Kategorie: Social & Community

  • Social Recruiting: Die Macht der sozialen Medien

    Social Recruiting: Die Macht der sozialen Medien

    gelber Stuhl in mitten von vielen blauen Stühlen

    In der heutigen digitalisierten Welt hat sich der Arbeitsmarkt drastisch verändert. Traditionelle Stellenanzeigen und Bewerbungsschreiben sind nicht mehr die einzigen Wege, um qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Stattdessen hat sich Social Recruiting als eine effektive und zeitgemäße Methode etabliert, um talentierte Kandidaten anzuziehen. In diesem Blogartikel werden wir uns mit Social Recruiting befassen und erläutern, wie Unternehmen von dieser innovativen Methode profitieren können.


    Was ist Social Recruiting?

    Social Recruiting ist ein Ansatz, bei dem soziale Medienplattformen wie LinkedIn, Facebook, Twitter, Instagram und andere genutzt werden, um potenzielle Bewerber zu erreichen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Es geht darum, die Macht der sozialen Medien zu nutzen, um die richtigen Kandidaten anzusprechen, sie für das Unternehmen zu begeistern und schließlich zu einer Bewerbung zu ermutigen.


    Die Vorteile von Social Recruiting:

    Größere Reichweite: Durch Social Recruiting haben Unternehmen Zugang zu einem viel größeren Pool an Talenten. Die sozialen Medien haben Milliarden von Nutzern weltweit, und diese Plattformen ermöglichen es Unternehmen, Stellenanzeigen und Informationen über offene Positionen schnell und einfach zu teilen.
    Gezielte Ansprache: Soziale Medien bieten fortschrittliche Targeting-Tools, mit denen Unternehmen bestimmte Zielgruppen ansprechen können. Sie können nach bestimmten Fähigkeiten, Interessen oder beruflichen Hintergründen suchen, um die besten Kandidaten für ihre offenen Stellen zu identifizieren.
    Authentizität und Unternehmenskultur: Social Recruiting ermöglicht es Unternehmen, ihre Arbeitgebermarke und Unternehmenskultur effektiv zu präsentieren. Potenzielle Bewerber können Einblicke in das Arbeitsumfeld und die Unternehmenswerte erhalten, was die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber steigert.
    Schneller Bewerbungsprozess: Soziale Medien erlauben es Bewerbern, sich mit wenigen Klicks zu bewerben oder Interesse zu bekunden. Das beschleunigt den Bewerbungsprozess und führt dazu, dass Unternehmen schneller auf Talente zugreifen können.
    Mitarbeiterempfehlungen: Mitarbeiter können aktiv in den Rekrutierungsprozess einbezogen werden, indem sie offene Stellen über ihre sozialen Netzwerke teilen. Dies führt oft zu qualifizierten Empfehlungen von vertrauenswürdigen Quellen.


    Social Recruiting Best Practices:

    Klare und ansprechende Stellenanzeigen: Stellenanzeigen sollten präzise, informativ und gleichzeitig ansprechend gestaltet sein. Nutzen Sie visuelle Elemente und klare Call-to-Action, um das Interesse potenzieller Bewerber zu wecken.
    Aktive Beteiligung in sozialen Medien: Unternehmen sollten eine aktive Präsenz auf relevanten sozialen Plattformen pflegen, um ihre Arbeitgebermarke aufzubauen und sich mit potenziellen Bewerbern zu engagieren. Dies zeigt, dass das Unternehmen modern und offen für Dialog ist.
    Mitarbeiterengagement fördern: Mitarbeiter sollten ermutigt werden, das Unternehmen in ihren eigenen sozialen Medien zu repräsentieren. Teilen Sie positive Geschichten, Erfahrungen und Erfolge, um das Image des Unternehmens zu stärken.


    Fazit:

    Social Recruiting ist ein unverzichtbares Instrument im modernen Rekrutierungsprozess. Durch die Nutzung der Macht der sozialen Medien können Unternehmen ihre Reichweite erweitern, gezielt Talente ansprechen und ihre Arbeitgebermarke effektiv präsentieren. Ein gut durchdachter und engagierter Social Recruiting-Ansatz kann dazu beitragen, hochqualifizierte Kandidaten anzuziehen und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Es ist klar, dass Social Recruiting die Zukunft des Talentmanagements ist und Unternehmen, die diese Methode ignorieren, möglicherweise wertvolle Chancen verpassen.

  • Stillstand auf Social Media?

    Stillstand auf Social Media?

    Illustration eine rSocial Media Instagram Grafik mit Megaphon

    Jeder kennt sie, die Einfallslosigkeit, die meistens genau dann kommt, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann. Wer in einem auch nur halbwegs kreativen Job arbeitet, weiß, dass solche Blockaden immer mal wieder vorkommen. Wir finden, das ist völlig normal. Blöd nur, wenn mühsam aufgebaute Social Media-Präsenzen auf Dauer darunter leiden. Wir haben euch eine Liste mit Content-Ideen zusammengestellt, die euch garantiert aus jedem Kreativitätstief herausholen und neuen Schwung in euren Feed bringen.


    Reminder: So macht ihr richtig guten Content

    Bevor es an die konkreten Tipps geht, hier nochmal ein paar Basics zum Auffrischen: Das A und O von gutem Content ist der Mehrwert. Langfristiges Interesse und anhaltender Erfolg beruhen darauf, dass ihr mit euren Postings die Bedürfnisse eurer Community erfüllt. Dieses Stichwort bringt uns zu einem weiteren wichtigen Punkt: die Zielgruppe. Denn ganz egal wie umwerfend ihr euren Beitrag findet, wenn er nicht die richtigen Personen erreicht, wird er auch nicht auf das gewünschte Interesse stoßen. Der Schlüssel liegt darin, zu wissen, wen ihr ansprechen möchtet und wie ihr diese Zielgruppe am besten erreichen könnt. Unser Tipp: Passt euren Sprachstil eurer Community an, ohne dabei unglaubwürdig zu klingen. Setzt auf einen gekonnten inhaltlichen Mix aus kreativ, informativ und unterhaltsam und zieht dabei auch unterschiedliche Formate wie Text, Bild und Video heran, um Abwechslung in euren Feed zu bringen. Apropos Feed! Nehmt euch doch mal die Zeit, euch eure bisherigen Beiträge einmal genauer anzuschauen. Wie das Sprichwort sagt, muss das Rad nicht immer neu erfunden werden. Haltet also Ausschau nach Inhalten, die sich zum Beispiel im Rahmen einer Posting-Reihe erneut aufgreifen, fortführen oder sogar völlig umfunktionieren lassen. Manchmal hilft schon das einfachste Umdenken, um auf neue Ideen zu stoßen.

    Trotz allem gilt: Legt euch die eigene Messlatte nicht zu hoch! Nicht jedes Posting muss perfekt sein, damit ihr im „Social Media Game“ Erfolg habt. Erst der Gesamteindruck ist ausschlaggebend, um neue Follower*innen zu gewinnen und eure Community bei Laune zu halten. Wie das geht, erfahrt ihr jetzt:


    15 inspirierende Content-Ideen, mit denen ihr neuen Schwung in euren Feed bringt


    1 / Schaut hinter die Kulissen!

    Ihr selbst wisst, wie es am Arbeitsplatz zugeht, wer dort täglich ein- und ausgeht und wo ihr euch am liebsten aufhaltet – eure Community weiß es nicht. Zeit, das zu ändern! Schließlich ist der gute alte „Blick hinter die Kulissen“ noch immer ein beliebtes Format. Macht eine Posting-Reihe, in der sich das Team im Frage-Antwort-Muster vorstellt. Nehmt in eurer nächsten Instagram-Story eure Follower*innen mit und zeigt ihnen, wie ein Tag in eurem Büro aussieht oder macht Schnappschüsse eurer Kolleg*innen, um spontane Eindrücke aus dem Arbeitsalltag zu vermitteln. Dieses Format gibt nicht nur viel her, sondern macht auch noch authentisch!


    2 / Empfehlt, was euch gefällt!

    Gute Empfehlungen sind guter Content, denn sie sind immer mit der Vermittlung von Mehrwert verbunden. Egal ob es sich um Dinge aus dem beruflichen oder alltäglichen Leben handelt – vom Zeitungsartikel über Podcasts bis hin zur neu entdeckten App – Empfehlungen sind immer gern gesehen.  Durch die Unerschöpflichkeit von Neuentdeckungen, die wir Tag für Tag machen, lässt sich diese Idee auch wunderbar im Serienformat umsetzen, zum Beispiel indem ihr regelmäßig eure „Empfehlung des Monats“ präsentiert.


    3 / Zeigt Expertise!

    Erklärt eure Produkte und Services, gebt Anwendungsbeispiele und Tutorials, um es euren Kund*innen leichter zu machen. Da niemand gerne ewig lange Erläuterungen und Bedienungsanleitungen auf dem Smartphone-Display liest, eignen sich hier am besten Erklärvideos oder Infografiken. Dahinter verbirgt sich zwar oft etwas mehr Arbeit als hinter einem „klassischen“ Posting, doch es lohnt sich. Gut gemachte Erklärvideos werden häufig geteilt und sorgen dadurch im Idealfall für einen Zuwachs in eurer Community.


    4 / Nehmt Bezug zum Weltgeschehen!

    Auch wenn ihr in eurem Tagesgeschäft mit anderen Dingen zu tun habt, zeigt euch betroffen vom aktuellen Weltgeschehen. Äußert euch zu ausgewählten Themen und Ereignissen, die euch am Herzen liegen und – wenn es euch der berufliche Kontext erlaubt – traut euch, auch mal politisch zu werden. Sei es ein Statement gegen Rassismus (z.B. #blacklivesmatter) oder ein Kommentar zum Ausgang der letzten Wahlen – euer Unternehmen ist nicht immer nur sein eigener Kosmos, sondern sollte sich auch als Teil unserer Gesellschaft verstehen. Solltet ihr politische Themen in eurem Berufskontext als unangemessen empfinden, könnt ihr euch genauso gut zum Erfolg des Stadtfestes oder zur aktuellen Schlechtwetter-Periode äußern.


    5 / Animiert eure Community!

    Für mehr Interaktion auf Social Media bietet es sich an, eine Challenge oder ein Gewinnspiel zu starten. Überlegt euch im Team, worum es gehen soll, ob es etwas zu gewinnen gibt und nach welchen Kriterien ihr die Sieger*innen auswählen wollt. Ob Foto-Wettbewerb oder „Capture this“-Challenge – indem ihr eure Community direkt ansprecht und zur Teilnahme auffordert, bringt ihr eine neue Dynamik in die Interaktion und entdeckt dabei vielleicht sogar noch verborgene Talente!


    6 / Fördert User-Generated Content!

    Dieser Tipp knüpft direkt an den letzten an, denn Interaktion entsteht auch, wenn ihr auf die Social Media-Aktivitäten eurer Follower*innen reagiert. Wurdet ihr beispielsweise von Kunden, die mit euren Produkten zufrieden sind, in einem Instagram-Beitrag verlinkt, dann repostet diesen Beitrag auf eurem eigenen Profil. Auf diese Weise macht ihr nicht nur auf positives Feedback aufmerksam, sondern schafft auch Sympathie und Nahbarkeit.


    7 / Zeigt euch privat!

    Das mag sich im ersten Moment zwar ungewöhnlich anhören, doch manchmal kann es genau richtig sein, bewusst andere Seiten aufzuziehen. Teilt deshalb auch mal Dinge, die eure Community vermutlich nicht von euch erwarten würde. Das können zum Beispiel lustige Unternehmens-Insider, persönliche Statements, ein Schnappschuss aus dem Homeoffice oder ein Fun Fact aus dem Büroalltag sein. Schließlich muss sich nicht der gesamte Content um eure Arbeit, Produkte und Services drehen. Auch hier liegt der Effekt darin, Sympathie zu schaffen und die Kundenbindungen zu stärken.


    8 / Zeigt eure Lorbeeren!

    Ihr wurdet von externen Stimmen gelobt oder mit einem Award für eure Arbeit ausgezeichnet? Dann werft eure Bescheidenheit über Bord und gebt mal eine kleine Runde an. Auch hier könnt ihr gutes Feedback reposten, eure Preise und Auszeichnungen in die Kamera halten oder die letzte gute Rezension in einem eurer Postings hervorheben. Und keine Sorge – solange ihr euch stolz und selbstbewusst gebt, wird sich jeder mit euch für euren Erfolg freuen, anstatt ihn als Prahlerei abzustempeln.


    9 / Fordert Feedback ein!

    Nutzt eure Community, um besser zu werden. Social Media hat den Vorteil, dass Unternehmen direkt und in einem zwanglosen Rahmen mit ihrer Zielgruppe in Kontakt treten können. Durch Online-Umfragen könnt ihr zum Beispiel eure Follower*innen zu ihrer Zufriedenheit befragen, euch ehrliches Feedback und Verbesserungsvorschläge einholen und daraufhin euren Service ausbauen. Das schafft nicht nur Authentizität, sondern führt auch zur beidseitigen Mehrwertsteigerung!


    10 / Go Live!

    Live-Videos gehören nicht nur zu den aktuellen Trend-Formaten auf Social Media, sondern eignen sich auch ideal, um mehr Nähe zu eurer Community zu schaffen. Egal ob geplantes Q&A, eine Event-Übertragung oder ein kleiner Vlog für eure Insta-Story – das Live-Video lässt sich für verschiedenste Zwecke nutzen und auch nach dem Steam noch auf euren Plattformen zur Verfügung stellen.


    11 / Steht für eure Werte ein!

    Jedes Unternehmen hat seine eigene Philosophie. Optimalerweise ist diese nicht nur intern bekannt, sondern hat sich auch nach außen hin fest in eure Firmenidentität eingebrannt, zum Beispiel durch die Unterstützung wohltätiger Projekte und ehrenamtliches Engagement. Sei es für die Bekämpfung von Hunger oder die Förderung von Umwelt- und Klimaschutz – berichtet von eurer Aktivität, stellt eure Projektpartner vor und zeigt, was euer Engagement schon bewirkt hat. Das ist nicht nur gut fürs Image, sondern kann auch eure Kundschaft und Mittbewerber dazu animieren, sich ebenfalls für gute Zwecke einzusetzen.


    12 / Zeigt eure Arbeit „in action“!

    Ihr habt gerade ein neues Produkt auf den Markt gebracht oder eine innovative Arbeitsmethode eingeführt? Lasst es eure Follower*innen wissen! Durch Videos könnt ihr Einblicke in die Produktanwendung geben und diese gleichzeitig auf subtile Art und Weise bewerben. Auch Vorher-Nachher-Vergleiche von Produkten oder Arbeitsprozessen sind immer spannend zu sehen und zeigen, dass euer Unternehmen immer in Bewegung bleibt.


    13 / Sagt Danke!

    Dieser Punkt mag banal klingen, kann aber eine große Wirkung zeigen. Bedankt euch bei eurer Community und eurer Kundschaft für ihre Treue, für das Teilen und Kommentieren von Beiträgen, für konstruktive Kritik und für das Vertrauen in euer Unternehmen. Egal ob zu einem bestimmten Anlass oder einfach so – ein aufrichtiges „Dankeschön“ motiviert und fördert ein angenehmes Klima in eurer Community.


    14 / Teilt gute Vibes!

