Dialog mit ihr treten. Auf Dauer verbessert ihr so die emotionale Bindung zu euren Kund*innen und sorgt für positive Assoziationen mit euren Produkten, was sich wiederum auf deren Nutzungs- und Kaufverhalten auswirkt.

    Das Live-Video eignet sich vor allem für kurze Botschaften, z.B. wenn ihr eure Kund*innen über ein neues Produkt oder Beratungsangebot informieren möchtet. Geht es hingegen darum, umfangreichere Themen zu besprechen oder gar Infoveranstaltungen oder B2B-Workshops anzubieten, ist auch das Webinar eine geeignete Möglichkeit. Bei diesem Format ist allerdings Vorsicht geboten! Das hinter uns liegende Pandemie-Jahr hat bereits viele Nischen gefüllt und mittlerweile besteht beinahe ein Überangebot an Webinaren und Videoinhalten. Deshalb gilt auch hier: Habt den Mut, euch auf ein Spezialthema mit eingegrenzter Zielgruppe zu konzentrieren. Nur so könnt ihr diesen Trend erfolgreich mitmachen, der angesichts der aktuellen Lage sicherlich noch eine Weile anhalten oder sich sogar weiter ausdehnen wird.

    Content Marketing Strategie 2021


    // Mehrwert vom Mehrwert aufzeigen

    Beim Content Marketing geht es um den Mehrwert der ausgespielten Inhalte. Doch dieser besteht nicht nur in der Produktwerbung. Gerade in Zeiten des wahrhaftigen „Content-Bombardements“ werden Nutzer*innen wählerischer und wollen sich ihrer Vorteile möglichst sicher sein. Um diese Sicherheit überzeugend zu vermitteln, lässt sich eine weitere Ebene der Mehrwert-Vermittlung nutzen, die zwar eigentlich auf der Hand liegt, jedoch oft nicht hinreichend berücksichtigt wird. Es geht hierbei um den Mehrwert des Mehrwertes. Auf der ersten Ebene würde man so etwas sagen wie „Unser Produkt ist toll, weil es folgende Fähigkeiten und Eigenschaften hat.“. Betrachten wir beispielhaft mal eine Fitnesstracking-App. Die App XY wird beworben, weil sie verschiedene Funktionen wie einen Schrittzähler, Erinnerungen zum Wasser trinken und eine Bibliothek mit Rezepten und Workouts beinhaltet. Das ist unbestreitbar ein gutes Angebot, aber wie können wir den Mehrwert für unsere Zielgruppe noch weiterdenken? Lasst uns die Eigenwerbung zu unserem Produkt mal für einen Moment in den Hintergrund rücken und uns fragen, worin der finale Mehrwert für die Endverbraucher*innen liegen könnte. Anhand unseres Beispiels würden wir dann fragen: „Was sind die Vorteile der App-Funktionen und wie helfen sie unserer Zielgruppe beim Lösen ihrer Probleme?“. Die Antwort: „Durch langfristige App-Benutzung führen Nutzer*innen ein deutlich fitteres, gesünderes und ausgeglicheneres Leben und sind in Beruf und Alltag weniger anfällig für Stress und gesundheitliche Risiken.“

    Der Geheimtipp liegt darin, bei jeglicher Content-Produktion immer an die Endverbraucher*innen und deren Bedürfnisse zu denken und nicht nur an den eigenen Ruf und Profit. Durch solche kleinen aber feinen Veränderungen macht ihr euren Content deutlich wertvoller und eure Marke besonders auffällig.


    // Content „genießbarer“ machen

    Je ansprechender der Content, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass er konsumiert und verbreitet wird. Der Trend geht in die Richtung, dass B2B-Marketing sich zunehmend an den Techniken aus dem B2C-Bereich orientiert und Inhalte bekömmlicher bzw. „snackable“ zu gestalten. Der erste Schritt liegt immer darin, Nutzer*innen einen Anreiz zur Beschäftigung mit eurem Content zu geben. Es muss sofort klar sein, warum es sich lohnen könnte, den Post zu lesen oder das Video zu schauen, denn angesichts der sinkenden Aufmerksamkeitsspannen hat euer Content sonst kaum eine Chance.

    Je vielseitiger die Inhalte, desto interessanter – Stichwort interaktiver Content! Sowohl inhaltlich als auch formal gilt das Motto „Die Mischung macht’s!“. Auf thematischer Ebene empfiehlt es sich, einen Mix aus unterhaltsamen und informativen Beiträgen anzubieten. Auch wenn wir immer den oben beschriebenen „In-depth content“ brauchen werden, tut es manchmal gut, auf „kurz und knackig“ zu setzen. In formaler Hinsicht wird Content umso vielseitiger, je mehr Formate dabei zum Einsatz kommen. Mögliche Kategorien sind neben klassischen Bild- und Textbeiträgen z.B. Podcasts, Live- oder vorgedrehte Videos (z.B. Reels), Stories, Infografiken, GIPHS und Memes. Bringt eure Followerschaft häufiger zum Lachen, sorgt für Aha-Momente oder auch mal für intensives Nachdenken. Zeigt euch nicht nur von eurer seriösen Seite, sondern vor allem in eurer Vielfalt!

    Um den Überblick zu behalten, könnt ihr wie oben beschrieben einen Themenpool und eine Auswahl passender Formate bestimmen, an der ihr euch für zukünftige Inhalte orientiert. Am besten ist es aber, Schritt für Schritt vorzugehen, anstatt gleich alles umzukrempeln!


    // User Experience verbessern

    Die verbesserte User Experience ist einer der Dauerbrenner, wenn es um Leistungsverbesserung und Kundengewinnung geht. Deshalb solltet ihr auch im Jahr 2021 und darüber hinaus die Performance eurer Web-Angebote im Blick behalten. suxeedo.de hebt in seinem Magazinbeitrag „Content Marketing Trends 2021“ drei Aspekte besonders hervor: die Time on Page, die Bounce Rate und die Click Through Rate. Dabei handelt es sich um sogenannte User Signals, also von Nutzer*innen ausgehende Signale bei der Seitennutzung, die Auskunft über die inhaltliche und technische Qualität und Content Experience der Website geben können. Unter der Time on Page versteht man die Verweildauer auf einer Unterseite. Im besten Fall fällt diese möglichst hoch aus, was jedoch immer auch mit dem Umfang des Contents auf der gesamten Website zusammenhängt. Die Bounce Rate ist auch unter der Bezeichnung „Absprungrate“ bekannt und sollte gering ausfallen, denn sie zeigt den Anteil der Seitenbesucher*innen an, die nur einen einzigen Seitenaufruf generieren. Die Click Through Rate oder Klickrate kann den Erfolg eurer Marketingaktivitäten darstellen, da sie angibt, wie viele Nutzer*innen, die eure Anzeige sehen, daraufklicken. Liegt diese bei einem zu niedrigen Wert, sollten SEO-Faktoren wie Meta-Beschreibungen optimiert werden. Weitere Faktoren sind z.B. die Positionierung von Bildern, Ladezeiten und responsives Design.