    Schöne Sprüche und animierende Zitate finden sich auf Social Media zwar mittlerweile zu Genüge, aber das soll euch nicht davon abhalten, inspirierende Inhalte zu teilen. Zwischen all den businessbezogenen Beiträgen kann es nämlich durchaus erfrischend wirken, einfach mal ein ästhetisches Bild oder einen aufmunternden Spruch zum Wochenstart zu sehen. Dennoch gilt auch hier: Nicht posten, nur um zu posten! Ladet nur das hoch, was ihr selbst liken würdet und was in irgendeiner Form einen Mehrwert verspricht.


    15 / Be entertaining!

    Wer inspirieren kann, kann auch unterhalten! Postet lustige Memes oder GIFs, die euren Arbeitstag beschreiben oder fordert eure Follower*innen dazu auf, die beste Bildunterschrift für den letzten Schnappschuss zu finden. So eröffnet ihr eine neue Kommunikationsebene und schafft Raum für eine zwanglose, unterhaltsame Interkation in eurer Community.


    Auf einen Blick

    Die Social Media-Welt zeigt sich als fruchtbarer Boden, um auf vielfältigste Art und Weise mit der Community in Kontakt zu treten. Dementsprechend ließe sich diese Ideen-Liste noch unendlich weiterführen. Für den Anfang solltet ihr euch jedoch nicht zu viel vornehmen, sondern euch zunächst auf einzelne Punkte konzentrieren. Was setzt ihr bereits um? Was würde zu euch passen, fehlt aber auf euren Kanälen noch gänzlich? Wo könntet ihr euch noch mehr aus eurer Komfortzone trauen? Diese und weitere Fragen helfen euch dabei, den Weg aus der Ideenlosigkeit heraus zu finden und eurer Social Media-Präsenz ein neues Gesicht zu verleihen. Also, auf geht’s in die Content-Planung!

  • Social Recruiting Strategien

    Social Recruiting Strategien

    Social Recruiting Kampagnen

    Im Internet gibt es alles – auch jede Menge unentdeckte Talente. Warum also nicht gezielt Ausschau danach halten? Wir erklären euch, wie man durch Social Recruiting aus dem Meer an User*innen die geeigneten Job-Kandidat*innen aufspürt, anspricht und erfolgreich anwirbt.


    Was bedeutet Social Recruiting?

    Beim Social Recruiting handelt es sich um eine moderne Form der Personalgewinnung über Social Media. Alternativ wird diese Strategie auch als Social Hiring, Social Recruitment und Social Media Recruiting* bezeichnet und ist in der Jobwelt mittlerweile in aller Munde. Die wohl bekanntesten Social Recruiting-Plattformen sind XING und LinkedIn, also rein auf berufliche Zwecke ausgerichtete Netzwerke. Doch auch über Instagram, Facebook und Twitter lassen sich neue Talente ausfindig machen, insbesondere wenn Kandidat*innen aus der Generation der Digital Natives angesprochen werden sollen.


    Und wie funktioniert‘s?

    Unter Social Recruiting fallen alle Maßnahmen des Personalmarketings, der Personalsuche und der Personalgewinnung, die sich auf den sozialen Netzwerken abspielen. Das Grundprinzip ist einfach: Durch Social Media wird eine unkomplizierte, schnelle und direkte Kontaktaufnahme möglich, die wiederum zur weiteren Interaktion und Kommunikation zwischen Arbeitgeber und Kandidat*in führen kann. Anders als auf klassischem Wege, zum Beispiel durch Stellenanzeigen im Printbereich, können Personaler*innen mit dieser Strategie potenzielle Kandidat*innen noch persönlicher adressieren.

    Beim Social Recruiting unterscheidet man verschiedene Formen und Funktionsprinzipien. Auf der einen Seite gibt es das sogenannte Active Sourcing, das, wie der Name schon sagt, auf der proaktiven Suche, Ansprache und Rekrutierung neuer Mitarbeiter*innen beruht. Um geeignete Kandidat*innen aufzuspüren, müssen Personaler*innen zunächst einmal durch eigene Bemühungen Daten aus Social Media-Profilen ermitteln, die Auskunft über die Qualifikationen der User*innen geben. Darauf folgt die gezielte Ansprache ausgewählter Kandidat*innen. Grundlegend dafür sind zunächst eine eigene Social Media-Präsenz des Unternehmens und ein Mindestmaß an Aktivität und Kommunikation. Dazu gehört auch, dass neben der Personalabteilung auch die anderen Arbeitnehmer*innen an dieser Kommunikation teilnehmen, zum Beispiel indem sie Stellenanzeigen teilen und weiterleiten. Hier spricht man von Social Distribution, einem der Grundprinzipien des aktiven Social Recruitings.

    Eine weitere Form ist das sogenannte Internet Sourcing bzw. Social Profiling. Im Unterschied zum Active Sourcing werden hier Kandidat*innen nicht direkt angeschrieben, sondern passende Stellenanzeigen in den Feeds potenzieller Interessent*innen eingeblendet. Damit werden auch solche adressiert, die nicht aktiv auf der Suche nach einem neuen Job sind und dementsprechend eher als „passive Kandidat*innen“ zu bezeichnen sind. Auch hier werden Profildaten genutzt, um die Zielgruppe zu bestimmen, die mit den Anzeigen erreicht werden soll.

    Lichttafel mit Schrift: Wir stellen ein


    Man beachte! – Tipps für erfolgreiches Social Recruiting

    Bevor ihr kreuz und quer Anzeigen schaltet und User*innen kontaktiert, solltet ihr euch zuerst eine grundlegende Strategie für die digitale Personalgewinnung überlegen. Wichtig zu beachten sind dabei folgende Aspekte:

    Die Vorarbeit: Wer erfolgreich Social Recruiting betreiben will, verfügt am besten schon über stabile Social Media-Präsenzen auf verschiedenen Plattformen. Schließlich nutzt ihr soziale Netzwerk nicht nur zur Personalbeschaffung, sondern in erster Linie, um euer Unternehmen zu präsentieren und nach außen zu bewerben. Wenn ihr Kandidat*innen anschreibt, müsst ihr damit rechnen, dass sie sich ein Bild von euch machen wollen. Idealerweise solltet ihr darum auf all euren Kanälen Sympathie und Authentizität ausstrahlen, eure Unternehmenswerte vermitteln und cleveres Content-Marketing betreiben. Werdet kreativ und nutzt unterschiedliche Medienformate wie Fotos, Videos, Podcasts, Factsheets und Co., um euch für Bewerber*innen attraktiv zu machen. Nur so wird es gelingen, das Interesse eurer Wunschkandidat*innen zu wecken. Aus diesen Gründen werden Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit Social Media auch für Personaler*innen immer wichtiger.
    Kommunikation und Interaktion: Egal ob in der direkten Ansprache oder bei der Anzeigenschaltung – ihr solltet euer Stellenangebot so klar und knackig wie möglich beschreiben. Integriert alle notwendigen Informationen und verweist gegebenenfalls auf zugehörige Landingpages, eure Website oder Bio, aber geht nicht zu sehr ins Detail. Das schreckt tendenziell ab und kann immer noch im persönlichen Gespräch nachgeholt werden. Formuliert eure Botschaft gezielt und persönlich und macht dem bzw. der Kandidat*in verständlich, warum ihr ausgerechten ihn bzw. sie ausgewählt habt. Zudem darf auch hier der Call-2-Action nicht fehlen, um die kontaktierte Person zum Handeln aufzufordern und Aufmerksamkeit zu erregen. Und – ganz wichtig! – achtet auf kurze Reaktionszeiten und eine insgesamt schnelle Interaktion mit euren Kandidat*innen. Lasst ihr euch zu viel Zeit mit dem Antworten, könnte das einen schlechten Eindruck erzeugen und das Interesse an eurem Angebot senken.
    Datenanalyse und Erfolgsmessung: Nutzt Tools wie zum Beispiel den Facebook Graph, um regelmäßig Recruiting-Daten und Zahlen zu ermitteln und auszuwerten. Nur so könnt ihr den Erfolg eurer Recruiting-Strategie langfristig steigern und im Blick behalten. Viele Plattformen bieten zudem individuelle Reportings an, auf deren Grundlage ihr zukünftige Aktivitäten noch gezielter gestalten könnt.


    Mehr als Personalgewinnung! – Die Vorteile von Social Recruiting

    Zuallererst halten wir fest: Social Recruiting eignet sich perfekt, um gezielt und individuell qualifizierte Kandidat*innen für euer Stellenangebot anzusprechen, darunter auch die sogenannten „passiven Kandidat*innen“ und natürlich die auf Social Media gut vertretenen Millennials. So eröffnet sich euch ein unendlicher Pool an Talenten, den ihr durch die enorme Reichweite sozialer Netzwerke systematisch durchsuchen und adressieren könnt. Hinzu kommt, dass es sich beim Social Recruiting um eine verhältnismäßig günstige Strategie handelt. So sind Profilerstellung, Nachrichtenaustausch und Anzeigenschaltung oft gratis und Kosten fallen meist nur für spezielle Features an. Konkret bedeutet das für euch, dass ihr mit insgesamt weniger Budget einen größeren Personenkreis erreicht.

    Ganz nebenbei kann man dieses Vorgehen auch noch einen „kurzen Prozess“ nennen, da Kommunikation und Interaktion auf Social Media zeiteffizienter realisierbar sind. So verkürzt sich bestenfalls die Time-to-Hire und Personalengpässe werden vermieden. Neben dem Hauptzweck der Personalbeschaffung hat Social Recruiting viele weitere positive Nebeneffekte für euer Unternehmen. So steht das Wort „Social“ vor allem für den Beziehungsaufbau, die langfristige Pflege von Geschäftskontakten, für Weiterempfehlungen und Community. Stellt euch beispielsweise vor, der oder die von euch kontaktierte Kandidat*in lehnt das Jobangebot ab, ist dafür jedoch an einer Zusammenarbeit interessiert. In diesem Falle würdet ihr zwar auf eine andere Weise profitieren als ursprünglich geplant, aber das ist oft mindestens genauso viel Wert. Zu guter Letzt bleibt anzumerken, dass jede Social Media-Aktivität eures Unternehmens einen Beitrag zu Markenpositionierung, Reichweitensteigerung und Employer Branding leistet. Einen wertvolleren Nebeneffekt gibt es quasi nicht!

    Portrait einer jungen Dame am einem Tablet PC


    Auf einen Blick

    Wer sich entscheidet, Social Recruiting zu betreiben, stellt sich digitalen Herausforderungen und nutzt große Potenziale für die Zukunft seines Unternehmens. Als Methode der Personalbeschaffung eignet sich Social Recruiting für jedes Unternehmen, egal ob klein oder groß, international oder regional orientiert, neu gegründet oder fest verwurzelt. Worauf es ankommt, ist die richtige Kommunikationsstrategie. Also legt euch ins Zeug und baut eure Kanäle aus, haltet die Augen offen und werdet direkt. Es könnte sich ziemlich lohnen!

     

    *Anmerkung: Vereinzelt werden Social Recruiting und Social Media Recruiting als a) Beziehungsaufbau durch Kommunikation und b) Rekrutierung durch mediale Kanäle voneinander unterschieden. Wir haben uns jedoch dazu entschieden, beide Begriffe synonym zu verwenden, wie es mittlerweile in vielen Quellen gängig ist.

    (Info dazu kommt hierher: https://karrierebibel.de/social-recruiting/)

  • Influencer Marketing Strategien

    Influencer Marketing Strategien

    Influencer-Marketing-Strategie

    Nähe, Reichweite, Glaubwürdigkeit – so könnte man die Zauberformel des Influencer-Marketings beschreiben, das seit einigen Jahren die digitale Werbelandschaft prägt. Gerade heutzutage, wo der AdBlocker auf dem Vormarsch ist und das Vertrauen in die klassische Werbung zusehends schwindet, scheint das Influencer-Marketing eine vielversprechende Strategie mit Gegenwart und Zukunft zu sein. Wir zeigen euch, wie auch euer Unternehmen davon profitiert!

    Influencer Marketing – Wie und warum das funktioniert

    Auch wenn der Begriff weitgehend bekannt sein sollte, hier noch einmal kurz zur Auffrischung: Das Influencer-Marketing ist eine Marketing-Strategie, die in der zielgruppengenauen Ausspielung von Werbebotschaften durch sogenannte „Influencer“ besteht. Influencer sind so etwas wie die VIPs der Social Media-Welt, die durch ihre enorme Online-Präsenz als Meinungsführer, Multiplikatoren, Botschafter oder Vorbilder agieren – im wörtlichen Sinne also als „Beeinflusser“. Im Kern besteht das Prinzip darin, dass Influencer eine Firma beim Erreichen ihrer Marketingziele unterstützen und dafür in irgendeiner Form entlohnt werden. Damit liegt dieser Werbeform die gleiche Idee zugrunde, wie dem Word-Of-Mouth-, Testimonial- oder Ambassador-Marketing. Das Influencer-Marketing findet in den meisten Fällen im B2C-Bereich statt, doch auch aus dem B2B-Bereich gibt es bereits erfolgreiche Praxisbeispiele.

    Das Schlüsselelement des Influencer-Marketings ist der Content, denn über ihn transportiert die Social Media-Persönlichkeit die Werbebotschaft an ihre Community. Diesen Weg einzuschlagen, hat zahlreiche Vorteile: Influencer haben bereits ihre eigene Community, deren Interessen sie kennen und deren Sprache sie sprechen. Sie haben Erfahrung darin, wie sie die Aufmerksamkeit ihrer Followerschaft gewinnen, wirken nahbar und vertrauenswürdig. Der Influencer dient also sozusagen als Bindeglied zwischen Unternehmen und potenziellen Käufern. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Influencer-Marketing eine authentische Form des kreativen Storytellings ermöglicht. So lässt sich das zu bewerbende Produkt meist relativ leicht und subtil in das Influencer-Profil integrieren und zu einem Teil der größeren Geschichte machen. Im Vergleich zu offensichtlich platzierter Werbung fällt das Marketing hier weniger plump aus und erinnert eher an die persönliche Empfehlung eines Freundes oder einer Freundin. Dabei gilt: Je ehrlicher das Interesse an der Kooperation und an der Werbebotschaft ist, desto überzeugender wird ihre Wirkung ausfallen.

    Die Gestaltung des Contents liegt meistens in der Hand des beauftragten Influencers, was bedeutet, dass Unternehmen einen großen Teil ihrer Kontrolle abgeben und eine gesunde Portion Vertrauen aufbringen müssen. Doch solange alles unter transparenter Absprache erfolgt, zahlt sich das Mutig sein aus und bestenfalls eröffnen sich sogar völlig neue Wege. Neben der Steigerung der Markenbekanntheit belegen Studien zudem, dass Influencer-Marketing tatsächlich Kaufentscheidungen beeinflussen und zur Gewinnung von Neukunden beitragen kann. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass es im Vergleich zur Fernsehwerbung auch die „Post-TV“-Generation erreicht, also vor allem junge Leute, die mehr auf Social Media unterwegs sind, als fernzusehen. Im Vergleich mit der TV-Werbung zeigte das Influencer-Marketing zudem geringere Streuverluste und durchschnittlich niedrigere Kosten.

    Laie oder Promi? – Die verschiedenen Arten von Influencern

    Das Influencer-Marketing ist so vielfältig wie die Social Media-Welt selbst. Die meisten Influencer haben dabei bevorzugte Themengebiete, die im Zentrum ihres Profils stehen, wie zum Beispiel Beauty und Mode, Reisen, Gaming, Food oder Fotografie. Zudem kann das Marketing über verschiedene Formate, Kanäle und Medien stattfinden. Aus dieser Vielzahl an Möglichkeiten haben sich mit der Zeit verschiedene Typen von Influencern herausgebildet. So gibt es zum Beispiel den Promi-Influencer, also eine prominente Person, die viel in den sozialen Medien unterwegs ist und wie Influencer Produktplatzierungen in ihren Content einbaut. Diese Influencer-Art hat den Vorteil, dass sie meist enorm große Fangemeinden mit sich bringt, die kontinuierlich wachsen.