    Es geht jedoch nie nur um die Verbesserung einzelner Stellschrauben, sondern um den Content als „Gesamtwerk“ bzw. um die ganzheitliche Optimierung der Nutzungserfahrung. Daran beteiligt ist neben technischen Aspekten vor allem die inhaltliche Gestaltung. Stellt euch das Web als großes Ganzes vor, das insgesamt einladender und qualitativ hochwertiger werden soll und versucht, mit euren Inhalten einen Beitrag dazu zu leisten.

    Content Marketing Strategie 2021


    // SEO-Strategie ausbauen mit Hilfe von Content Seeding

    Neben dem bewährten Backlinking eröffnet sich im Content Seeding eine weitere vielversprechende Marketingmethode, die alternativ oder auch ergänzend genutzt werden kann. Es handelt sich hierbei um das gezielte „Aussäen“ der Inhalte innerhalb eurer Zielgruppen. Diese Strategie wird meistens genutzt, um mehr Views, Likes, Shares und Mentions zu generieren und so den Traffic, die Reichweite und den Zielgruppenkreis zu vergrößern. Darüber hinaus könnt ihr mithilfe neuer Backlinks eure SEO-Performance verbessern. Insgesamt soll es dadurch zu einer gesteigerten Lead-Generierung für Unternehmen kommen.

    Dabei wird zwischen aktivem und passivem Seeding unterschieden. Im Falle des aktiven Content Seedings müsst ihr zunächst ein wenig Geld für klassische Werbemittel in die Hand nehmen. Passives Content Seeding verlässt sich darauf, durch einen möglichst hohen Mehrwert andere Webmaster auf den eigenen Content aufmerksam zu machen und dadurch neue Backlinks zu erzielen. Euer Ziel sollte es sein, die Qualität eures Contents so hoch anzusetzen, dass andere Seitenbetreiber ihn freiwillig weiterverbreiten. In jedem Falle erfordert diese Methode ausgiebige kreative Vorarbeit. Da beide Strategien, das klassische Backlinking und das Content Seeding, ihre Vor- und Nachteile haben, empfiehlt sich oft auch eine Kombination der beiden. Verlinkungen zu gewinnen, wirkt sich positiv auf das Suchmaschinen-Ranking aus, doch wie wir bereits wissen, ist wertvoller Inhalt mittlerweile ebenso wichtig und begünstigt zudem das übergeordnete Ziel. Versucht deshalb, Materialien einzubinden, die zur Weiterverlinkung einladen, z.B. einegebettete Download-Dokumente, Videos oder Infografiken.


    // Content-Cluster aufbauen

    Wer seine Inhalte einheitlicher und übersichtlicher gestalten möchte, sollte eine sogenannte „content atomization“ in Betracht ziehen. Grundlegend versteht man darunter die Ausdifferenzierung der Inhalte, indem ein großes Oberthema auf mehrere kleinere, konkretere Unterthemen heruntergebrochen wird.  So entsteht eine Art Themenpool oder Content-Cluster. Diese Unterteilung erlaubt es, Zusammenhänge besser darzustellen und bei Einzelthemen mehr in die Tiefe gehen zu können. Die grundlegende Idee dieses Prinzips liegt darin, Content zu serialisieren und mit der Zeit immer weiter anzureichern.

    Dabei braucht es nicht jedes Mal neue bahnbrechende Ideen. Vielmehr geht es darum, vorhandene Ressourcen zu nutzen, Inhalte neu zu denken und den Content aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Arbeitet mit dem, was ihr schon habt und nutzt verschiedene Formate, um mehr Vielfalt in die Content Experience bringen. Ihr könntet zum Beispiel „content pieces“ in Form von Blogbeiträgen, eBooks, Cheat Sheets oder Quizzes veröffentlichen und das Thema so für eure Zielgruppe auf eine neue Art erfahrbar machen. Nicht nur organisatorisch, sondern auch qualitativ tut sich hier eine tolle Möglichkeit auf, Inhalte für euch und euer Publikum noch relevanter und nützlicher zu gestalten.


    Auf einen Blick

    Content Marketing ist für all diejenigen geeignet, die ihren Marketingaktivitäten mehr Schwung, mehr Farbe und Interaktion verleihen möchten. Die oben genannten Leitfragen bieten euch den perfekten Einstieg, um herauszufinden, ob diese Strategie auch für euch funktionieren könnte. Vielleicht war unter den von uns vorgestellten Trends ja schon etwas für euch dabei, vielleicht habt ihr auch ganz neue Ideen. Der Kreativität sind absolut keine Grenzen gesetzt. Also worauf noch warten? Schnappt euch Zettel, Stift und euer Team und startet das erste Brainstorming.

  • Die neue Art von digitalen Rundgängen mit Dollhouse View

    Die neue Art von digitalen Rundgängen mit Dollhouse View

    Einen Einblick in das Büro verschaffen, die eigene Immobilie erlebbarer machen. Virtuelle Ausstellungsräume sind nichts Neues, allerdings haben sich die Möglichkeiten der Darstellung in den letzten Jahren erweitert und verbessert. Die innovative Dollhouse-Technik stellt auf diesem Gebiet aktuell den Vorreiter dar. Durch neue Funktionen wird so eine 3D-Tour zu einem einzigartigen Erlebnis. Wir haben diese Art des 3D-Rundgangs für euch getestet und geschaut, was diese Technik zu bieten hat.

    Wie funktioniert die Technik?

    6 HDR-Kameras und 3 Infrarot-3D-Sensoren (IR), die gerade sowie nach oben und unten ausgerichtet sind, fotografieren den Raum so, dass ein Panoramabild mit einem Blickwinkel von 360 Grad entsteht. Der Raum wird von verschiedenen Standpunkten aus aufgenommen, anschließend werden die Aufnahmen zu einem virtuellem Rundgang zusammengefügt. Die meisten Anbieter bieten einen Hosting-Platz in ihrer Cloud an, sodass die 3D-Rundgänge unkompliziert auf Webseiten oder in sozialen Netzwerken eingebunden werden können.

    Der Dollhouse View

    Aus dem Englischen für Puppenhausansicht sorgt für einen vollständigen Überblick über das Gebäude, die Raumaufteilung und die Größe der Immobilie wird schnell klar – der Betrachter hat alles sofort im Blick. Ein interessantes Marketingtool für unterschiedlichste Branchen und Unternehmen.

    Wie unterscheidet sich diese neue Art von altbekannten Rundgängen?

    Störende Ladezeiten und eine unhandliche Führung durch die Räume sind mit der Dollhouse-Technik Geschichte. Der Nutzer kann so vielmehr durch den Raum gleiten und bekommt das Gefühl, er stünde wirklich im Gebäude. Die Bildqualität ist um ein Vielfaches besser, der Überblick über die Räume sieht realistisch aus, die Bedienung erfolgt intuitiv. Die 3D-Touren können über den Computer, ein Tablet oder das Smartphone von überall abgerufen werden.


    360 Grad Rundgang SILBERWEISS Designagentur

    Modernes Storytelling

    Der Dollhouse View schafft es ein ganz neues Erlebnis zu kreieren, indem es neue Features mitbringt: Mithilfe von sogenannten Mattertags kann auf Produkte verwiesen werden oder dem Benutzer Informationen zu Details aus dem Raum mitgeteilt werden. So wird der Betrachter zum Entdecker und Zusatzinformationen durch Texte, Bilder oder Links werden interaktiv erlebbar. Objekte können mit einer Geschichte belebt werden, welche der User durch einen Mausklick erfährt.

    Der Einsatz der VR-Brille

    Kein Muss, aber definitiv ein Tool, um das Erlebnis noch realitätsnäher erscheinen zu lassen. So kann der Nutzer den Raum erkunden, ohne jemals physisch vor Ort gewesen zu sein. Natürlich bekommt man das Gefühl auch ohne die Brille, mit wird es jedoch verstärkt.

    Und wie sieht das Ganze dann aus?

    Wir haben unser Bürogebäude, das alte Postamt in Salzkotten, mithilfe von 3D-Kamerasystemen und der Dollhouse Technik virtuell erlebbar machen lassen. 

    Ihr habt Interesse an einen 360 Grad Rundgang für euer Unternehmen? Dann sprecht uns per E-Mail an oder kontaktiert den 3D-Experten André Heinermann direkt.


    360 Grad Rundgang Designagentur SILBERWEISS

  • „Teenyicons“ für ikonisches Webdesign #trends

    „Teenyicons“ für ikonisches Webdesign #trends

    Ob ein kleiner Briefumschlag im Kontaktbereich oder eine Lupe in der Suchleiste … Icons sind nicht nur praktisch, sondern sehen auch gut aus. Als kleine Piktogramme peppen sie textlastige Internetauftritte auf, vermitteln den Usern die Inhalte und navigieren schnell und einfach durch die Seite. Dadurch nehmen sie eine wichtige Funktion im Webdesign ein.

    Die Website www.teenyicons.com bietet eine große Auswahl an Icons in minimalistischem Design und für jeden denkbaren Anlass. Dort sind über 1000 Symbole zu finden – größenvariierbar, sowohl in heller als auch in dunkler Variante und in einheitlicher Gestaltung. Diese lassen sich ganz einfach durch einen Klick kopieren und direkt in die eigene Website einbinden.

  • Die besten 5 Chrome Plugins für Kreative

    Die besten 5 Chrome Plugins für Kreative

    Ihr Chrome kann mehr! Die 5 besten Add-Ons für Kreative

    Der Chrome Browser ist schnell und verlässlich aber zum Alleskönner wird er erst mit den richtigen Add-ons. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Chrome individuell auf Ihre Bedürfnisse, Ihr Surf-Verhalten und Ihren Workflow anpassen können.

    Diese Add-ons machen Chrome richtig stark!

    Mehr Speed!

    Kaum etwas bremst das kreative Arbeiten am Bildschirm mehr, als die schwache Performance von Programmen. Gerade bei der Recherche im Browser passiert es schneller als gedacht, dass Ihre Tabs den Arbeitsspeicher beanspruchen. Abhilfe bietet hier OneTab. Ein Add-On das sich meldet, sobald zu viele Fenster geöffnet sind. Diese können dann per Klick so abgelegt werden, dass der Speicher geschont wird. Wenn die Webseiten wieder benötigt werden, kann man sie ganz einfach wiederherstellen. So beschäftigt sich Ihr Browser nur mit den Dateien, die Sie im Moment tatsächlich verwenden. Und Sie arbeiten mit voller Geschwindigkeit und Kreativpower.

    OneTab für Ihren Chrome Browser:

    https://chrome.google.com/webstore/detail/onetab/chphlpgkkbolifaimnlloiipkdnihall?hl=de

    Mehr Ordnung!

    Ein Browser ist schnell zugemüllt. App-Cache, Downloads, Verläufe und Cookies sorgen dafür, dass Ihr Browser sich immer mehr mit sich selbst beschäftigen muss. Das macht ihn träge und Sie ineffizient. Nutzen Sie deshalb das Add-On Clear Cache. Clear Cache macht Ihren Browser wieder schnell und Sie werden beim Arbeiten nicht aufgehalten. Bestimmen Sie einfach, welche Dateien aus welchem Zeitraum entfernt werden sollen und profitieren Sie von einem aufgeräumten Browser.

    Installieren Sie jetzt Clear Cache für Chrome:

    https://chrome.google.com/webstore/detail/clear-cache/cppjkneekbjaeellbfkmgnhonkkjfpdn?hl=de

    Mehr Disziplin!

    Sie sind während der Arbeit mehr Instagram, Facebook und Co. als Ihnen lieb ist? Wer im Browser für mehr Disziplin sorgen möchte kann das Add-On Strict Workflow installieren. Dieses arbeitet wie ein Pomodoro-Timer. 25 Minuten arbeiten, ohne Zugriff auf Ihre Social-Media-Kanäle. Danach kann für 5 Minuten gesurft werden und der Timer startet von vorne. Das Add-On bringt Routine ins Arbeiten und Sie in einen kreativen Flow. Probieren Sie es aus!

    Jetzt Strict Workflow für Ihren Chrome Browser installieren:

    https://chrome.google.com/webstore/detail/strict-workflow/cgmnfnmlficgeijcalkgnnkigkefkbhd

    Mehr Spaß!