    Eine weitere Kategorie ist der sogenannte Mikro-Influencer, der in vielen Fällen Nischenthemen bedient und eine verhältnismäßig kleine Community aufweist. Das muss aber gar kein Nachteil sein, denn so kann meist von einer engeren Bindung, manchmal sogar von einem größeren Einfluss auf die Follower ausgegangen werden kann. Oft geht damit auch eine besondere Treue und Aktivität derselben einher. In weiterem Sinne können natürlich auch Blogger als Influencer bezeichnet werden. Hier stehen dann nicht die Social Media-Kanäle, sondern der Blog im Vordergrund, auf dem Produktbesprechungen oder -rezensionen veröffentlicht werden. Ein Beispiel für den B2B-Bereich sind die sogenannten Key Opinion Leader. Auch hier handelt es sich um Influencer, die auf einem Themengebiet besonders bewandert und meinungsmächtig sind. Oft vertreten sind beispielsweise Key Opinion Leader im Bereich Fitness, von denen manche sogar ihren eigenen Merchandise auf den Markt bringen.

    Top-Influencer-Marketing-Kanaele

    Der Weg zur eigenen Influencer Marketing-Strategie

    Wie bei jeder Marketing-Maßnahme bildet auch hier die Bestimmung der Ziele und Zielgruppen den ersten Programmpunkt. Schließlich ist es nicht egal, ob es sich um eine Produkteinführung, eine Imagekampagne oder einen Produkttest handelt. Vielmehr hat jedes Marketing-Ziel seine eigenen Anforderungen, die es möglichst genau zu erfüllen gilt. Der wichtigste Schritt ist natürlich die Auswahl eines passenden Influencers. Hier ein paar Fragen, die ihr euch diesbezüglich stellen solltet:

    Entspricht die Followerschaft des Influencers unserer Zielgruppe?
    Passt der Influencer zu uns, unserer Marke und unserem Produkt?
    Trauen wir ihm oder ihr die kreative Aufbereitung und authentische Überbringung unserer Werbebotschaft zu?
    Bedient der Influencer die von uns bevorzugten Plattformen oder könnte er uns dabei helfen, neue Kanäle zu erschließen?

    Wenn ihr diese Fragen bejahen könnt, seid ihr bereits auf einem guten Weg! Wichtig zu beachten ist auch, ob es vorangegangene Kooperationen mit ähnlichen Firmen oder Wettbewerbern gibt, denn dadurch könnte eure Werbung an Glaubwürdigkeit einbüßen.

    Im weiteren Verlauf steht viel Organisatorisches auf dem Programm. Erwartungen müssen abgesprochen, Format und Gestaltung des Contents geplant und Details zur Kooperation abgesteckt werden. Auch hierzu ein paar Leitfragen:

    Welche Plattformen werden bespielt?
    Gibt es Vorgaben zur Content-Gestaltung oder überlassen wir das dem Influencer?
    Welches Budget steht uns zur Verfügung und wie genau wollen wir es nutzen?
    Handelt es sich um eine einmalige oder um eine Langzeit-Kooperation?
    Wie wird der Influencer bezahlt? (z.B. durch eine Produktüberlassung, einen Rabattcode oder finanzielle Entlohnung)
    Und ganz wichtig: Wie genau nehmen wir die Werbekennzeichnung vor?

    Plant in jedem Fall genug Zeit für die Planung und Konzeption ein, denn schließlich sollte Kreatives nicht unter Hochdruck entstehen müssen. Zudem haben viele erfahrene Influencer bereits ihre eigenen Arbeitsweisen und Vorstellungen, sodass beidseitige Anpassung und Absprachen geboten sind. Nach der Realisierung eurer Marketing-Maßnahme ist es selbstverständlich wichtig, auf die Resultate zu blicken. Wie erfolgreich eure Werbeaktivitäten sind oder waren, lässt sich zum Beispiel anhand der Klick- und Conversion-Rates sowie an der Anzahl von Mentions und neuen Followern messen. Wenn ihr erfahren möchtet, ob sich eure Brand Awareness gesteigert hat, bietet es sich außerdem an, Marktforschung zu betreiben und Parameter wie Websitetraffic und Suchvolumen zu untersuchen. Möchtet ihr das Influencer-Marketing langfristig zu einem festen Teil eurer Strategie machen, solltet ihr die Beziehungen zu euren Partnern aktiv pflegen und regelmäßig Kooperationen eingehen. In diesem Falle spricht man von den sogenannten Influencer Relations.

    Influencer Marketing – das Wichtigste auf einen Blick

    So viele Möglichkeiten und so viel, worauf man achten muss – wo fängt man da am besten an? Solltet ihr interessiert daran sein, es mal mit dem Influencer-Marketing zu versuchen, dann lohnt es sich, erstmal die Augen offenzuhalten. Klickt euch durchs Netz und durch verschiedene Profile, sucht Inspiration bei anderen Unternehmen und sammelt erste Ideen im nächsten Team-Meeting. Vielleicht landet ja so schon die ein oder andere Option auf dem Tisch. Für den Fall, dass ihr euch auf der Suche nach dem passenden Influencer lieber professionell beraten lassen möchtet, gibt es mittlerweile auch Vermittlungs-Plattformen, die das Prozedere unterstützend begleiten.

    Ganz egal, wie – eine Kooperation mit einem Influencer ist nicht nur erfolgsversprechend, sondern sorgt in der Regel auch für Spaß und nette Kontakte, schafft Abwechslung und lässt euch auch für eure zukünftigen Werbeprojekte größer denken. Überzeugt?!

  • 12 Instagram Marketing Tipps

    12 Instagram Marketing Tipps

    Instagram Marketing

    Auch 2021 ist die Social Media Plattform Instagram „the place to be“ für Unternehmen, Künstler*innen und Selbstständige – und genau deshalb solltet ihr dort Marketing betreiben! Wir zeigen euch, wie ihr mehr Follower bekommt und euch langfristig einen erfolgreichen Instagram-Kanal aufbaut.

    1. Interesse wecken

    Wieso sollte man euch folgen? Was wollt ihr erzählen? Wofür steht ihr? Genau diese Fragen solltet ihr euch stellen, denn sie sind wichtig für euer Gesamtkonzept und für den Erfolg eures Kanals. Wichtig ist, dass ihr Content produziert, der einen Mehrwert für eure Followerschaft hat. Geteilte Inhalte sollten natürlich auf eure Marke oder euer Unternehmen abgestimmt sein, aber in der Gestaltung könnt ihr kreativ werden. Überlegt euch, ob ihr eher „Educational Content“, emotionale oder lustige Beiträge kreieren möchtet. Wollt ihr DIYs für eure Follower machen oder sie mit regelmäßigen Quotes inspirieren? Schaut euch doch einfach einmal auf Instagram um und sammelt aus der Vielfalt an Möglichkeiten neue Anregungen für eigene Content-Ideen. Und dann beantwortet euch die Frage: Was wollen wir aussagen und was hat der Follower davon?

    2. Der richtige Look

    Der nächste Schritt ist ein ansprechender Look. Ein ansprechendes Gesamtpaket beginnt schon mit eurem Instagram-Namen. Sucht euch einen Namen, der euch unter die Top-Sucherergebnisse bringt. Greift nicht zu komplizierten Schreibweisen oder Buchstabenwiederholungen, falls euer Wunschname schon belegt ist. Stattdessen solltet ihr selbst kreativ werden und euch eine elegante Alternative überlegen.
    Auch eure Profilbeschreibung sollte simpel und übersichtlich gehalten werden. Der User, der euer Profil besucht, sollte in wenigen Sekunden erkennen, wer ihr seid und was ihr macht. Ein schönes Zitat macht sich immer gut auf der Startseite, doch auch dies sollte nicht zu lang sein.

    Instagram ist ein Netzwerk fürs Auge! Hier geht es primär um den Look. Deshalb sind ein schöner und einheitlicher Feed, ein harmonisches Farbkonzept und ansprechendes Bildmaterial essenziell. Findet euren eigenen Stil und bleibt dabei! Wechselt nur dann, wenn ihr das Gefühl habt, dass euer Kanal dringend eine Neuerung vertragen könnte. Allgemein gilt: Ästhetische Profile sprechen mehr Follower an!

    Content Marketing Strategie 2021

    3. Die Entwicklung einer Bildsprache

    Social Media Plattformen sind schnelllebig. Viele User*innen halten sich nur wenige Minuten, wenn nicht sogar nur ein paar Sekunden auf eurem Profil auf. Entwickelt deshalb eine Bildsprache! Was damit gemeint ist?
    Kommuniziert die Message eures Posts schon mit dem Bild! User*innen sollten verstehen, worum es geht, ohne den Bildtext lesen zu müssen. Hier könnt ihr selbst Grafiken erstellen, Typografie-Design nutzen oder harmonische Collagen bauen. Unser Tipp: Nutzt Gestaltungstools wie Canva & Co. Hier lassen sich einfach ansprechende Grafiken bauen, Collagen erstellen und ihr könnt aus einer riesigen Anzahl an Vorlagen wählen oder euch zumindest von diesen inspirieren lassen. Behaltet dabei jedoch immer euer Layout- und Farbkonzept im Auge.

    Content Marketing Strategie 2021

    4. Clevere Caption

    Auch der Bildtext sollte interessant und gut strukturiert sein. Vermeidet lange Fließtexte ohne Absätze. Überlegt euch immer einen interessanten Einstieg, der User*innen dazu bewegt, weiterzulesen. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, immer eine Handlungsaufforderung einzubauen, zum Beispiel: „Was haltet ihr von der Thematik? Schreibt’s in die Kommentare!“. Zusätzlich sollte man auf Instagram auf Fachjargon verzichten und die Follower so persönlich wie möglich ansprechen. Darum gilt: Informiert euch über Ihre Zielgruppe, denn nur so könnt ihr die Sprache eures Contents an Alter und Interessen anpassen und eine emotionale Bindung erschaffen.

    5. Der Algorithmus

    Eine gewaltige und schon fast mystische Thematik ist der Algorithmus. Immer wieder überfluten neue Algorithmus-Updates die Instagram-Landschaften und bewegen die User*innen dazu, ihre Strategien zu wechseln. Vor kurzem wurde bekanntgegeben, dass der Algorithmus nun mehr Wert auf das Speichern, Teilen und Kommentieren der Beiträge legt, als auf die Likes. Viele User*innen rufen Ihre Followerschaft dazu auf, ihre Beiträge abzuspeichern und zu kommentieren. Ob das Speichern eurer Beiträge euch an die Spitze der Instagram Community bringt, sei erstmal dahingestellt. Generell gilt aber: Die Interaktion ist das A&O. Je mehr, desto besser! Habt ein Auge auf alle möglichen Interaktionsformate. Generiert Content, den eure Follower für spätere Zwecke abspeichern oder den sie an ihre Freunde verschicken. Stellt Fragen unter euren Beiträgen, kommt ins Gespräch und antwortet auf alle Kommentare. Ob Likes oder Speichern – Interaktion ist das, was euren Kanal erfolgreich macht. So werdet ihr euren Followern öfter angezeigt und eure Reichweite verbessert sich auf lange Sicht.

    Ein weiterer Tipp: Kreiert „Call-to-Actions“. Das funktioniert z.B. gut durch kleine Gewinnspiele oder Aktionen. Durch DIYs könnt ihr außerdem eure Follower aufrufen, euer Werk nachzustellen, zu backen oder zu basteln und die entstehenden Ergebnisse zu teilen. Findet für euch passende Formate und integriert diese fest in eure Marketing-Strategie.

    6. Regelmäßiger und guter Content

    Auch die inhaltliche Qualität und die Kontinuität eurer Beiträge interessieren den Algorithmus, denn Instagram pusht oder hemmt die Reichweichte von geteilten Inhalten entsprechend. Lasst euer Konto nicht einschlafen! Vielmehr solltet ihr unbedingt regelmäßig Beiträge posten. Seid präsent! Nichtsdestotrotz sollte die Qualität eurer Beiträge nicht unter diesem Vorsatz leiden, denn qualitativ ärmere Beiträge werden von Instagram in Reichweichte und Anzeige gehemmt. Überlegt euch, wie ihr regelmäßigen und qualitativ hochwertigen Content produzieren könnt.  Wählt lieber die drei guten Postings pro Woche anstelle von fünf weniger hochwertigen Beiträgen.
    Aber Vorsicht – zu Kontinuität gehört auch Ausdauer! Ihr werdet nicht gleich in ein paar Wochen eine Riesen-Community aufbauen oder zum neuen Instagram-Star werden. Habt Geduld, bleibt dran und überwindet auch Zeiten der Stagnation.

    7. Die richtigen Hashtags

    Hashtags sind und bleiben relevant. Sie helfen euch, eure Beiträge zu verteilen und ihre Reichweite zu stärken. Deswegen solltet ihr die kleinen Instagram-Helden unbedingt nutzen! Stellt zum Beispiel euer eigenes Hashtag-Pack zusammen, das zu eurem Unternehmen und eurer Zielgruppe passt. Eine andere Möglichkeit ist das Kreieren eigener Hashtags, die ihr dann kontinuierlich nutzen könnt. Mehr hilfreiche Informationen zu diesem Thema findet ihr  in unserem Blogartikel über  die Relevanz von Hashtags auf Social Media.

    Content Marketing Strategie 2021

    8. Posting-Zeiten

    Wann ist die beste Uhrzeit zum Posten? Viele Seiten geben unterschiedliche, vermeintlich perfekte Uhrzeiten vor. Generell kann man jedoch sagen, dass mittags gegen 13 Uhr und abends zwischen 18 und 21 Uhr sehr gute Zeiten zum Posten auf Instagram sind. Je nach individuellem Anlass und Zweck können diese Einschätzungen trotz allem sehr stark abweichen.
    Unser Tipp: Schaut in eure Instagram Insights. Unter dem Punkt „Zielgruppe“ könnt ihr für jeden Tag schauen, zu welcher Uhrzeit sich die meisten eurer Follower auf Instagram aufhalten und so euren individuellen Zeitplan für das optimale Ergebnis erstellen.

    Wenn ihr euer Konto gerade erst neu eröffnet, dauert es etwas, bis die Daten erhoben werden können. Probiert euch in der Zeit ein bisschen aus. Bald schon könnt ihr dann in euren Insights herausfinden, was für euch funktioniert.

    Achtung: Die Insights sind nur für öffentliche Business-Konten verfügbar. Als Unternehmen solltet ihr diese Funktion aber definitiv nutzen!

    9. Bildgrößen

    Um Bilder und Videos in bester Qualität zu liefern, solltet ihr unbedingt auf die richtigen Bildformate achten! Verpixelte und skalierte Bilder könnten euren Content ruinieren. Passt also jedes Bild und Video vorher an das entsprechende Format und an eine geeignete Datenmenge an. Die einzelnen Bildformate findet ihr in unserem Blogartikel zu diesem Thema. Am besten setzt ihr euch ein Lesezeichen und habt so die Formate jederzeit abrufbereit!