    Gute Laune zeigt man der Internet-Welt am besten kreativ mit einem GIF. Eines von diesen kleinen stummen Videos zur richtigen Zeit, kann ganze Chatverläufe auf den Kopf stellen. Auch einen Standpunkt kann aussagekräftig und gleichzeitig mit einem Augenzwinkern, untermauert werden. Aber wie kommt man an das richtige GIF bevor die Situation vorbei ist? Das GIF-Netzwerk Giphy hat unzählige GIFs, die perfekt passen. Und mit dem Add-On Giphy for Chrome können Sie auch noch direkt vom Browser darauf zugreifen. Probieren Sie es aus!

    Jetzt Giphy für Chrome installieren!

    https://chrome.google.com/webstore/detail/giphy-for-chrome/jlleokkdhkflpmghiioglgmnminbekdi

    Mehr Design!

    Webdesigner lieben es, die Arbeit anderer Webdesigner kritisch zu begutachten und von ihr zu lernen. Was gäbe es da Besseres, als ein Tool, dass Ihnen genau sagt, welche Font auf einer Seite verwendet wurde, wie groß diese ist, oder wie der Zeilenabstand eingestellt wurde. Wunschdenken? WhatFont! Mit nur einem Klick auf die Schrift versorgt das Add-On Sie mit allen notwendigen Informationen. Das ist nicht nur interessant, sondern kann Sie als Webdesigner auch besser und schneller machen. Lassen Sie sich dieses Tool nicht entgehen.

    Installieren Sie jetzt WhatFont für Ihren Chrome Browser!

    https://chrome.google.com/webstore/detail/whatfont/jabopobgcpjmedljpbcaablpmlmfcogm

  • Warum holistische Landingpages mehr Content-Klicks generieren

    Warum holistische Landingpages mehr Content-Klicks generieren

    Lesen Sie, wie Sie jetzt im Internet noch besser gefunden werden.

    Inhaltsverzeichnis

    >> Was ist eine holistische Landingpage?

    >> Wie schlau ist Google?

    >> Wie lang müssen die Texte sein?

    >> Welche Vorteile bringt die holistische Landingpage?

    Was ist eine holistische Landingpage?

    Eine holistische (anderes Wort für ganzheitlich) Landingpage liefert ausführliche umfassende Informationen zu einem ganz bestimmten Thema. Die Website ist die Chance für Unternehmen, bei der Internetsuche organisch gut zu ranken und noch besser gefunden zu werden. Die holistische Landingpage verdichtet viele Rankingfaktoren zu einem Thema auf einer Seite. Es geht darum, möglichst viele spezifische Suchanfragen zu einem Themenbereich mit einer URL abzudecken.

    Wie schlau ist Google?

    Suchmaschinen wie Google holen auf und werden stetig intelligenter. Die Zeiten, in denen lieblos aneinandergereihte Keywords oder das Sammeln und Einkaufen von Backlinks das Ranking positiv beeinflussten sind längst vorbei. Das von Google eingeführte System RankBrain ist eine künstliche Intelligenz, die zum Ziel hat, sich noch komplexer in Suchanfragen hineinzudenken, um bessere Suchergebnisse zu erzielen. Es geht nicht mehr um pure Statistik, sondern um die Interpretation von Suchanfragen.

    Wie lang müssen die Texte sein?

    Auch für die holistische Landingpage steht Qualität vor Quantität. Starke Inhalte zählen. Dabei spielt die Textlänge keine Rolle. Es geht um eine gute Struktur der Texte und das leichte Auffinden von Informationen. Absätze, Zwischentitel und Inhaltsverzeichnisse wirken wie Leuchtfeuer und sind gute Orientierungshilfen. Praxistipp: Ein Brainstorming ist ein guter Anfang, um das eigene Themengebiet abzustecken.

    Welche Vorteile bringt die holistische Landingpage?

    Im Internet geht es darum, auf den ersten Plätzen bei den Suchmaschinen zu ranken, um gesehen und gefunden zu werden. In einer Welt, in der die meisten Erstkontakte  zu Unternehmen über das Internet geschehen, sollten Unternehmer das volle Potenzial der Möglichkeiten ausnutzen.

    Neugierig geworden? Nutzen Sie jetzt eine kostenfreies Potenzial-Analyse-Gespräch bei SILBERWEISS zu Ihrer holistischen Landingpage.

     

  • Zu Gast auf dem OMR Festival – dem Flaggschiff für digitales Marketing

    Zu Gast auf dem OMR Festival – dem Flaggschiff für digitales Marketing

    Für unsere Kunden sind wir von SILBERWEISS auf dem OMR Festival 2019 in Hamburg vom 7. bis 8. Mai unterwegs. Das Festival präsentiert internationale Topstars des digitalen Marketings. Insgesamt werden über 40.000 Kreative erwartet, die sich von Speakern, Influencern, Brands und Ausstellern inspirieren  lassen.

    Digitales Marketing ist wie das Meer. Stillstand gibt´s nicht. Alles ist ständig in Bewegung. Neue Strömungen bergen neue Möglichkeiten. Für die heißen Trends ist ein Austausch essenziell. Wir freuen uns auf geballte Netzwerk-Power und geballte Inspiration. Hinter den angesagten Brands stehen Persönlichkeiten, die mit Charisma und Einfallsreichtum begeistern.

    3 Zahlen zum OMR Festival

    über 400 Aussteller

    über 300 Speaker

    Alle Infos: omr.com

    Ein Leben wie ein Roman: vom buddhistischen Ex-Mönch zum Digitalunternehmer

    Andy Puddicombes Leben liest sich wie ein Roman. Der Top-Speaker beim OMR-Festival ist der beste Beweis dafür, dass authentisch sein eine Marke nach vorne bringt. Seine Meditationsapp „Headspace“ wurde rund 36 Millionen mal heruntergeladen. Vor seinem Erfolg steht die Krise. Er verliert mehrere geliebte Menschen und begibt sich auf Sinnsuche. Als Mönch im Himalaya lernt er alles über Meditation. Oft meditiert er dort mehr als 18 Stunden täglich.