     

    Content Marketing Strategie 2021

    10. Alle Formate bedienen

    Instagram bietet schon lange nicht mehr nur die Möglichkeit, Bilder zu posten. Mittlerweile gehören die Instagram Stories, IGTV und die Reels fest zum Instagram-Alltag. Für einen erfolgreichen Kanal solltet ihr jedoch unbedingt alle Formate bedienen. Besonders die Instagram Stories weisen eine hohe Nutzung und somit enorme Potenziale auf. Überlegen euch, womit ihr eure Instagram Stories füllen könntet. Auch hier könnt ihr euch wieder eigene Formate überlegen. Nutzt die Umfrage, Fragen- und Bewertungs-Tools der Instagram Stories, denn so erhöht ihr auf Dauer eine lebhafte Interaktion mit euren Followern.
    Die Reels sind Instagrams Antwort auf den enormen TikTok-Hype der letzten Jahre. Das Prinzip ist das gleiche: 15 oder 30 Sekunden-Videos für „snackable“ Content. Probiert euch auch hier aus und bringt mehr Variation in euer Profil!
    Profi-Tipp: Es lohnt sich, regelmäßig live zu gehen, wenn ihr euch erstmal eine solide Followerschaft aufgebaut habt. Bleibt dabei immer authentisch, schafft eine Bindung zu euren Followern und seid präsent. Auch als Unternehmen!

     

    11. Selbst aktiv werden

    Für einen erfolgreichen Instagram-Kanal reicht es nicht nur, Likes, Follower und Kommentare zu erhalten. Ihr müsst auch selbst aktiv sein! Fleißiges Liken, Folgen und Kommentieren bei anderen User*innen wird sich auszahlen. Baut euch eine Community auf und arbeitet mit anderen Kanälen zusammen. Nehmt an Aktionen teil, redet mit und kommt ins Gespräch unter Postings oder in den DirectMessages. Vorteilhafte Kooperationen entstehen durch Interaktion mit anderen Kanälen. Sucht daher nach Konten, die sich inhaltlich in ähnlichen Bereichen bewegen, und baut euch daraus eine Community auf. Lasst euch inspirieren, mitreißen und bleibt aktiv!

     

    12. Aktuelle Trends

    Das Internet ist vielleicht der schnellste Ort der Welt. Was heute viral geht, kann übermorgen schon vergessen sein. Trends sprießen aus dem Nichts und begeistern Millionen. Ein Trend jagt den nächsten und aus Trends werden Bewegungen. Genau deshalb solltet ihr immer wissen, was gerade „trendet“ und euch diese Trends zu Nutze machen. Natürlich solltet ihr nicht jeden Trend mitmachen, nur weil er gerade angesagt ist. Viel wichtiger ist es, authentisch zu bleiben. Trotzdem empfiehlt es sich, das Trend-Geschehen im Auge zu behalten, um zu den für euch relevanten Themen Stellung nehmen und entscheiden zu können, ob es sich lohnt, mitzumachen. Das ist gern gesehen bei eurer Followerschaft und darüber hinaus generiert ihr so mehr Interaktion und baut eine emotionale Bindung zu euren Followern auf.

     

    Fazit

    Für einen erfolgreichen Instagram-Kanal reicht es nicht nur, Likes, Follower und Kommentare zu erhalten. Ihr müsst auch selbst aktiv sein! Fleißiges Liken, Folgen und Kommentieren bei anderen User*innen wird sich auszahlen. Baut euch eine Community auf und arbeitet mit anderen Kanälen zusammen. Nehmt an Aktionen teil, redet mit und kommt ins Gespräch unter Postings oder in den DirectMessages. Vorteilhafte Kooperationen entstehen durch Interaktion mit anderen Kanälen. Sucht daher nach Konten, die sich inhaltlich in ähnlichen Bereichen bewegen, und baut euch daraus eine Community auf. Lasst euch inspirieren, mitreißen und bleibt aktiv!

     

  • #Reichweiten-Boost – Der ultimative Guide zur erfolgreichen Hashtag-Nutzung auf Social Media

    #Reichweiten-Boost – Der ultimative Guide zur erfolgreichen Hashtag-Nutzung auf Social Media

    Reichweiten-Boost mit den richtigen Hashtags

    Jeder kennt ihn und doch wissen viele noch immer nicht so genau, was es mit dem Hashtag auf sich hat. Wir bringen Licht ins Dunkel und haben die aktuelle Relevanz der Hashtags für verschiedene Plattformen kompakt zusammengefasst. Besonders auf Social Media-Plattformen spielt er eine wichtige Rolle, doch variiert seine Bedeutung innerhalb der verschiedenen Netzwerke.

    Der Hashtag ist ein Doppelkreuz-Zeichen bzw. Rauten-Symbol (#), mit dem sich Stichworte markieren und Posts leichter auffinden lassen. Hashtags dienen somit der Verschlagwortung. Klickt man auf einen Hashtag, dann bekommt man alle Beitrage von der jeweiligen Social Media-Plattform zu sehen, die mit dem jeweiligen Schlagwort oder Hashtag versehen wurden.

    Mittlerweile kann man auf den verschiedenen Plattformen nach Hashtags suchen oder diese sogar abonnieren. Somit sind Hashtags hilfreich, um Inhalte zu verbreiten und für mehr Menschen sichtbar zu machen. Auf Twitter erkennt man an den Hashtags, welche Beiträge gerade „trenden“, also in aller Munde sind. Wenn man etwas zu einem aktuell heiß diskutierten Thema beitragen will, markiert man sein Statement mit dem relevanten Hashtag und so können andere reagieren und der eigene Beitrag wird im Trend-Bereich erscheinen.


    Twitter – Wo der Siegeszug begann…

    Auf Twitter werden die aktuell meistgenutzten Hashtags in den Top-Themen oder Twitter-Trends zusammengefasst und in 10 Ränge weltweit oder regional eingeteilt. Durch Twitter ist der Hashtag erst so richtig berühmt geworden.  Dort ermöglichte er es, die Millionen von Kurzmitteilungen einfach zu bündeln, verschiedenen Themen zuzuordnen und schnell einen Überblick der Meinungen über ein bestimmtes Thema zu gewinnen.

    Auf Twitter sind Hashtags noch immer beliebt und äußerst relevant! Besonders bei Ereignissen wie Fußballspielen, beliebten Unterhaltungsshows im TV oder Politik-Ereignissen kommt man nur durch die zugehörigen Hashtags in den Meinungsaustausch auf Twitter. Zudem gibt es Dauerbrenner, der Hashtag #tatort zum Beispiel ist am Sonntagabend regelmäßig in den Trends zu finden.

    Für mehr Reichweite auf Twitter gilt es also, Postings bzw. Tweets immer mit 1-3 zugehörigen Schlagworten zu versehen. Am besten schaut man vorher einmal in die Trends, um gegebenenfalls „trendende“ Hashtags in den eigenen Post integrieren zu können.


    Instagram – Mit der Raute zur Reichweite

    Auf Instagram funktionieren Hashtags ähnlich wie auf Twitter. Man könnte sogar sagen, die Dynamik der beliebten Plattform basiert auf der Hashtag-Nutzung, denn nur durch sie können die Beiträge aller Nutzer*Innen verbreitet und für mehr Menschen als die eigenen Follower*Innen sichtbar gemacht werden. Durch einen Klick auf den Hashtag kann man die beliebtesten oder die neusten Postings zu dem jeweiligen Schlagwort filtern. Zudem wird angezeigt, wie viele Beiträge in dem Netzwerk mit diesem Hashtag versehen sind.

    Auf Instagram ist es sinnvoll, möglichst viele Hashtags, also bis zu 30 Stück pro Post zu verwenden. Denn hier gilt: Je mehr Hashtags, desto höher die potenzielle Reichweite. Natürlich sollten die Hashtags dabei aber immer zu dem Beitrag passen. Hier ist neben den Top-Hashtags auch auf Hashtags zu setzen, die Nischen bedienen und ihre Zielgruppe klar definieren. Schließlich ist es wahrscheinlicher, dass Ihr Beitrag auffällt und nicht in der Masse verschwindet, wenn er unter einem ganz bestimmten Schlagwort zu finden ist. So ist ein Beitrag mit dem Hashtag #designagency zwar immer noch einer von 540 Tausend, doch ist er auf diesem Wege sicher besser auffindbar als unter den 258 Millionen Beiträgen, die mit dem Hashtag #design versehen sind. Hier lohnt es sich, einfach mal zu recherchieren und sich ein Hashtag-Pack zusammenzustellen. Dieses sollte man aber regelmäßig updaten.

    Die Top Hashtags auf Instagram seit längerer Zeit sind unter anderem Klassiker wie #love (1,9 Mrd.), #happy, #fashion, #photooftheday, #follow, #beautiful, #art, #photography, #amazing, #instagram, #ootd, und #lifestyle.

    Auf Instagram können Hashtags sogar abonniert und so auf der Startseite der Nutzer*Innen angezeigt werden, die diesem Hashtag folgen. Dementsprechend sind zielführende Hashtags auf Instagram besonders lohnenswert!

    Reichweiten-Boost mit den richtigen Hashtags


    Facebook – #NoHashtag

    Auf Facebook sieht die Hashtag-Situation wieder ganz anders aus, denn hier haben die Rauten keine große Relevanz mehr. Die Suche über Hashtags wird einfach von zu wenigen Facebook-User*Innen genutzt, als dass sich dadurch spürbar mehr Traffic, Fans oder Reichweite generieren ließen. Viele Seiten berichten darüber, dass Hashtags auf Facebook sogar kontraproduktiv wirken könnten und Beiträge erfolgreicher seien, wenn sie kurz und kompakt gehalten würden. Eine Studie von BuzzSumo im Jahr 2016 belegte diese Annahme und erklärte, dass Hashtags die Reichweite von Posts auf Businessseiten sogar verschlechtern würden.

    Auf Facebook lautet das Motto also „Je weniger, desto besser!“. Da Hashtags auf Facebook keine Relevanz für Interaktion und Reichweite aufweisen und vermutlich sogar der Reichweite schaden können, sollte man sie dort am besten weglassen!

    Reichweiten-Boost mit den richtigen Hashtags


    TikTok – Wie man sich auf die Startseite taggt

    Auch auf der Trendplattform TikTok spielen Hashtags eine bedeutende Rolle. So haben TikTok-Videos mit dem Hashtag #foryou, #für dich oder #foryoupage die Chance, auf der beliebten „Für dich“-Startseite zu landen. Hier wählt TikTok mit Hilfe eines Algorithmus aus den passend getaggten Videos diejenigen aus, die Erfolg versprechen, also viral gehen, wenn sie auf die „For you“-Page kommen. Auf dieser Seite werden den TikTok-Nutzer*innen interessenbasierte Videos von User*innen aus aller Welt gezeigt – auch von jenen, die man nicht abonniert hat. Als potenzieller Reichweiten-Boost sind diese Seite und die dazugehörigen Hashtags sehr beliebt und erfolgsversprechend!

    Wie der TikTok-Algorithmus funktioniert, weiß im Internet jedoch keiner so genau, denn man kann auch ohne Hashtags auf die „For You“-Page gelangen. Schaden tun sie aber wohl keinesfalls!

    Wie auf Twitter gibt es auch auf TikTok Trend-Hashtags. Diese kann man einfach recherchieren und verwenden, um bei einem Trend mitzuziehen und seine Reichweite und Followerschaft zu vergrößern. Hashtags auf TikTok lohnen sich also! Jedoch werden auch hier meist nur 3-5 Hashtags genutzt, was völlig ausreicht.


    Unser Fazit zur Hashtag-Nutzung

    Hashtags spielen heutzutage eine relevante Rolle im Netz. Sie können sogar zum Titel ganzer Bewegungen werden, wie sich an der #Metoo-Kampagne zeigte. Hashtags machen es möglich, alle Beiträge zu einem gesellschaftlich relevanten Thema für jeden schnell und einfach auffindbar zu machen. Durch sie kann man sich einen Überblick verschaffen und sich weiterbilden, wie es bei der #blacklivesmatter-Bewegung der Fall war, die für eine breite Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus gesorgt hat.

    Auf Twitter und Instagram sind Hashtags also essenziell und der Gebrauch wird wärmstens empfohlen. Auch auf TikTok können sie zu mehr Reichweite verhelfen. Lediglich auf Facebook scheinen Hashtags keine Relevanz zu haben – hier steht sogar ein möglicher negativer Effekt im Raum.

    Im Social Media-Marketing ist es wichtig, die Trends zu kennen und Hashtags auf den unterschiedlichen Plattformen richtig anzuwenden, um so den größtmöglichen Nutzen zu erzielen!

     

    Quelle der Studie: buzzsumo.com

  • Social Media Bildgrößen 2021

    Social Media Bildgrößen 2021

    Grafik Design Trends 2021

    Als Unternehmen ist man am besten dort, wo auch die Zielgruppe ist. Social Media Plattformen wie Instagram, YouTube, Pinterest, LinkedIn oder Facebook sind für die meisten Internetnutzer eine regelmäßige Anlaufstelle. Nutzen Sie dieses Potential, seien Sie präsent, und überzeugen Sie mit Qualität.

    Neben Authentizität, Kreativität und dem Gespür für die aktuellen Social Media Trends (Link) hat das richtige Format einen nicht zu unterschätzenden Effekt auf Wirkung und Reichweite ihrer Inhalte. Erfahren Sie hier, welche Formate 2021 am vielversprechendsten sind!


    Facebook Bildgrößen 2021

    Facebook ist die weltweit einflussreichste Social Media Plattform. Besonders Beiträge mit Bildern erzielen eine besonders hohe Beliebtheit und Reichweite. Neben dem Post sollten Sie 2021 großen Wert auf Ihr Profil und Ihre Seite legen. Mit einem aussagekräftigen Banner und einem authentischen Profilbild.

     

    Das Facebook Profilfoto:

    Neben jedem Beitrag sieht der Nutzer das dazugehörige runde Profilbild oder Businessprofilbild. Sie entscheiden hier über den ersten Eindruck. Die perfekte Größe hat ein Bild mit 180 x 180 Pixeln.

    Achtung Thumbnail: Bevor das Profilbild zum genauen Betrachten angeklickt wird, wird es mit 32 x 32 Pixeln angezeigt. Testen Sie vor dem Hochladen, wie das Bild in dieser Größe wirkt!

     

    Das Facebook Titelbild:

    Das Titelbild (auch Banner genannt) eröffnet ihre Facebook-Seite. Ob als Privatperson, oder Unternehmen. Setzen Sie alles daran, dem Betrachter auf einen Blick mitzuteilen, wer sie sind. Mit einem hochauflösenden Titelbild von 820 x 312 Pixeln.

    Achtung responsiv: Das Titelbild wird auf mobilen Endgeräten als Ausschnitt angezeigt. Das wichtigste sollte somit in die Mitte.

     

    Der Facebook Post:

    Der Post (oder das Shared Image) ist Ihr aktueller Bild-Beitrag. Er erscheint bei anderen Nutzern im Facebook-Feed. Je mehr Reaktionen der Beitrag erhält, desto mehr Nutzern wird er angezeigt. Hier auf Qualität zu achten lohnt sich also doppelt. Am erfolgversprechendsten sind Facebook Posts mit den Maßen 1200 x 630 Pixel.

     

    Weitere wichtige Größenempfehlungen für Facebook:

    Geteilter Link: 1200 x 628 Pixel
    Highlight Link: 1200 x 717 Pixel
    Event Image: 1920 x 1080 Pixel


    Facebook Bildgrößen 2021


    Instagram Bildgrößen 2021

    Instagram ist vor allem für seine kreativen Bilder aus dem Alltag bekannt. Um diese Inhalte miteinander zu teilen haben sich zurzeit über 500 Millionen Nutzer auf der Plattform zusammengefunden.