    Nach der Priesterweihe geht es zum Lehren nach Moskau. Puddicombe merkt dass ihm „Meditation lehren“ wichtiger ist, als Mönch zu sein. Er will zurück nach London, hat aber seinen weltlichen Besitz beim Klosterantritt aufgegeben. Die Lösung: Eine Ausbildung zum Artisten am russischen Staatszirkus, die ihn durch ein Stipendium zurück nach London bringt. Zusammen mit einem Digitalexperten entwickelt er seine MeditationsApp. Hollywoodstars und Promis wie Emma Watson sind bekennende User. Resultat: 36 Millionen Downloads in 190 Ländern.

    3 Gründe für den Erfolg von Andy Puddicombe im digitalen Marketing

    authentisch. Andy Puddicombe hat als Mönch im Himalaya Meditation gelernt und hat eine Mission: zu lehren.

    digital. Er vermittelt jahrhundertealtes Wissen im neuen Gewand. Digital erreicht Puddicombe Menschen auf der ganzen Welt.

    besonders. Im Gegensatz zu vielen Marktbegleitern verzichtet Puddicombe auf einen esoterischen Touch.

    Solche Erfolgsgeschichten beflügeln und inspirieren. Das OMR Festival bietet viel Input und Austausch. Wir bringen das Wissen mit, um mittelständischen Unternehmen in OWL neue Perspektiven zu eröffnen. Beispiel Social Media. Was ist hot? Was ist flop? Wie erreiche ich tatsächlich meine Zielgruppen? Wie kann ich digitales Marketing für mein Unternehmen nutzen?

    Digitales Marketing: Erfahrungsberichte steigern den Umsatz

    Digitales Marketing lädt ein zum Austausch. Community Building heißt die strategische Bildung einer Gemeinschaft um eine Marke. Prominentestes Beispiel ist wohl Apple mit den Campern vor den Geschäften, die das neueste IPhone  ergattern möchten.

    Fazit: Wege im digitalen Marketing gibt es nahezu für jeden Bereich und jede Zielgruppe. Wir freuen uns auf ganz viel Input beim OMD Festival und bringen die neusten Trends und Strömungen mit.

  • Die neuen Webdesign-Trends 2019

    Die neuen Webdesign-Trends 2019

    Planen Sie keine neue Webseiten bevor Sie nicht die brandheißen Webdesign-Trends 2019 kennen!

    Die Webdesign-Trends 2019 sind da! Erfahren Sie, wie Sie mit stylischem Webdesign alle Blicke im Netz auf sich ziehen. Wir präsentieren fünf geniale Tricks für garantierte Aufmerksamkeit.

    Broken Grid spielt mit Sehgewohnheiten

    Das Grid,  auf deutsch „Gitter“ oder „Raster“, schenkt der Website  bzw. dem Layout die Struktur. Die Website passt sich an: Ob Smartphone, Tablet oder Laptop. Das Broken Grid Design bricht die feste Struktur auf.

    Einzelne Elemente wie Bilder, Schriften, Hintergründe überlappen: Zum Beispiel sind Headlines angeschnitten, um sofort aufzufallen. Oder Ausschnitte von Personenfotos werden versetzt wiedergegeben: Automatisch schaut man zweimal hin, wenn Broken Grid gelernte Größen aufbricht. Die Kreativen haben völlige Freiheiten, um ein Unternehmen völlig anders zu präsentieren. Für einzigartige Websites jenseits von 08/15. Das Verspielte, Neuartige und Individuelle weckt Neugierde. Die Seiten bleiben in jedem Fall im Gedächtnis.

    Videos sind bewegte Hintergründe, die bewegen

    Videos vermitteln Dynamik, Atmosphäre und Emotionen. Wir denken, fühlen und erleben durch die Augen. Bewegte Bilder setzen unsere Realität zusammen. Videos gehen sofort in Herz und Hirn.

    Der Website-Besucher taucht gleich ein ins Markenerlebnis: Wenn Sie zum Beispiel Surfboards verkaufen, ist ein Video von einem Surfer, der die Welle seines Lebens reitet, viel aussagekräftiger als eine pure Präsentation der Bretter mit Preis. Wenn die Startseite den Betrachter bei seinen Erwartungen abholt und Emotionen weckt, verweilt er auf der Seite, scrollt dank guter Navigation zum Onlineshop und findet dort die Bretter plus Preis.

    Monochrome Icons – komplexe Sachverhalte auf einen Blick

    Icons schenken auf einen Blick Orientierung. Ohne Lesen und Nachdenken. Monochrome Icons sind schlicht, geradlinig und klar. Ganz ohne Schnickschnack, wirken sie seriös und kompetent. Gerade für Unternehmen, die komplexe Inhalte vermitteln, sind Monochrome Icons wertvoll. Beispiel: Wenn Fachhändler komplexe Wartungs- und Reparaturarbeiten für Industrieanlagenanbieten anbieten, weist das Monochrome Icon „stilisierter Schraubenschüssel“ den Weg zu ausführlichen Informationen.

    Unser Kunde Optik Schiller nutzt auch Monochrome Icons, um das vielfältige Angebot rundum scharfes Sehen auf einen Blick zu illustrieren:

    monochrome-icons

    Individuelle Illustrationen bleiben im Kopf

    Tief in unseren Herzen sind wir alle wie Cäsar und Kleopatra: Die alten Ägypter verständigten sich mit Hieroglyphen. Das Zeichensystem sind im Prinzip kleine Illustrationen. Menschen denken in Bildern und Geschichten. Bilder bleiben länger im Gedächtnis als Wörter. Beispiel: denken Sie an Mona Lisa, Ihnen kommt garantiert nicht der geschriebene Name in den Sinn, sondern vor Ihrem geistigen Augen sehen Sie das berühmte Weg von Leonardo da Vinci.

    Individuell angefertigte Illustrationen sind die perfekte Möglichkeit, um mit Storytelling die Kunden zu begeistern. Keine Website mit ellenlangen Textwüsten, sondern bunte Bildchen, die entzücken.

    Gradient Design – Kräftige Farben mit Farbverläufen setzen Akzente

    Farbverläufe feiern ein Comeback. Farben in verschiedenen Farbstufen mit weichen Übergängen wirken frisch und elegant. Im Gegensatz zu aneinandergereihten Farbflächen, die für Kontraste sorgen, bringen Farbverläufe Leichtigkeit und sorgen durch ihre Dynamik für frischen Schwung. Farbverläufe steigern die Wirkung eines Bildes, weil die Verläufe bestimmte Aspekte der Motive betonen. Beispiel: Wenn ein Dachdeckerbetrieb auf der Firmenwebsite ganze Häuser zeigt, kann das Dach durch einen Verlauf besonders hervorgehoben werden.