     

    Das Instagram Profilbild:

    Das Profilbild wird rund dargestellt, aber als quadratisches Bild hochgeladen. Für einer gestochen scharfe Darstellung bei gleichzeitig minimaler Ladezeit empfiehlt sich 2021 eine Bildgröße von 110 x 110 Pixeln.

     

    Der Instagram Post:

    Starke Fotos sind die Magie hinter Instagram. Für eine ideale Ansicht auf allen Endgeräten ist das Format 1080 x 1080 Pixel die richtige Wahl.

    Achtung Thumbnail: Auf Ihrem Profil wird das Bild mit 161 x 161 Pixeln angezeigt. Testen Sie vor dem Hochladen, wie das Bild in dieser Größe wirkt!

     

    Die Instagram Story:

    Stories, ob Bilder oder Videos, werden als Hochformat angezeigt. Auch wenn hier jedes Endgerät die Stories minimal unterschiedlich darstellt, ist ein Format von 1080 x 1920 Pixel der ideale Kompromiss. Erzählen Sie Ihre Geschichte!


    Instagram Bildgrößen 2021


    Pinterest Bildgrößen 2021

    Interessante Pins auf Pinterest werden gerne geteilt und bieten die besondere Möglichkeit über externe Links direkt zu Ihrer Homepage oder Ihren Inhalten auf anderen Social Media Plattformen zu gelangen. Es lohnt sich also das Interesse der Nutzer mit hochwertigen Pins in der richtigen Bildgröße zu wecken.

     

    Das Pinterest Profilbild

    Bei jedem Klick auf ihren Pin sieht der Betrachter Ihr Profilbild. Es sollte es so prägnant und aussagekräftig wie möglich sein, denn der Nutzer entscheidet jetzt, ob der ihrem Link folgen möchte. Überzeugen Sie mit Qualität und wählen Sie die Bildgröße 165 x 165 Pixel.

    Achtung responsiv: Auf Ihrer Homepage erscheint das Bild in voller Größe, auf den übrigen Pinterest-Seiten wird es mit 32 x 32 Pixeln verkleinert dargestellt. Achten Sie darauf, dass auch in dieser Größe alles gut zu erkennen ist.

     

    Der Pinterest Pin

    Pinterest ist die ideale Plattform für längere Infografiken oder das Darstellen von Kompletten Landing-Pages, denn die Länge eines Pins wird nicht beschränkt. Der Pin sollte hierbei eine Breite von mindestens 600 Pixeln haben.

    Achtung responsiv: Auf Hauptseite und Pinnwand wird der Pin mit 236 Pixeln in der Breite angezeigt.

    Achtung Thumbnails: Große Thumbnails haben die Größe 222 x 150 Pixel. Kleine Thumbnails sind 55 x 55 Pixel groß. Berücksichtigen Sie, dass auch in dieser Darstellung alles Wichtige zu erkennen ist.


    YouTube Bildgrößen 2021

    YouTube ist in den letzten Jahren immer wichtiger für Unternehmen geworden. Im Internet werden so viele Videos wie noch nie geschaut. Und die Qualität der Inhalte nimmt stetig zu. Hier gilt es, sich mit hochwertigen Bildern vom sonstigen Angebot abzuheben und seine Zielgruppe zu begeistern.

     

    Das YouTube Profilfoto

    Bei YouTube können Sie individuell entscheiden, ob ein rundes oder eine eckiges Profibild am besten zu Ihnen passt. Dieses Profilbild ist im oberen Bereich Ihres YouTube Channels und unter jedem geposteten Video zu sehen. Es ist Ihr Wiedererkennungszeichen. 2021 wird für das Profilbild eine Größe von 800 x 800 Pixeln empfohlen.

    Achtung Thumbnail: Angezeigt wird das YouTube Profilbild zunächst in einer Größe von 98 x 98 Pixel. Achten Sie darauf, dass auch in dieser Darstellung alles zu erkennen ist!

     

    Das YouTube Channel Titelbild

    YouTube Videos werden längst nicht mehr in erster Linie auf einem Computermonitor geschaut. Smartphone, Tablet und Smart-TV werden immer häufiger für das Konsumieren von YouTube Videos verwendet. Somit muss auch Ihr Titelbild für all diese Endgeräte optimiert sein. Ihr YouTube Channel Titelbild sollte deshalb das Format 2048 x 1152 Pixel haben.

    Achtung responsiv: Auf den verschiedenen Endgeräten wird das Titelbild skaliert dargestellt

    Tablet-Display: 1855 x 423 Pixel
    Handy-Display: 1546 x 423 Pixel
    TV-Display: bis zu 2560 x 1440 Pixel

    Wichtig: Links und Rechts werden jeweils 507 Pixel nicht angezeigt. Nur der zentrale Teil des Titelbildes ist sichtbar. Berücksichtigen Sie dies bei der Gestaltung.

     

     Ihr YouTube Video

    YouTube ist und bleibt eine Video-Plattform. Nutzen Sie Ihre Videos, um Firmenphilosophie und Produkte vorzustellen, machen Sie ein Erklärvideo oder geben Sie ein Live-Webinar. YouTube ermöglicht Ihnen unzählige Möglichkeiten. Bei dem empfohlenen Seitenverhältnis von 16:9 sollten Ihre Videos eine Mindestgröße von 1920 x 1080 Pixel aufweisen (Full HD). Auch das Thumbnail sollte diese Mindestgröße haben und zum Anklicken anregen.


    YouTube Bildgrößen 2021


    LinkedIn-Bildgrößen 2021

    Um Unternehmen und qualifizierte Mitarbeiter passgenau in Kontakt zu bringen gibt es LinkedIn. Die LinkedIn Seite funktioniert wie ein Aushängeschild oder eine Bewerbungsmappe, abgerundet von überzeugenden Bildern in den empfohlenen Größen.

     

    Das persönliche LinkedIn Profilbild:

    Das Profilbild ist Ihr Bewerbungsfoto und der erste Eindruck, den potenzielle Arbeitgeber bekommen. Hier empfiehlt sich eine Bildgröße von 20000 x 20000 Pixel (mindestens 400 x 400 Pixel).

     

    Das persönliche LinkedIn Titelbild:

    Das Titelbild liegt beim Öffnen Ihrer Profilseite hinter Ihrem Profilbild und begrüßt die Seitenbesucher. Mit einer Größe von 1584 x 396 Pixeln machen Sie hier den besten Eindruck.

     

    Das LinkedIn Unternehmens-Profilbild:

    Zeigen Sie, wer Sie als Unternehmen sind! Mit einem starken Profilbild. Durch ein aussagekräftiges und hochwertiges Auftreten können Sie noch mehr Nutzer dazu bewegen, Ihre Website zu besuchen. Die empfohlene Bildgröße ist 300 x 300 Pixel.

    Achtung responsiv: In der Suche erscheint das Profilbild oder Logo in einer Größe von 60 x 60 Pixel. Es ist wichtig, dass Ihr Unternehmen auch in dieser Größe klar erkennbar ist.

     

    Das LinkedIn Unternehmens-Titelbild:

    Hier können Sie sich als Unternehmen präsentieren. Zeigen Sie, was Sie zum idealen Arbeitgeber macht. Sie haben hier mit 1536 x 768 Pixeln sogar noch etwas mehr Platz als beim persönlichen Titelbild zur Verfügung steht.

     

    Das LinkedIn Business Banner Image:

    Zusätzlich zum Unternehmens-Titelbild können Sie sich in einem Banner-Image präsentieren. Das Teamfoto, Ihr Unternehmensgebäude, oder eine Infografik. Sie entscheiden, was der Besucher Ihrer Seite sehen soll. Am besten mit einer Bildgröße von 646 x 220 Pixel.

     

    Weitere wichtige Bildgrößenempfehlungen für LinkedIn:

    Shared Image oder Link: 1200 x 627 Pixel
    Hero Image: 1128 x 376 Pixel


    LinkedIN Bildgrößen 2021


    Unser Fazit

    Mit einer gut funktionierenden Bildgröße überzeugen Sie in Zukunft auf jeder Social Media Plattform! Der Inhalt Ihrer Bilder ist pure Kreativität. Die Bildgröße verleiht dieser Kreativität den richtigen Rahmen und verstärkt den Effekt, den Sie erzielen möchten, zusätzlich.

    Speichern Sie diesen Blogeintrag (z.B. als Lesezeichen) und finden Sie auch in Zukunft die richtige Größe für Ihre Social Media Inhalte.

  • Design-Podcasts für Kreative

    Design-Podcasts für Kreative

    Podcast-fuer-Designer

    Kreativer Input to-go! Podasts werden immer beliebter und liefern Unterhaltung, Wissen oder Inspiration, überall abrufbar. Auch in Sachen Design gibt es eine bunte Mischung an Podcasts, die mit ihren Shows überzeugen und von denen wir Ihnen ein paar Vorstellen möchten.


    Nägel und Köpfe – Der ADC Podcast

    Die Mitglieder des Art Director Clubs verleihen jedes Jahr sogenannte Nägel für exzellente kreative Kommunikation an Designer und Designerinnen. Das schließt Werbung, Design, Szenographie, Fotografie, Architektur, Illustration, digitale Medien, Regie und Komposition mit ein. In dem Podcast werden Kampagnen, Projekte und Designs vorgestellt, in jeder Folge ein Case inklusive dem kreativen Kopf hinter dem Projekt. Also hier ist garantiert für jeden Kreativen was dabei! Verfügbar ist der Podcast auf der eigenen Website, Spotify & Co.


    OHNE DEN HYPE – Interviews mit Kreativen

    In dem Podcast OHNE DEN HYPE erscheint jede Woche ein persönliches Interview mit kreativen Köpfen. Der Podcast zeigt die persönliche Seite der Menschen, ohne den ganzen Hype, der sonst um sie herrscht. Ein inspirierender Podcast mit Charakter! Verfügbar auf der eigenen Website, Spotify, YouTube & Co.


    Hurra Hurra – ein Designpodcast der BURG

    Der Design-Podcast der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle beschäftigt sich mit aktuellen Positionsbestimmungen, Debatten und Fragestellungen im Design. Es geht dabei auch um die Frage, wie das Designstudium die zukünftigen Aufgaben des Designs aufgreifen kann. Interviewt werden Designer*innen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen. Also ein super Podcast für junge Designer*innen aber auch für alte Hasen die auf dem neusten Stand bleiben wollen! Zu finden ist der Podcast auf Spotify, Deezer & Co.


    Form Design Podcast

    Einmal im Monat nähern sich Anton Rahlwes und Nina Sieverdig der Idee von Design im Form Design Podcast. Hier steht im Mittelpunkt, wie Design beschrieben werden kann und was Design eigentlich ist. In Interviews mit Designexpert*innen werden verschiedenen Sichtweisen eröffnet und geben einen tiefen Einblick in den Kern von Design.

    Podcast-blogging-vlogging-live-streaming


    DDCast – Podcast vom Deutschen Designer Club

    Der DDCast – Was ist gut? Design, Kommunikation, Architektur Podcast präsentiert jede Woche eine neue Stimme, die sich zu der Zukunft des Designs, was kommt und was wir besser machen können beschäftigt. Experten direkt aus dem Design oder aus anderen Disziplin wie Wissenschaft und Politik. Ein facettenreicher Podcast mit vielen Denkanstößen und interessanten Persönlichkeiten. Hören könnt ihr den Podcast auf der Website, iTunes, Spotify und Deezer.


    Der kreative Flow – Ein Podcast für Kreativschaffende

    Dieser Podcast ist ein kleiner Motivations-Booster und Kreativ-Coach zugleich. Roberta Bergmann gibt in ihrem Podcast Tipps und Tricks, wie du dein kreatives Ich pushen und deine skills ausbauen kannst. Der Podcast ist interaktiv gestaltet und du kannst beim zuhören selbst aktiv werden! Eine super Sache! Den Podcast findest du auf Spotify, iTunes oder Google Podcast.


    Jonas Arleth I Web & Design Podcast

    In den wöchentlichen Episoden von Jonas Arleth geht es um Web und User Interface Design, Freelancing, Kunden, Arbeitsprozesse und alle Überlappungsbereiche. Dabei überzeugt der Podcast nicht nur mit Fachwissen, sondern auch mit Hilfestellungen, Motivation und nützlichen Tipps. In den über 100 Folgen gibt es also viel zu lernen! Den Podcast findest du auf Spotify, Soundcloud und iTunes.


    Formfunk Podcast

    Seit 2015 interviewt Matthias Gieselmann in seinem Podcast verschiedene Kommunikationsdesigner*innen. Dabei wird über ihre Arbeit, Haltung und ihr Leben gesprochen. Die Folgen erscheinen unregelmäßig aber bieten einen schönen Einblick in die Köpfe der kreativen Designer*innen. Bekannte Gäste sind Stefan Sagmeister, Erik Spiekermann oder Tristan Harris.  Verfügbar ist der Podcast auf iTunes oder auf der Website.


    Freelance Designer Club Podcast

    Unternehmerisches Denken lernst du von der Podcasterin Lisa Koch in ihrem Freelance Designer Podcast. Mit Mut, Motivation und Alltagstipps bekommst du in diesem Podcast alles was du brauchst, um den ersten Schritt in Richtung Design Freelancer zu machen. Neben interessanten Interview Gästen lernt man sehr viel aus den Erfahrungen von der Podcasterin. Auf Lisa Kochs nützliche Tipps könnt ihr auch Spotify und iTunes zugreifen.


    Designgebung

    Der Podcast der zwei Designstudenten Simon & Justin bietet eine erfrischende Perspektive auf den Fachbereich Design. Fragen um Perfektionismus, Studium und Designprojekte finden hier Platz. Reinhören könnt ihr auf Spotify und iTunes.


    Let’s create – dein Design und Business!

    Der authentische Podcast von Laura Friedrich versorgt dich mit Tipps rund um Design, Business, Selbstständigkeit und Markenaufbau. Über Nachhaltigkeit, das richtige Mindset und nützlichen Tipps aus eigener Erfahrung bis zu Interviews und persönlichen Erfahrungsberichten. Der Podcast hat viel zu bieten und ist super für alle Designer*innen, die sich selbstständig machen wollen. Auf Spotify und iTunes findet ihr den Podcast.


    WHAT WE THINK …

    Podcast sind nicht nur Inspirationsquelle, sondern auch eine hervorragende Weiterbildungsmöglichkeit! Die Inhalte der Podcaster*innen sind kreativ und wertvoll für alle Designliebhaber*innen und Künstler*innen da draußen. Ob abends auf der Couch, beim Einkaufen im Supermarkt oder auf dem Weg zur Arbeit, die Podcasts liefern kompaktes Fachwissen und wunderbare Unterhaltung!

  • 8 Tipps, wie Sie Video-Content gewinnbringend einsetzen

    8 Tipps, wie Sie Video-Content gewinnbringend einsetzen

    Videocontent-fuer-Unternehmen

    Das Video ist das Multitalent unter den Content-Formaten. Das dürfe nicht zuletzt daran liegen, dass  es sich nicht nur zur Kreation von unterhaltsamen Inhalten eignet, sondern auch als Rahmen für  Informationsvermittlung, Tutorials und Marketing. Gerade in „digital geprägten Zeiten“ wie diesen  schauen, produzieren und verbreiten immer mehr Menschen Video-Content. 

    Die Kombination von Video und Audio macht diese Art von Content besonders aussagekräftig und ist  in der Lage, gesteigerte Aufmerksamkeit zu generieren. Sachverhalte können anschaulicher dargestellt  und (Produkt-) Geschichten besser erzählt werden – Stichwort Storytelling, DAS Marketingtool, um  Rezipienten persönlich und emotional zu erreichen und die Kundenbindung zu stärken.  