    Auch bei Grafiken und Logos sind Verläufe wieder up to date. Kräftige knallige Farben setzen Ihre Website in Szene. Knallerfarben erzielen Wirkung und beeinflussen die Psyche. Ein kräftiges Rot signalisiert Alarm, ein tiefes Blau beruhigt oder ein sonniges Gelb wirkt stimmungsaufhellend. Museen setzen häufig auf grüne Wände, um Ihre Bilder in schweren Goldrahmen zu präsentieren. Das Grün verstärkt die Strahlkraft der Kunstwerke, weil das Grün rote Farbnuancen intensiver leuchten lässt.

    farbverlaeufe

    Kacheln sind trendy – Card Design

    Pinterest ist Pionier und Trendsetter für das Card Design. Die Inhalte zeigt Pinterest in kleinen Kacheln, die über-, unter- und nebeneinander stehen. Der Betrachter enthält viele Inspirationen für ein bestimmtes Thema auf einen Blick und kann sich bequem die Pins aussuchen und durch einen Klick vergrößern. Websites mit viel Content profitieren vom Card Design, weil die Kacheln die Inhalte strukturieren.

    Wahlweise kann auch ein großes Bild bzw. eine große Kachel als Eyecatcher dienen. Beim Runterscrollen geben dann weitere Kacheln Auskunft. Im Bezug auf Responsive Design für mobile Endgeräte bietet das Card Design gute Möglichkeiten beim Verkleinern und Vergrößern. Längst hat die mobile Nutzung des Internets das Surfen am Rechner überholt. Mobile First wird von Jahr zu Jahr wichtiger. Beispiel unserer Kunde ADU Urban Service Gruppe. 49 % der Seitenbesucher schauen über ihr Smartphone auf die Seite, 8 % über das Tablet, also insgesamt 57% mobil gegenüber 43% klassische Monitor-Schauer.

    Markenidentität to go – Responsive Logos

    Neue Techniken erfordern neue Denkweisen. War früher das Firmenlogo als zentrales Element der Corporate Identity unantastbar, erfordern mobile Bildschirme in allen Formaten von XS bis XXL ein Umdenken. Responsive Logos sind Zukunftstrend.

    Beispiel Walt Disney. Das Logo besteht aus einem Schloss und dem handschriftlich wirkenden Schrift Zug Walt Disney. Wird der Bildschirm kleiner kann erst das Schloss wegfallen, dann das Walt bis schließlich noch das D in der charakteristischen Schrift übrig bleibt.

    Die berühmten Biermarken Heineken und Guinness lassen sich bis auf den roten Stern und die goldene Harfe reduzieren. Die Symbole sind die DNA der Unternehmen und wecken sofort die Assoziation zu den Brauereien. Die Zukunft der Markenidentität liegt in Responsive Logos.

    responsive-logos

  • 7 Tipps für Business-Webseiten zum Umgang mit der neuen DSGVO

    7 Tipps für Business-Webseiten zum Umgang mit der neuen DSGVO

    Seit Ende Mai gilt die neue DSGVO. Die Umsetzung der DSGVO schlägt hohe Wellen und führt häufig zu mehr Fragen als zu eindeutigen Handlungsoptionen. Wir haben daher einmal aus unserer rein subjektiven Sicht – natürlich ohne Rechtsgewähr – Tipps zusammengestellt, die der eigenen Webseite ein gutes rechtliches Grundgerüst geben sollten. Wir empfehlen darüber hinaus eine rechtliche Begutachtung durch einen Fachanwalt, da wie immer der Teufel im Detail steckt.

    In eigener Sache

    Wir sind keine Fachanwälte. Unsere Tipps sind Empfehlungen für die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Wir übernehmen keine Garantie oder Gewährleistung. Wir ersetzen keine juristische Beratung.

    Google

    In der Regel greift Google beim Abrufen von Word Press Websiten Daten ab. Google-fonts und Word Press-emojis sind ein Thema. Fonts lassen sich über den Quellcode einer Seite identifizieren.  Schriften beispielweise müssen nicht über die Google Server geladen werden, sondern können auch lokal über den eigenen Server laufen.

    UNSERE TIPP: Google fonts lokal auf den eigenen Server einbinden

    HTTPS-Verschlüsselung

    Websites mit der  Verschlüsselung  durch HTTPS (in deutscher Übersetzung: sicheres Hypertext-Übertragungsprotokoll) erzielen nicht nur ein besseres Ranking der Websites, sondern HTTPS ist auch essenziell für den sicheren Umgang mit Daten. Ohne Verschlüsselung sind die Daten wie eine Postkarte für jeden einsehbar. Zu erkennen ist die Verschlüsselung an dem kleinen grünen Schloss mit dem Hinweis „sicher“ in der Adressleiste. Solche Zertifikate bietet der Provider, bei dem die Seite gehostet wird. Häufig sind die notwendigen Zertifikate sogar kostenfrei im Hosting-Paket enthalten.

    UNSER TIPP: Die eigene Webseite sollte ein SSL-Zertifikat haben und https verschlüsselt abrufbar sein.

    Datenschutzerklärung aktualisieren

    Eine ausdrückliche Datenschutzerklärung ist Pflicht. Wir empfehlen: Am besten die Datenschutzerklärung von Ihrem Anwalt prüfen lassen oder zumindest Online-Dienste wie e-recht24.de nutzen, um eine entsprechende Datenschutzerklärung direkt online zu generieren. Wichtig dabei ist, das die Datenschutzerklärung ein eigener Menüpunkt ist und durch einen Klick jederzeit erreicht werden kann.

    UNSER TIPP: Jede Webseite muss eine Datenschutzerklärung haben und sollte auf einem aktuellen Stand sein

    Auf Cookies hinweisen

    Fast jede Website, die ein CMS einsetzt nutzt Cookies. Eine kurze Meldung samt Einverständniserklärung sollte daher auf Ihrer Homeseite auftauchen, wenn sie ein Besucher erstmalig aufruft. Folgender Text-Hinweis dient als Beispiel: Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service und Funktionalität der Seite zu gewährleisten. Plus Button zum Anklicken „Ich akzeptiere“ oder „ok“ und ein Link zur Datenschutzerklärung. Der Cookie-Hinweis muss so platziert sein, das er die Links auf das Impressum und die Datenschutzerklärung nicht überdeckt. Diese müssen zu jedem Zeitpunkt direkt erreichbar sein.

    UNSER TIPP: Implementierung eines Cookie-Hinweises. Die Menüpunkte Impressum & Datenschutz sollten nicht von dem Hinweis überdeckt sein.

    Statistiken wie Google Analytics

    Viele Webseiten von Unternehmen nutzen Statistik-Tools um Informationen zu generieren, wie lange sich ein Besucher auf meiner Webseite aufhält, welche Seiten er besucht oder wie er auf meine Seite gekommen ist. In der Datenschutzerklärung muss auf die Verwendung der Statistik-Tools eingegangen und der Umgang erläutert werden. Werden dabei Tools wie Google Analytics genutzt, müssen diese als externe Anbieter klar erkennbar sein. In diesem Fall muss der Besucher die Möglichkeit haben, das Sammeln de rDaten abzuschalten. Diese Services müssen entsprechende Links beinhalten.

    UNSER TIPP: Auf den Einsatz von Statistik-Tools hinweisen und ggf. die Möglichkeit anbieten, diese Dienste abzuschalten.

    Formulare

    Genau abwägen, welche Daten erhoben werden sollen. Spirituosen-Hersteller fragen beispielsweise oft nach dem Geburtsdatum. Nach der neuen DSGVO zu viel Information. Im Prinzip geht es nur um die Bestätigung, das der Website-Besucher über 18 Jahre alt ist. Bei Kontaktformularen reichen Betreff, Name und E-Mailadresse aus.

    Grundsätzlich geht es in Formularen darum, den Website-Besucher, der aktiv seine Daten eingibt, darüber zu informieren, das er mit der Eingabe seiner Daten der Weiterverarbeitung zustimmt. Der User soll mit dem Setzen eines Hakens (Opt-in Funktion) aktiv zustimmen. Wird der Haken nicht gesetzt, sollte das Formular auch nicht absendebereit sein.

    UNSER TIPP: Wenn Formulare eingesetzt werden, müssen diese mit einer Opt-in Funktion ausgestattet sein. Das gilt auch für Newsletter-Anmeldung.

    Updates regelmäßig durchführen

    Wer CMS Systeme wie WordPress, Wix, Joomla & Co. benutzt, sollte unbedingt auf die regelmäßigen Updates achten. Veraltete Seiten sind ein absolutes No-Go, weil nur mit den Updates die Datensicherheit gewährleistet werden kann.

    UNSER TIPP: Regelmäßig Updates durchführen und Backups von der Webseite anlegen und lokal sichern.

  • Stellen Sie sich vor, Sie wären Ihren Wettbewerbern um einen Schritt voraus, weil Sie die Web Design Trends 2018 kennen

    Stellen Sie sich vor, Sie wären Ihren Wettbewerbern um einen Schritt voraus, weil Sie die Web Design Trends 2018 kennen

    Die eigene Website ist die Mutter aller Werbemaßnahmen. Potenzielle Kunden bekommen über die Unternehmenshomepage einen ersten Eindruck des Betriebs. Das Design prägt die
    Wahrnehmung und weckt Assoziationen bzw. prägt Emotionen. Quer durch alle Branchen. Ein aktuelles Design lässt das Unternehmen innovativ erscheinen. Website-Besucher fühlen
    sich gleich gut aufgehoben.

    Die Design-Spezialisten von UXPin haben in ihrem eBook die angesagten Webdesign-Trends 2018 gesammelt. Geballte Information auf 76 Seiten, dabei lesefreundlich und prägnant
    aufbereitet. Screenshots aus dem Netz illustrieren Trends wie Polygone oder Retro Design. Hier steht das kostenfreie PDF zum Download bereit.

    Kostenfreie Design-Blitz- Analyse der eigenen Homepage sichern

    Auf der Suche nach gutem Design für die eigenen Webseiten? Gibt´s nur einen Kaffee weit entfernt im Alten Postamt von Salzkotten.
    Wir schenken Ihnen eine halbe Stunde unserer Zeit für eine Blitzanalyse Ihrer Homepage in Bezug auf Optik und Design.
    Termine unter: 05258/9776336 oder per E-Mail: kontakt@silberweiss.de

  • Vorsicht Kettensägenmassaker – den guten Ruf im Internet schützen

    Vorsicht Kettensägenmassaker – den guten Ruf im Internet schützen

    Im Internet ist negativ relativ. Kritik im Netz hat gute und schlechte Seiten. Bei Bewertungen geht es im ersten Schritt nicht um den Inhalt. Weil Beurteilungen generell für eine Erhöhung der Bekanntheit und einer Verbesserung des Rankings sorgen. Aus diesem Grund hat ein Shitstorm auch positive Effekte. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Es geht um den Ruf und Image einer Person oder eines Unternehmens.

    Der gute Ruf ist wie ein Baum. Über Jahre und Jahrzehnte stetig gewachsen. Jahresring um Jahresring, allen Widrigkeiten zum Trotz. Doch mit den Online Medien drohen auch Gefahren. Im schlimmsten Fall wird das Internet zur Kettensäge und fällt den guten Ruf eines Unternehmens innerhalb von Minuten. Jeder kann zu jeder Zeit mit wenigen Klicks systematisch den Ruf einer Firma schädigen. Ob Neider, verärgerte Kunden oder fiese Internet-Trolle – die Hemmschwelle im Internet seiner Wut freien Lauf zu lassen ist total gering. Wenig Aufwand. Großer Schaden. 

    Und das Internet vergisst nichts. Negative Kritik verbreitet sich wie ein Lauffeuer auf verschlungenen Pfaden: Eine schlechte Google-Bewertung wird in einem Blog aufgegriffen, der wiederum in sozialen Netzwerken zitiert wird und so weiter. Mit unerwünschten Folgen. 

    Das Tückische: Jedes Unternehmen kann es treffen. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, sich Gedanken zu machen, um adäquat und rasch reagieren zu können. Online Reputation Management ist unverzichtbarer Bestandteil einer Kommunikationsstrategie. Durch die regelmäßige Kontrolle behält man den Überblick über Inhalte, die im Internet kursieren. Aktive Maßnahmen wie die Pflege von eigenen Seiten und Kanälen sorgen für positive Grundpräsenz. Insgesamt ist Online Reputations Management ein kontinuierlicher Prozess. Mit unserer Partneragentur Gutwerker bieten wir unseren Kunden eine Beratung rund um das Thema Online Reputations Management. 

  • Alles bleibt anders – Webdesign 2017: Die Trends

    Alles bleibt anders – Webdesign 2017: Die Trends

    Im digitalen Zeitalter ist auf eins Verlass: alles bleibt anders. Insbesondere gilt dies für das Webdesign.