    Gerade kurze Videos sprechen Social Media-User*innen an, da sie ihnen meist nicht viel abverlangen  und auf die Schnelle zu Antworten führen. Warum sonst ziehen wir so oft YouTube-Tutorials einer 

    geschriebenen Bedienungsanleitung vor!? Es ist der Mix aus Unterhaltung und Mehrwert, der die  Zuschauer*innen so empfänglich für dieses Format macht. 

    Auch aus der SEO-Perspektive ist Video-Content nahezu unschlagbar treffsicher. Suchmaschinen wie  Google belohnen Websites mit vielfältigem Content mit besseren Rankings und auch auf Social Media Startseiten sind Videos immer häufiger anzutreffen. Zwar bleiben auch Bilder und Texte nach wie vor  wichtige Bausteine eines jeden gelungenen Web-Contents, doch nur wer auch Videos integriert,  schöpft das volle Potenzial aus. TikTok, Youtube, Stories und Reels zeigen deutlich: Der Siegeszug des  Videos ist in vollem Gange. Zeit also, aufzuspringen! 

    Mit unserer Zusammenstellung von Tipps und Tricks zeigen wir Ihnen, wie auch Sie die Potenziale  dieses Formats gezielt und gewinnbringend nutzen können.


    1. Relevanz mit Ziel – Schaffen Sie erkennbaren Mehrwert

    Bevor Sie mit der Produktion loslegen sollten Sie sich ein paar grundlegende Fragen stellen: Was ist  der Mehrwert des geplanten Videos? An welche Zielgruppen richtet es sich? Wie erreichen wir diese  am besten? Diese Aspekte sollten Sie permanent im Hinterkopf behalten, wenn es darum geht, guten  (Video-) Content zu produzieren.  

    Schließlich kann man davon ausgehen, dass Nutzer*innen Ihr Video nur anklicken, wenn es Ihnen  irgendeine Form von Mehrwert verspricht und keine Zeitverschwendung darstellt. Überlegen Sie sich  deshalb genau, welche Themen und Inhalte Ihre Kund*innen interessieren könnten. Dabei kann es  beispielsweise auch hilfreich sein, die eigene Website mal aus Kundenperspektive zu betrachten und  sich beim Kundenservice nach häufig gestellten Fragen und aufkommenden Problemen zu  informieren. So können Sie Ihren Content gezielter gestalten und sich damit vielleicht sogar vorab  schon ein wenig Kommunikationsaufwand sparen.

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    2. Die Würze der Kürze – Beschränken Sie sich auf das Wichtigste

    „Wenn man schon mal dabei ist, dann soll es sich auch lohnen!“ – Das denken sich vermutlich viele bei  der Video-Planung und -Produktion. Der Gedanke scheint plausibel und sicher haben Sie Ihren  Kund*innen viel zu sagen, doch raten wir Ihnen dringend davon ab, Videos inhaltlich zu überladen.  

    Beim täglichen Scrollen werden User*innen geradezu mit Informationen überschüttet und müssen  jedes Mal aufs Neue abwägen, welcher Content sich zu konsumieren lohnt. Dabei wirken  ausschweifende Texte und lange Videos oft abschreckend. Besinnen Sie sich also auf das Wichtigste!  Vieles lässt sich herunterbrechen und oft steigert die Kürze eines Videos noch dessen Prägnanz und  Aussagekraft. Experimentieren Sie bei Bedarf auch mit verschiedenen Video-Längen und beobachten  Sie, welche Art von Content am meisten Engagement hervorruft. 

    Unser Extra-Tipp: Besonders die ersten paar Sekunden zählen, um das Interesse der User*innen zu  gewinnen und sie zum Weiterschauen zu animieren. Achten Sie deshalb auf ein kurzes und knackiges  Intro, das neugierig macht.


    3. High Quality trotz Low Cost – Gute Videos mit wenig Equipment

    Noch ein unschlagbarer Vorteil des Video-Contents: Sie können ihn mit einfachen Mitteln und in  verhältnismäßig kurzer Zeit selbst produzieren, anstatt dafür erst externe Teams professioneller  Filmemacher zu beauftragen. Es muss sich nicht immer um hochgradig aufwendige Produktionen 

    handeln. Bei guter Sound- und Bildqualität reicht oft schon die Smartphone-Kamera, sodass das  fehlende technische Equipment keine Ausrede mehr darstellen sollte.  

    Achten Sie jedoch stets darauf, keinen halbherzigen Content zu produzieren. Bei aller Einfachheit  sollten Ihre Videos immer einem qualitativen Anspruch folgen und vorab gut konzipiert werden, denn  nur so haben sie eine Chance, sich von den Massen an Content auf Social Media abzuheben.


    4. Die Tücken der Technik – Je kompatibler, desto erfolgreicher!

    Wir alle kennen sie, die Tücken der Technik. Doch auch technische Details sollten Sie nicht davon  abschrecken, auf Video-Content zu setzen. Folgende Stellschrauben gilt es dennoch zu beachten, um  sicherzustellen, dass Ihr Videoclip auf den verschiedenen Plattformen auch problemlos ausgespielt  werden kann:  

    Das Format Ihres Videos sollte mit den jeweiligen Plattformen und Endgeräten kompatibel sein, auf  denen Sie das Video anbieten möchten. Das ist vor allem für die mobile Nutzung von Bedeutung, da  viele Nutzer*innen zum Abspielen von Videos ihr Smartphone oder Tablet verwenden. Bild, Texte und  Details sollten auf diesen Geräten ebenso gut erkennbar sein wie auf einem Computerbildschirm. Des  Weiteren gilt es, zwischen Hoch- und Querformat bzw. Quadratbild und verschiedenen Seitenverhältnissen auszuwählen. Als Dateityp empfehlen wir klassischerweise die gute alte MP4- Datei. Zu einem guten Video gehört außerdem immer auch ein SEO-tauglicher Titel und eine  angemessene Beschreibung. 


    5. The Sound of Silence – Gute Videos brauchen keinen Ton

    Beim Scrollen durch den Feed wird die Video-Vorschau meist ohne Ton abgespielt und erst beim  Anklicken durch die Nutzer*innen aktiviert. Im besten Falle tun sie das zwar, doch dazu müssen Sie sie  erst einmal mittels ansprechender Inhalte motivieren. Dementsprechend ist es wichtig, dass das Video  – vor allem die ersten Sekunden – auch ohne Ton ansprechend und vor allem verständlich gestaltet  sind.  

    Hilfreich dafür sind beispielsweise bildbegleitende Untertitel, die die Message vermitteln und vielleicht  sogar genügend Interesse wecken, um die User*innen zum Weiterschauen mit Ton zu bewegen.

    Videocontent-fuer-Unternehmen


    6. Storytelling – Von Markenbotschaften und Produktgeschichten

    In Videos können Bilder Geschichten erzählen. Dabei kann es sich um verschiedene Themen und  Inhalte von der Unternehmensphilosophie bis hin zum Produktmarketing handeln.  

    Das Video erlaubt es Ihnen, das, was Sie sagen wollen, eingängiger zu kommunizieren: Ein Produkt,  das Sie bewerben wollen, eine Kampagne, die Sie starten, ein Projekt, das Sie unterstützen oder ein  Appell, den Sie ausrufen. Oft lassen sich diese verschiedenen Anlässe auch vereinbaren. So kann ein  

    Werbevideo beispielsweise auch Vorteile und Unternehmenswerte wie Umwelt- und  Sozialbewusstsein vermitteln und so parallel zu Sympathie und Wiedererkennungswert Ihrer Marke  beitragen. Damit bietet das Video – zumindest für viele Anlässe – noch mehr Möglichkeiten als ein  klassischer Bild-Post.


    7. Der erste Eindruck – Das Thumbnail muss sitzen

    Das Thumbnail bzw. Titelbild Ihres Videos ist in der Regel das erste, was Ihre potenziellen  Zuschauer*innen zu Gesicht bekommen und sollte daher mit Bedacht ausgewählt werden. Viele  Videoplattformen bieten zwar Vorlagen an, doch meist eignen sich selbst gestaltete Bilder besser, um  einen Eindruck vom Inhalt Ihres Videos zu verschaffen und so für mehr Interesse, Aufmerksamkeit und  Klicks zu sorgen.  

    Doch auch hier gilt: Weniger ist mehr! Ein überladenes, quietschbuntes Vorschaubild birgt die Gefahr,  vom eigentlichen Content abzulenken und Nutzer*innen abzuschrecken. Bleiben Sie also lieber beim  Wesentlichen und machen Sie durch Ihr Thumbnail keine falschen Ankündigungen, die nachher für  Enttäuschung sorgen könnten. Das Titelbild, das Sie wählen, sollte auffallen, aber nicht überfordern  und gleichzeitig die Kernbotschaft des Videos widerspiegeln.


    8. Netzwerke nutzen – Reichweite schaffen

    Wenn Sie nun schon ein Video produziert haben, bietet es sich an, es auf mehr als einer Plattform  auszuspielen, um größtmögliche Reichweiten zu erzielen. Videos gehören auf Social Media-Seiten zu  den Inhalten, die im Vergleich besonders oft geteilt werden. Denken Sie also darüber nach, das  ursprünglich für Facebook oder YouTube gedrehte Video direkt auch auf Instagram zu posten oder es  zumindest dort zu verlinken, um Ihre Reichweite zu steigern und bei Bedarf auch die jüngeren  Zielgruppen zu erreichen. 

    Manchmal kann es auch hilfreich sein, wenn andere Accounts, z.B. Geschäftspartner oder Mitarbeiter  im Privaten Ihre Videos teilen und weiterverbreiten. Dadurch besteht die Chance, zusätzliche Follower  zu gewinnen und Engagement und Interaktion zu generieren.


    Unser Fazit

    Wir sind überzeugt: Das Video ist das perfekte Tool, um Marketingziele und Kundenbedürfnisse unter  einen Hut zu bringen und gleichzeitig Abwechslung und Schwung in Ihre Web-Aktivitäten und in die  Feeds Ihrer Follower*innen zu bringen. Mit relativ wenig Aufwand lassen sich so große Wirkungen und  Erfolge in Form von Interaktions-, Klick- und Follower-Zuwachs erzielen. Ein bisschen Übung bringt  Routine und neue Ideen, um spannende, informative und gewinnbringende Videoclips zu produzieren,  für die Sie auf lange Sicht auch die Algorithmen der Suchmaschinen belohnen werden. Also, auf die  Plätze, fertig uuund Action!

  • 10 Social Media Trends, mit denen Sie 2021 so richtig durchstarten

    10 Social Media Trends, mit denen Sie 2021 so richtig durchstarten

    Erobern Sie die Welt der sozialen Netzwerke

    Ein stürmisches Jahr liegt hinter uns und wir alle warten gespannt auf 2021. Die sozialen Medien haben in diesem Jahr – funktional wie emotional – eine fundamentale Rolle gespielt, denn während wir nicht raus gehen konnten, ging das „Daily Business“ auf den Online-Plattformen weiter. Sogar mehr noch: Viele Menschen nutzten 2020 soziale Netzwerke, um ihre Stimme zu erheben, Gemeinschaft zu schaffen und Neues zu kreieren – ob eindrucksvolle Kunst, politische Debatten, innovative Erfindungen oder fesselndes Design. Mobile Technologien befinden sich in permanenter Weiterentwicklung, mit immer mehr Nutzern und neuen Trends, die in Rekordzeit viral gehen.

    Wir haben eine Übersicht der 10 Social Media-Trends erstellt, die Sie 2021 unbedingt berücksichtigen sollten, um die zahlreichen Chancen der Plattformen für Ihr Unternehmen nutzen zu können:


    1. Die „vier Cs“ des COVID-19-Contents – Was die Social Media-Community aktuell beschäftigt

    Ein Bericht von Talkwalker und Hubspot sagt voraus, dass die Corona-Pandemie das Online-Leben auch auf lange Sicht beeinflussen wird und die „vier Cs“ des COVID-19-Contents unsere Social Media-Plattformen 2021 weiterhin prägen werden. Diese stehen kurz für community, contactless, cleanliness, compassion (Deutsch: Gemeinschaft, Kontaktlosigkeit, Sauberkeit, Mitgefühl) – Aspekte, die sich im vergangenen Jahr bewährt haben und auch in Zukunft angesagt sein werden. Hier bietet es sich an, die umgesetzten Maßnahmen bezüglich Hygiene, Mitarbeiterschutz und Wohlbefinden auf Social Media zu kommunizieren und mit der Community in Austausch zu treten. Gerade in unsicheren Zeiten sollten die digitale Kommunikation, der Kundenkontakt und die Marketing-Aktivitäten unbedingt an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden, um die „vier Cs“ als festen Bestandteil der Unternehmensphilosophie nach außen zu tragen und ein menschliches, authentisches Firmenimage zu schaffen.


    2. Erfolgsformat Video – So machen Sie Ihren Feed lebendig

    Videos sind aus Social Media schon lange nicht mehr wegzudenken. Sie unterhalten, sind leicht zu konsumieren und haben einen persönlichen, organischen face-to-face Effekt. Im digital geprägten Jahr 2020 ist die Popularität dieses Formats noch einmal angestiegen. Grund dafür war unter anderem die App TikTok, die die Potenziale des Videos erkannt hat und wohl zu den Erfolgsapps des vergangenen Jahres zählt. Der enorme Hype um die Videoapp beeinflusst die gesamte Social Media-Landschaft und führt zu gigantischen Erfolgen der dort viral gehenden User, Trends und Produkte.

    Doch neben TikTok haben auch andere Apps neue Funktionen in ihren Anwendungen eingeführt, um mehr Video-Content bereitzustellen, so zum Beispiel Instagram mit seinen 15-sekündigen „Reels“. Warum dieses Format so beliebt ist, dürfte klar sein: Kurze Videos sind meist relativ einfach zu produzieren und erreichen meist große Reichweiten. Darüber hinaus bietet das Format einen enormen kreativen Spielraum zur Verwirklichung aller nur denkbaren Ideen, mit denen jede Zielgruppe erreicht werden kann.


    3. Interaktion Next Level – Neue Nutzungserlebnisse schaffen mit Augmented Reality

    Social Media-Spezialist Jo Birleson von Envato ist überzeugt: Mit Augmented Reality könnte „the next evolution of [Social Media] interaction“ erreicht werden. AR-Filter sind zwar nichts Neues mehr, doch mit der steigenden Qualität wird auch die Nutzung immer populärer. 2020 hat sich gezeigt, dass einige AR-Filter regelrecht viral gingen und dem Creator somit jede Menge Aufmerksamkeit und Bekanntheit einholten.

    Besonders in den Stories sind Filter beliebt und die Auswahl wächst ins Unermessliche. Das liegt unter anderem auch an jener Instagram-Funktion, die Usern das Kreieren und Bereitstellen eigener Filter ermöglicht. Das ist nicht nur bei der privaten Nutzung unterhaltsam, sondern auch überaus praktisch für Ihr Unternehmen: Stellen Sie Ihren Followern einen eigenen AR-Filter zur Verfügung, den diese in ihren Stories nutzen können, so schaffen Sie Präsenz und Interaktion. Dies verhilft Ihrem Unternehmen nicht nur zu gesteigerter Bekanntheit, sondern ist auch eine gute Möglichkeit, Ihre Follower zu entertainen und emotional zu erreichen.


    4. Digitaler Aktivismus – So nutzen Sie Ihre Stimme auf Social Media

    Mehr denn je ging es 2020 auf sozialen Netzwerken um gesellschaftliche Probleme und politische Themen wie Rassismus, Feminismus, Umweltschutz und mentale Gesundheit. Diese Entwicklung zeigte sich deutlich an weltweiten Bewegungen wie z.B. Black Lives Matter, die sowohl in der realen als auch in der virtuellen Welt einen hohen Stellenwert eingenommen haben. Dieser wichtige Trend hat das Potenzial, einen langfristigen Wandel in Gang zu setzen, der aus Social Media mehr als eine reine Unterhaltungsplattform macht und für mehr Aufmerksamkeit und Toleranz sorgt.

    Auch Firmen und Organisationen sollten ihre (digitale) Reichweite nutzen, um Bewusstsein über menschliche und unternehmerische Grundwerte zu schaffen und Follower zum Nachdenken anzuregen. Ein offener Dialog schafft nicht nur Nähe und Authentizität. Vielmehr steigern Stellungnahmen zu relevanten Themen auch Ihr Ansehen und leisten einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft.


    5. Interaktiver Content – So steigern Sie Reichweite und Engagement

    Auch in diesem Jahr spielt interaktiver Content eine zukunftsweisende Rolle und es scheint wichtiger denn je, mit seinen Followern zu interagieren. Durch Umfragen, Quizze, Gewinnspiele und Geschenk-Aktionen beschäftigt sich der Nutzer länger mit Ihrer Marke, was im besten Fall zu einer positiven Emotionalisierung führt und das Engagement steigert. Dadurch verbessert sich nicht nur die Gefühlslage des Users, sondern auch Ihr Rang in den Suchergebnissen und Feeds. Denn es gilt: Je mehr ein Follower mit Ihren Beiträgen und Storys interagiert, desto höher setzt der Algorithmus Ihre Beiträge und Storys im Feed des jeweiligen Nutzers an.

    Für diesen Trend bieten sich ebenfalls die Story-Funktion der Social Media-Plattformen bestens an. Auf Instagram können Sie mühelos nach der Meinung und der Stimmungslage Ihrer Follower fragen, Antwortfelder einblenden oder sogar ein Quiz starten. Auch die Live-Funktion ist ein starkes Tool für mehr Engagement, denn mit ihrer Hilfe können Sie Ihre Abonnenten direkt entertainen und mit ihnen ins Gespräch kommen.

    Ein wachsames Auge für trendige Themen und Online-Aktionen ist ebenfalls von Vorteil, denn auch dabei ist meist eine hohe User-Interaktion zu erwarten. Zum Beispiel die Aktion #OrangeYourCity, bei der Gebäude und Gegenstände in Orange leuchten, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Die Teilnahme an besagten Aktionen bringt viel Engagement und gibt den Usern – besonders denen, die sich mit der jeweiligen Aktion identifizieren – ein Gefühl der Verbundenheit mit Ihrem Unternehmen. Aber Vorsicht, hier ist Authentizität gefragt und die Teilnahme sollte nur bei den Aktionen erfolgen, hinter denen Sie auch wirklich stehen! Fest steht jedoch: Diskussionen, bedeutende Themen, interaktiver Content und Austausch stärken die persönliche Beziehung zwischen Ihrem Unternehmen und seinen Followern und sollten deshalb auch in Zukunft im Fokus stehen.


    6. Social Commerce – So nutzen Sie die zukunftsweisenden Marketingmöglichkeiten der Plattformen

    Neben Websites und lokalen Geschäften explodiert der Vertrieb der eigenen Produkte auf sozialen Plattformen. Hier gehen Marketing und direkter Kauf Hand in Hand, besonders durch Funktionen der direkten Verlinkung von Produkten. Auf Instagram oder Pinterest wird der Nutzer durch einen Klick auf das Bild oder die Verlinkung des abgebildeten Produkts direkt zum Online Shop geleitet und kann das Produkt in wenigen Schritten kaufen.

    Eine interessante Entwicklung im Social Commerce ist die praktische Neueinführung des Instagram-Shops. Hier stellt Instagram Produkte vor, die sich nach den Interessen der User ausrichten. Es handelt sich also um einen leicht zugänglichen, personalisierten Online Shop mit Infinite-Scroll, in dem Ihr Unternehmen seine Produkte platzieren kann. Wie Sie das schaffen? Durch Interaktion und Engagement (siehe Punkt 2)! Nutzer können Produkte direkt per Instagram Direct Message an ihre Freunde schicken, sie speichern oder sogar in ihrer Story teilen. All das sind vorteilhafte Funktionen, auf die auch Ihr Unternehmen setzen sollte.


    7. Self-Aware Marketing – Wie Sie Ihr Business selbstbewusst vermarkten

    Immer mehr Firmen brechen mit den Konventionen klassischer Marketing-Kampagnen. Anstatt ihre Verkaufsabsicht verborgen zu halten, legen sie eine radikale Ehrlichkeit an den Tag und stehen offen zu ihren kommerziellen Zielen. Diese Form der Werbung nennt man Self-Aware Marketing. Der Erfolg dieser Strategie beruht auf der Kreativität der selbstreferentiellen, oft ironischen Werbeslogans und Headlines. Da gerade Social Media-User an abwechslungsreichen Content gewöhnt sind, ist die Empfänglichkeit für diese unkonventionelle, erfrischende Form des Marketings hier meist sehr hoch.

    Das schwedische Unternehmen „Oatly“, welches unter anderem Hafermilch und Eis herstellt, hat uns mit seiner humorvollen und viel beachteten „OOH“- Kampagne gezeigt, wie es geht: Minimalistische und zugleich gigantische Werbeanzeigen, die mit einem einzigen Satz für schmunzelnde Gesichter und Aufmerksamkeit sorgen, sind die Geheimwaffe. Auch sogenannte „Anti-Ads“, also „Anti-Werbeanzeigen“, verkörpern Authentizität und Transparenz und haben sich bereits in den 50er Jahren durch die Werbekampagne des VW-Beatle durchgesetzt.

    Ehrlichkeit ist ein unverzichtbarer Trend und resultiert aus dem Aufschrei nach mehr Menschlichkeit und weniger scheinheiligem Perfektionismus im Netz. Darüber hinaus peppt ein solches Um- und Neudenken jede Marketing-Kampagne auf und setzt sich von dem ab, was wir bereits zu Genüge kennen.


    8. Design Trends – So gestalten Sie ihren Content meisterhaft

    Besonders Instagram ist eine Plattform, die von Visualisierung lebt. Das Auge entscheidet mit und hier ist es besonders für Unternehmen im Design-Bereich empfehlenswert, mit den aktuellen Grafik- und Designtrends zu gehen. 2021 warten viele neue, spannende und elektrisierende Gestaltungsknaller auf uns, die allen anderen die Show stehlen. Informiert bleiben und die nächste Grafik an einen Trend anpassen, das ist die Devise. Denn Content, der nicht nur einen Mehrwert hat, sondern zusätzlich optisch überzeugt, ist einfach unschlagbar! Unser Tipp? Schauen Sie mal bei unserem Beitrag zu den Grafiktrends 2021 vorbei.

    Ein weiterer Vorteil davon, auf Gestaltungstrends zu setzen, ist die generelle Beliebtheit der Designs zum aktuellen Zeitpunkt. Dadurch erhalten Sie bei guter Umsetzung neue Follower, die Ihrem Unternehmen wegen des Designs der Beiträge folgen, obwohl sie nicht zur direkten Zielgruppe gehören. Denn vielen Nutzern geht es eben auch um inspirierenden und ästhetischen Content, den sie in ihrem Feed sehen wollen. So wird Ihr Unternehmen zur Inspirationsquelle und zum Lieblingskonto aller Designlover!


    9. Remixing – Wie Sie altem Content zu neuem Glanz verhelfen

    Social Media-Nutzer lieben es, aktiv mitzugestalten. Auf der Aufwertung und Neugestaltung von vorhandenem User-Generated Content beruht auch der Trend des Remixing. Kampagnen, die ihre Follower dazu aufrufen, eigene Ideen einzureichen oder an Aktionen teilzunehmen, erfreuen sich daher oft großer Beliebtheit. Die Nutzer haben Spaß und können kreativ sein: Ihre Firma bietet eine Vorlage und Ihre Follower verwenden diese, um neuen Content zu schaffen. Die dabei entstehenden positiven Gefühlslagen schaffen im besten Fall direkte Assoziationen mit Ihrem Unternehmen und bleiben langfristig in Erinnerung.

    TikTok ist ganz vorne mit der Funktion des „Duetts“ dabei: Hier können User ein bereits hochgeladenes Video nutzen, selbst ein Video dazu drehen und beide zeitgleich nebeneinander abspielen und hochladen. Ein perfektes Tool, um auf spielerische Weise Markenbotschaften zu verbreiten, Marketing zu personalisieren und massive Interaktionszahlen zu generieren.


    10. Alles… nur kein Stillstand – warum Sie ebenso aktiv bleiben sollten, wie die Social Media-Welt selbst

    Die App TikTok scheint zwar einer der Überflieger des vergangenen Jahres zu sein, doch auch die altbewährten Plattformen wie Instagram und Facebook treten nicht auf der Stelle. In Anbetracht der aktuellen Geschehnisse und der daraus resultierenden Trends kommt es laufend zu innovativen Anpassungen in der gesamten Social Media-Welt. Instagram zum Beispiel hat mit seinen „Reels“ eine neue Funktion geschaffen, um dem Video-Trend zu folgen. Die Größe, Struktur und Reichweite der bestehenden Plattformen macht es den Social Media-Giganten möglich, zu jeder Zeit anpassungs- und konkurrenzfähig zu bleiben.

    Zwar sollte der Hype um die Newcomer unter den sozialen Netzwerken nicht unterschätz werden, doch lassen sich Facebook, Instagram und Pinterest so schnell wohl nicht kleinkriegen. Die enormen Datenmengen, Nutzerzahlen und kreativen Spielräume dieser Plattformen bieten Chancen, die kein modernes Unternehmen ungenutzt lassen sollte! Trotzdem empfiehlt es sich auch hier, immer Ausschau nach neuen Netzwerken und Trends zu halten, um sie frühzeitig nutzen oder sogar mitgestalten zu können.


    Unser Fazit

    Wo so viel Dynamik herrscht, verliert man schnell den Überblick. So sehr Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, so sehr gilt es auch, sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen. Überlegen Sie sich zunächst, was im gegebenen Kontext für Ihr Unternehmen sinnvoll ist und womit Sie sich identifizieren können. Das Erfolgsrezept für eine gute Umsetzung besteht in der Mischung von Authentizität und dem entsprechenden Know-how! Definieren Sie die Ziele Ihres Unternehmens und prüfen Sie, welche Voraussetzung Sie für die Trends erfüllen müssen.

    Möchten Sie beispielsweise eine persönlichere Beziehung zu ihren Followern schaffen? Dann setzen Sie auf Engagement, Interaktion und auf eine liebevoll und authentisch gestaltete Web-Präsenz. Wollen Sie Ihren Marketing-Aktivitäten zu neuem Schwung verhelfen? Dann setzen Sie auf hochwertigen Video-Content, Self-Aware Marketing und Social Commerce.

    Sicher müssen dabei auch mal Schritte aus der Komfortzone hinausgewagt werden, aber gerade das macht es doch spannend. Nur wer wachsam bleibt und den Mut hat, sich auf Neues einzulassen, erhält die Chance, im großen Game der Social Media-Welt aktiv mitzuspielen. Denn eines steht fest: Dort herrscht niemals Stillstand. Es bleibt also spannend und wir blicken voller Neugierde und kreativer Inspiration auf das neue Jahr 2021, das neben den genannten Trends ja vielleicht auch die eine oder andere Überraschung für uns bereithält!

  • Warum ein eigener YouTube Channel extrem glaubwürdig macht!

    Warum ein eigener YouTube Channel extrem glaubwürdig macht!

    Fenster zur Welt ­– wie YouTuber die Welt verändern

    YouTube ist allgegenwärtig und ein gefühlter Allround-Experte. Junge Erwachsene sind mit Youtubern aufgewachsen wie zum Beispiel mit BibisBeautyPalace. Die bewegten Bilder vermitteln Nähe und suggerieren Vertrauen. Bibi wirkt eher wie eine gute Freundin statt der knallharten Geschäftsfrau, die mit ihrem Kanal Geld verdient.

    Haben wir ein Problem, finden wir garantiert die passende Lösung in einem YouTube-Video. Vom Reifenwechsel über den Fitness Workout bis zur Rechtsberatung. YouTube vermittelt eine gefühlte Nähe.

    Hier liegt die Chance für Unternehmen mit einem eigenen YouTube Channel an den Start zu gehen. Um junge neue Zielgruppen zu erreichen und – was noch wichtiger ist ­– zu begeistern.

    Wie Sie den klassischen Fehler im Vorfeld vermeiden bevor es peinlich wird

    Der Kardinalsfehler liegt wie bei vielen Social Media- Kanälen in der Beständigkeit. Ein YouTube Channel, der nur drei Videos aufweist und wobei das neueste aus dem vergangenen Jahr ist, wirft kein gutes Licht auf das gesamte Unternehmen. Solche toten Zombie-Kanäle schaden dem Image eher.

    Wie bei allen Marketing-Maßnahmen gilt: erst das Konzept. Dann die Tat. Sammeln Sie Themengebiete, legen Sie Drehtermine fest und planen Sie Zeit ein. Kein Video ist mal eben so nebenbei gemacht. YouTube ist weniger der Kanal für klassische Imagefilme, sondern vielmehr ein Medium, um aus dem Firmenalltag zu berichten.

    Wie bei unserem Kunden ADU. Das noch junge ADU TV gewährt Einblicke in den Arbeitsalltag, zeigt Handball-Sequenzen, um auf das Sport-Sponsoring zu verweisen und begleitet die Gewinnerin eines Facebook Gewinnspiels beim verlosten Kinobesuch. Die Videos und somit das gesamte Unternehmen wirken authentisch und sympathisch.

    ADU Service Gruppe auf YouTube

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    Dranbleiben und keine Wunder erwarten

    Der Aufbau einer Fanbase geschieht nicht von heute auf morgen. Geduld ist gefragt. Themen, die Menschen bewegen erzielen eine hohe Aufmerksamkeit, wenn Sie dranbleiben. So geschehen bei der Kölner Rechtsanwaltskanzlei Wilde Beuger Solmecke, deren Channel regelmäßig aktuelle Themen aufgreift wie zum Beispiel Was dürfen Lehrer oder Polizisten? oder zur geplanten EU-Urheberrechtsreform. Allein zum Artikel 13 sind mehrere Videos zu finden.

    Sein Erfolgsgeheimnis: trockenes Juristendeutsch auf konkrete Situationen zu beziehen. Er macht Recht greifbar und etabliert sich nebenbei als Experte. Auch und gerade für jüngere Zielgruppen.

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    Natürlich kann nicht jedes Unternehmen soviel Budget investieren wie zum Beispiel Global Player Miele. Mit innovativen Ideen und Einfallsreichtum lassen sich gute Ideen auch mit wenig Budget umsetzen.

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    Zum Beispiel filmt unser Kunde Universaltransport die tägliche Arbeit und nimmt die Zuschauer mit in die faszinierende Welt der Schwertransporte. Jeder Auftrag ist anders. Jedes Unterfangen ein Abenteuer. Das spricht nicht nur potenzielle Kunden an, sondern auch Logistik-Fachkräfte auf der Suche nach neuen Herausforderungen.