    Mobile First ist einer der aktuell wichtigsten Trends. Früher dachten viele Webdesigner von der Desktop-Warte aus: Dem Desktop-Design folgten die mobilen Versionen. Heute ist das genau umgekehrt. Mobile First lautet die Devise in einer Welt, in der mobile Endgeräte dem klassischen Desktop den Rang ablaufen. Seiten, die nicht auf Smartphone und Tablet laufen, werden auch von den Suchmaschinen abgestraft. Think mobile ist für ein gutes Ranking in den Google-Suchergebnissen wichtiger denn je. Werden Sie und Ihr Unternehmen im Internet gefunden? Jetzt mit Google die Mobilfreundlichkeit der eigenen Website testen.

    Auch extrem schnelle Ladezeiten werden wichtiger denn je. Google selbst beruft sich auf einen Richtwert von 1, 5 Sekunden, um eine Seite komplett zu laden. Selbstverständlich geht es wesentlich schneller. Zumindest für Startseiten und Blog-Übersichten. Befassen Sie sich jetzt mit der Speed-Optimierung für noch mehr Benutzerfreundlichkeit.

    Stichwort Benutzerfreundlichkeit: Menschen denken in Bildern und Geschichten. Längst geht es auf Websites nicht mehr nur um das schnöde Darstellen von Informationen und Fakten, sondern um das Erzählen von Geschichten. Interaktives Storytelling weckt die Neugierde der Zielgruppe und bleibt im Kopf. 

    Der Trend zur individuellen Geschichte spiegelt sich auch in den Bildwelten wider. Lieblose Stock-Bilder, die auf vielen Websites zu finden sind, sind nicht mehr en vogue. Der Trend geht hin zu individuellen Fotografien oder per Hand gezeichneten Illustrationen. So wird jede Website zu einem Unikat und erhält einen erhöhten Wiedererkennungswert.

    Der Begriff Lazy Loading unterteilt Datenberge von einem riesigen Volumen in kleine überschaubare Cotent-Schnipsel. Instagram, Facebook und andere Websites profitieren vom Lazy Loading: Inhalte werden nach und nach geladen, sobald der User anfängt zu scrollen. So bleibt die Website schnell beim Laden, was wiederum für die Suchmaschinenbzw. SEO-Optimierung von Bedeutung ist.

    Sie planen gerade einen Relaunch oder eine strategische Neuausrichtung Ihrer Webseite? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

  • Digitale Kommunikation – Trends für den Mittelstand

    Digitale Kommunikation – Trends für den Mittelstand

    Die digitale Kommunikation findet sich heute in jedem mittelständischen Unternehmen. Wer den Anschluss in der digitalen Welt nicht verpassen will, sollte folgende Trends im Blick behalten.

    Content Marketing besitzt Leuchtturm-Charakter. Nicht das Phrasenschwein mit austauschbaren Sätzen oder lahmen Werbefloskeln durch das Internet jagen, sondern mit Fachwissen und Information glänzen, um einen Expertenstatus aufzubauen. Inhalt, Inhalt, Inhalt ist gefragt. Das steigert Glaubwürdigkeit und Image eines Unternehmens.Seien Sie kreativ, verpacken Sie Informationen in Geschichten. Stichwort Storytelling: Menschen denken in Bildern und Geschichten. Geschichten bleiben im Kopf. Content Marketing ist eine Investition in die Zukunft. Jeder interessierte Leser ist potentieller Kunde von morgen.

    Personalisiertes Marketing wendet sich zielgerichtet an die Nutzer und ihren individuellen Bedarf. Eine gezielte Ansprache trennt die Spreu vom Weizen. Der Nutzer erhält genau die Inhalte, die ihm gefallen könnten. Es geht darum, Interessierte genau da abzuholen, wo sie stehen. Je detailreicher die Kenntnisse über Kundenbedürfnisse sind, desto zielgerichteter ist die Ansprache.

    Marketing Automation macht Erfolg von Marketingkampagnen sichtbar. Die Analyse von Daten ermöglicht eine ständige Optimierung der Maßnahmen. Dadurch werden Streuverluste in der digitalen Welt systematisch verringert und die Leadgenerierung steigt an. Essenziell für den messbaren Erfolg ist die Auswahl der Software, die den individuellen Ansprüchen gerecht wird. 

    Das Prinzip des Influencer Marketings ist mit der klassischen Mund-zu-Mund-Propaganda zu vergleichen. Beim Influencer Marketing suchen sich Unternehmen unabhängige Fürsprecher, die sich über Service, Produkte oder Dienstleister äußern. Das Erfolgsgeheimnis liegt in dem authentischen Auftreten dieser Markenbotschafter. Das können zum Beispiel Blogger sein, die in einem Küchenstudio neue Küchengeräte ausprobieren und in ihrem Blog darüber berichten. So teilen sie ihre Erfahrungen mit ihren Followern. 

    Beim Native Advertising werden werbliche Inhalte geschickt in einem redaktionellen Umfeld von Internetportalen platziert.

  • Google´s Mobile Ranking Update

    Google´s Mobile Ranking Update

    Im April 2015 erschein das erste „Mobilegeddon“, die Änderung des Google-Algorithmus, der mobilfreundliche Seiten bevorzugt. Im Mai 2016 legt Google nach. Mobilegeddon 2 stärkt der Mobilfreundlichkeit weiterhin den Rücken. So reagiert Google auf das veränderte Surfverhalten: Immer mehr Menschen nutzen Smartphones, Tablets & Co. 
     

    Durch die Bevorzugung von Mobile Friendly sorgt Google für das bequeme Zurechtfinden und Lesen von Seiteninhalten auf mobilen Geräten. Kein mühsames Zoomen oder Scrollen mehr, sondern Inhalte, die perfekt für den schnellen Blick von unterwegs aufbereitet sind. Wenn der Inhalt von zwei Seiten vergleichbar ist aber nur eine für mobile Ansprüche entsprechend gerüstet ist, wird diese in Zukunft bevorzugt.

     

    Ob Responsive Design oder mobile Website – Lösungen für ein schnelles und effektives Nachrüsten der eigenen Internet-Seiten sind gegeben. Mobilegeddon ist also nicht der befürchtete Weltuntergang der eigenen Seiten im Internet, sondern bietet Anlass und Gelegenheit, sich mit der Mobilfähigkeit der eigenen Internetseiten zu beschäftigen.