    Universal Transport

    Die Besonderheit bei Universal Transport ist, das der YouTube-Kanal in die Webseite integriert wurde und sobald ein neues Video hochgeladen wird, dieses auf beiden Kanälen direkt verfügbar ist.

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  • Lohnt sich ein Podcast auch für Ihr Unternehmen?

    Lohnt sich ein Podcast auch für Ihr Unternehmen?

    Warum ein Podcast nur erfolgreich sein kann, wenn Sie sich über die Zielgruppe Gedanken gemacht haben. Immer mehr Unternehmen binden Podcasts in Ihre Unternehmenskommunikation mit ein. Podcasts sind eine Möglichkeit komplexe Sachverhalte anschaulich zu vermitteln.

    Was ist ein Podcast?

    Ein Podcast ist eine Audiodatei, die mit einem RSS-Feed verbunden ist. Der Vorteil: Der Podcast ist unabhängig von Sendezeiten und kann jederzeit gehört werden.

    Was spricht für einen Podcast?

    Für einen Podcast muss nicht in teure Technik investiert werden. Fast jeder Bildschirmarbeitsplatz erfüllt die Grundvoraussetzungen, um einen Podcast produzieren zu können.

    Ein Podcast bietet neue Möglichkeiten, um sich einem Thema zu nähern. Im April 2019 startet zum Beispiel TV-Koch Tim Mälzer seinen Podcast „Fiete Gastro“ Das Konzept: Der Küchenbulle rätselt mit dem Moderator welcher Gast sich gleich zu Ihnen gesellen wird. Die eingeladenen Gäste sind entweder prominent oder stehen für ein ganz bestimmtes Thema. Als Einstieg sorgt ein Gastgeschenk für Gesprächsstoff. Kulinarische Themen rund um essen, kochen und genießen bilden einen roten Faden.

    Der Podcast ist das ideale Medium um Wissen und Information anschaulich aufbereitet zu vermitteln. Tim Mälzers Küchenhacks kommen z.B. im lockeren Gespräch gut rüber. Das wiederum verleitet  vielleicht zum Klicken und Stöbern auf seiner Homepage. Auch für Podcasts gilt: Die volle Strahlkraft entfalten Podcasts in einem klug durchdachten Marketing-Mix.

    Warum Podcasts für Unternehmen in OWL interessant sind

    Podcasts bieten sich für Unternehmen an, die sich als Spezialisten für bestimmte Themen etablieren möchten. Die Podcasts eignen sich hervorragend, um Nischenthemen zu besetzen. Wenn ein Tischler zum Beispiel einen Podcast zum Thema: „Holz und Wasser – wie aus Feinden Freunde werden“ auf seiner Homepage zum Download anbietet, weckt er Interesse.

    Wen möchte ich mit meinem Podcast erreichen?

    An erster Stelle steht eine genaue Definition der Zielgruppe. Im Gegensatz zu Print kann der Zuhörer nicht querlesen und sich den Content herauspicken, der ihn interessiert. Podcasts sollten also die Erwartungen der Zuhörer erfüllen. Nicht lange drumherum reden, sondern auf den Punkt formulieren.

    Podcasts werden  meist nebenbei gehört und begleiten uns via Smartphone durch den Tag. Wir entscheiden wann wir reinhören. Im Auto, in der Straßenbahn oder beim Kochen, Bügeln oder Joggen. Deswegen ist ein roter Faden umso wichtiger.

  • Influencer Marketing

    Influencer Marketing

    Verpassen Sie nicht die Trends 2019 im Influencer Marketing

    Inhaltsverzeichnis

    // Influencer Marketing. Was ist das genau?
    // Für welche Unternehmen oder Bereiche macht Influencer Marketing 2019 Sinn?
    // Werben auch konservative Branchen mit Influencern?
    // Welche Plattformen sind 2019 ideal für Influencer Marketing?
    // Influencer Marketing und das Budget von Marken. Sind Influencer 2019 feste Größen in der Budgetplanung?
    // Werden Influencer 2019 stärker in das gesamte Kommunikationskonzept  von Unternehmen mit eingebunden?
    // Wie lässt sich der Wert von Followern ermitteln?
    // Welche Rolle spielt WhatsApp für Influencer?

    Influencer Marketing. Was ist das genau?

    Beim Influencer Marketing werden Social Media Stars, Blogger und Youtuber zu Markenbotschaftern. Als Werbekanal gewinnt Influencer Marketing auch 2019 immer mehr Raum. Das wichtigste Kapital der Influencer ist ihre Authentizität.

    Dabei wird auch in diesem Jahr auf Instagram & Co mehr auf das echte und unverfälschte gesetzt. Hashtags wie #iweigh  zeigen zum Beispiel auch die ungeschminkte Wahrheit.

    Gegenseitiges Vertrauen ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Unternehmen sollten ihren Influencern kreativen Freiraum ermöglichen während Influencer Zusagen, beispielsweise über die Postanzahl, auch einhalten müssen. Ein heißes Eisen sind auch die Kennzeichnungspflichten. Vor dem Einsatz stehen klare Absprachen und Verträge.

    Für welche Unternehmen oder Bereiche macht Influencer Marketing 2019 Sinn?

    Etabliert hat sich das Influencer Marketing über die Themenbereiche Lifestyle, Beauty, Essen, Mode oder Sport und Fitness. Insgesamt sind das Bereiche, in denen Bilder eine hohe Wirkungskraft erzielen. Mittlerweile entdecken auch Unternehmen aus anderen Branchen das Influencer Marketing für sich.

    Werben auch konservative Branchen mit Influencern?

    Auch konservative Unternehmen wie zum Beispiel die Sparkasse hat mit ihrer Parodie auf Influencer Marketing im vergangenen Jahr mit dem Influencer „Der Bote“ für Aufsehen gesorgt.

    Welche Plattformen sind 2019 ideal für Influencer Marketing?

    Generell gilt: Das Medium ist die Botschaft. Ob WhatsApp, Blogs, Pinterest, Snapchat, Instagram, Facebook oder You Tube: Die Wahl des richtigen Kanals ist abhängig von der Zielgruppe, dem Produkt und den Influencer.  Auch 2019  gilt beim Influencer Marketing die goldene Marketing-Regel: erst Strategie und Konzept festlegen. Dann loslegen.

    Influencer Marketing und das Budget von Marken. Sind Influencer 2019 feste Größen in der Budgetplanung?

    Da die Bedeutung des Influencer Marketings auch 2019 stetig wächst,  kalkulieren Unternehmen  die Bezahlung von Influencern in Ihre Budgetplanung mit ein.

    Werden Influencer 2019 stärker in das gesamte Kommunikationskonzept von Unternehmen mit eingebunden?

    Erfolg ist immer eine Frage der Strategie. Je populärer Influencer Marketing wird, desto mehr spielen Influencer im gesamten Werbeauftritt eine Rolle. Die Vernetzung und Verknüpfung von Kampagnen wird 2019 noch mehr in den Fokus rücken.

    Wie lässt sich der Wert von Followern ermitteln?

    Früher zählte die Anzahl der Follower. 2019 setzt sich der Trend fort, das es eher um die Qualität der Follower geht. Nischeninfluencer zum Beispiel bewerben Produkte, die nicht auf eine große, sondern auf eine spezielle Zielgruppe ausgelegt sind.

    Welche Rolle spielt WhatsApp für Influencer?

    Influencer Marketing erobert auch 2019 mehr digitalen Raum. Nicht nur auf Social Media, sondern auch in Messengerdiensten wie beispielsweise im Stories-Format bei WhatsApp sind Influencer zunehmend präsenter.

  • Machen Sie kein Social Media bevor Sie diese 5 Social Media Trends 2018 kennen

    Machen Sie kein Social Media bevor Sie diese 5 Social Media Trends 2018 kennen

    Unternehmen folgen ihren Zielgruppen in die Social-Media-Welt. Welche Trends sind 2018 angesagt? SILBERWEISS hat die Top Five zusammengestellt.

    Zeit ist immer jetztWir sind es gewohnt, jede Information zu erhalten. Immer. Sofort. Ewig. Snapchat, Instagram und Facebook Stories setzen ein Zeichen gegen diesen Trend. Mit Inhalten, die sich nach wenigen Stunden selbst löschen. Das weckt Begehrlichkeit und erzeugt Neugier. Niemand möchte etwas verpassen. Zudem wirkt der Content durch Kurzlebigkeit spontan und authentisch. Wissenswert: hinter erfolgreichen Posts – und mögen sie noch so spontan wirken – steckt meist eine ausgeklügelte Marketingstrategie.

    Live-StreamingMarken und Produkte werden im Live-Streaming zum Erlebnis. Anschauen, sehen, erleben! Nie war es einfacher Kunden zu erreichen. Live-Streaming ist der Trend für Produkte und Dienstleistungen. Der Einsatz von Live-Videos spart komplexe Erklärungen, punktet durch Anschaulichkeit und lädt zur Interaktion ein.

    ChatbotIm Internet gibt es alles. Sofort. Jetzt. Rund um die Uhr. Das hat die Erwartungen an Kommunikation revolutioniert. Kunden möchten nicht lange auf Antworten warten. Immer mehr Unternehmen setzen dafür Chatbots ein. Die kleinen Dialogsysteme ermöglichen eine schnelle Reaktion. Social Bots in sozialen Netzwerken beantworten automatisch Kundenanfragen. Chatbots gehören im Dialog der Zukunft zum Standard-Repertoire.

    Organische Reichweite schrumpftDie organische Reichweite schrumpft immer weiter. Ein Phänomen, das in den nächsten Jahren zunehmen wird. Facebook ändert die Algorithmen und die Firmen müssen nun nachzeihen. Einfach nur posten reicht nicht mehr, um Zielgruppen zu erreichen. Eine solide Social-Media-Strategie setzt auf eine Kombination aus bezahlten und kostenfreien Inhalte. Generell gilt: Stetig Performance im Blick behalten und immer wieder nachjustieren.

    Neue PlattformenAuch 2018 werden neue Plattformen auftauchen, verschwinden oder bleiben. Die Branchenriesen wie Instagram, Snapchat, Facebook bleiben. Insgesamt wird Ihre aktive Nutzung 2018 noch selbstverständlicher. Vielleicht geht der Trend zu kleinen Nischen-Plattformen für Menschen, die zum Beispiel gleiche Interessen teilen. Viele neue Ideen stehen längst in den Startlöchern. Wir sind gespannt.

  • Mit WhatsApp Business begeistern Sie Ihre Kunden

    Mit WhatsApp Business begeistern Sie Ihre Kunden

    Per WhatsApp den Business Kundenservice verbessern

    WhatsApp geht den nächsten Schritt: WhatsApp Business. Unternehmen sollen damit neue Möglichkeiten für Kundenansprache und Marketing gegeben werden. Markt-Experten sind sich sicher, dass Mobile Messenger schon bald ein bedeutender Marketingkanal sein werden und möglicherweise sogar E-Mail oder Telefon ersetzen könnten.

    Einfach über die WhatsApp-Business-App das eigene Unternehmens-Profil anlegen. Statt einer zusätzlichen mobilen Telefonnummer kann auch eine bereits vorhandene Festnetznummer für den Business-Account registriert werden. Private und Business Whatsapp können dann gemeinsam auf einem Smartphone genutzt werden. Kunden sehen diese Profilseite vor der ersten Kontaktaufnahme und erhalten zusätzliche Informationen wie: Standort, Beschreibung, Öffnungszeiten und Link zur Webseite.

    Alle Informationen auf einen Blick

    Der Dienstleistungssektor profitiert besonders. WhatsApp eröffnet eine neuen Service-Chance: Der Augenoptiker kann per WhatsApp den Kunden Bescheid geben, dass die neue Brille abholbereit ist. Mit dem Frisör kann über WhatsApp der Termin abgesprochen werden. Oder die Medikamente in der Apotheke werden bequem über WhatsApp vorbestellt.

    Bequem automatisch antworten

    Eine Funktion erlaubt das automatische Antworten auf Kundennachrichten. Fertige Antwort-Bausteine können mit einem Schlüsselwort versendet werden. Statistiken geben Aufschluss über die Nachrichten.  Senden, zustellen, empfangen – alles auf einen Blick. Farbige Chatmarkierungen sortieren die Chats. Bestellung abgeschlossen, neuer Kunde, Termin vereinbart. Die Vorschläge von WhatsApp können Unternehmer individuell erweitert und anpassen.

    Kommt WhatsApp für Ihr Unternehmen in Frage? SILBERWEISS berät

    Noch ist WhatsApp Business kostenfrei. Die Möglichkeit über WhatsApp Newsletter zu verschicken und gleich zu sehen, wer was liest, eröffnet neue Perspektiven. Minimaler Aufwand. Maximaler Effekt.

  • Nie wieder falsche Bildgrößen in Facebook, Instagram & Co.

    Nie wieder falsche Bildgrößen in Facebook, Instagram & Co.

    Interessant für alle, die ihre Socialmedia-Kanäle selbst pflegen. Ob Facebook, Instagram oder Snapchat – die Größen und Formate für alle Social-Media-Kanäle gibt es jetzt übersichtlich zum Download.

    Denn: Die gängigen Größen und Formate haben sich gerade wieder geändert. Mit dem Guide Social Media Image & Video Sizes 2018 können die sozialen Netzwerke einfach super gepflegt werden. Der Katalog bietet Sicherheit und Orientierung für alle Bilder, Bewegtbilder und Videos.

    Social Media Image Sizes Überblick 2018

  • Auf zu neuen Kanälen – Facebook-Anzeigen ohne eigene Fanpage

    Auf zu neuen Kanälen – Facebook-Anzeigen ohne eigene Fanpage

    Neben Werbung für die Fanpage ist es bei Facebook auch möglich ohne eigne Fanpage für die Unternehmens-Webseite zu werben. Nutzen Sie neue Werbeperspektiven für Ihr Unternehmen.

    Erstes Gebot für erfolgreiche Werbung. Da werben, wo sich die Zielgruppe tummelt. Und das sind im Jahr 2017 die diversen Social-Media-Kanäle. Spitzenreiter ist Facebook. Nach wie vor haben viele mittelständische Unternehmen eine Hemmschwelle, um das Werbepotenzial von Facebook voll auszuschöpfen. Potenzial liegt brach.

    Facebook-Werbung auch ohne eigene Fanpage

    Ein Grund ist oft das Fehlen einer konsequenten Social-Media-Strategie. Im Alltag fehlt gerade Mittelständlern die Zeit, auch noch Social-Media-Aktivitäten effektiv zu planen. Nur eine gepflegte Fanpage ist eine gute Basis für Werbekampagnen. Was aber viele noch nicht wissen: Facebook ermöglicht die Anzeigenschaltung auch ohne eine eigene Fanpage. Daher sind Facebook-Anzeigen ein guter Weg, um in das Thema Social Media einzusteigen.

    Keine Streuverluste dank excellenter Filter-Möglichkeiten

    Der Clou: Facebook-Werbekampagnen sind dank excellenter Zielgruppenfilter frei von großen Streuverlusten. Dank der gesammelten Daten der Facebook-Nutzer über „Gefällt mir“-Angaben, Kommentare, Posts, usw. sind die einzelnen Profile ein echter Schatz, die Rückschlüsse auf Hobbies, Interessen und Lifestyle des Einzelnen erlauben. Fazit: Die Reichweite der eigenen Unternehmenswerbung erreicht exakt die Menschen, die sich tatsächlich für ein Angebot oder eine Dienstleistung interessieren.

    Einfach mehr erreichen und die erste Werbeschritte auf Facebook machen. SILBERWEISS steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.